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Neuste Artikel

Gebärmutter mit Eierstöcken vor blauem Hintergrund
Langzeitprognose

Mammakarzinom: Ovarialfunktionssuppression senkt Rezidivrisiko um 18 Prozent

Eine neue Meta-Analyse der EBCTCG mit fast 19.000 prämenopausalen Patientinnen zeigt eine um 18 Prozent reduzierte Rezidivrate und 14 Prozent niedrigere Mortalität – besonders ausgeprägt bei Frauen unter 45 Jahren und in Kombination mit Tamoxifen.
Alte Patientin betrachtet Tablet mit medizinischen Anleitungen
Ambulante Versorgung

Telemedizin: Video-Visiten entlasten Hausärzte im Pflegeheim

In sächsischen Pflegeheimen ersetzen Video-Visiten zunehmend den klassischen Hausbesuch. Qualifizierte Pflegekräfte übernehmen vor Ort Blutabnahmen und Wundkontrollen, während der Hausarzt per Tablet zugeschaltet ist. Warum das Modell trotz drohender Unterversorgung in Sachsen kaum über Pilotprojekte hinauskommt.
Schematische medizinische Illustration der Prostata, umgeben von Harnblase und Harnröhre
PROTEUS-Studie: Kontrollarm richtig gewählt?

Perioperatives Apalutamid plus ADT senkt Metastasierungsrisiko beim Hochrisiko-Prostatakarzinom

Beim Hochrisiko-Prostatakarzinom verbessert eine perioperative Intensivierung mit Apalutamid plus Androgendeprivationstherapie das pathologische Ansprechen und reduziert das Metastasierungsrisiko spürbar – allerdings auf Kosten einer höheren Toxizität. Das zeigen Daten der Phase-III-Studie PROTEUS, die auf dem Kongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 auch kritisch hinterfragt wurde.
CT-Scanner - PET- MRT
Bildgebung

CT-Scans und Krebsrisiko: 5% aller Krebsfälle durch Strahlenbelastung?

CT-Scans stehen zunehmend unter Verdacht, das Krebsrisiko messbar zu erhöhen. Eine aktuelle US-Analyse führt rund 103.000 Krebsneuerkrankungen auf 93 Millionen Computertomografien im Jahr 2023 zurück – das entspricht etwa 5% aller Krebsdiagnosen. Besonders betroffen sind Darm, Lunge und Blase sowie Kinder mit erhöhtem Schilddrüsenkrebsrisiko.
Frau in mittleren Jahren hält Verhütungsmittel in der Hand
Menopause

Verhütung in den Wechseljahren: Wann Frauen aufhören können

Solange Frauen noch bluten, besteht weiterhin Schwangerschaftsrisiko. Eine Gynäkologin erklärt die klare Altersregel, ab wann Pille, Spirale oder Kondom wegfallen dürfen – und warum hormonelle Methoden den Beginn der Menopause verschleiern können.
Brot mit Schiefertafel und Aufschrift Zöliakie
Risiken früh erkennen, Verläufe besser verstehen

Zöliakie und Pankreatitis: Erhöhtes Risiko nach Diagnose belegt

Eine umfangreiche Kohortenstudie mit über 57.000 Betroffenen belegt einen bislang wenig beachteten Zusammenhang zwischen Zöliakie und akuter Pankreatitis. Das Risiko ist um 42 Prozent erhöht, besonders in den Jahren nach der Diagnose, und auch schwere Verläufe treten häufiger auf.
Rotes Warndreieck mit Ausrufezeichen und zeigende Hand.
Langzeitverlauf

Zöliakie: Alarmsymptome bei Diagnose erhöhen Osteoporose-Risiko

Eine Langzeitstudie über knapp zehn Jahre zeigt, dass rund 45 Prozent der Betroffenen – überwiegend Frauen – mit Anämie, Gewichtsverlust oder Bauchschmerzen diagnostiziert werden. Die Langzeitprognose bleibt vergleichbar, doch das Risiko für Osteopenie und Osteoporose ist deutlich erhöht.
Medizinische Illustration des Oberkörpers mit hervorgehobener Speiseröhre:
Extraluminales Wachstumsmuster

Speiseröhrenkrebs ohne luminalen Tumor: Seltener Fall mit Wirbelsäuleninvasion

Ein außergewöhnlicher Fall: Ein 68-jähriger Patient zeigt klassische Symptome eines Speiseröhrenkrebses – doch die Endoskopie bleibt unauffällig. Das schlecht differenziertes Adenokarzinom posterior hatte sich vielmehr in die Brustwirbelsäule ausgebreitet. Extraluminale Wachstumsmuster des Ösophaguskarzinoms sind selten – und damit einen besondere diagnostische Herausforderung.
Smartwatch am Handgelenk mit digitalen Gesundheitsdaten
Digitalisierung

Wearables bei CED: Smartwatch erkennt Schübe 7 Wochen früher

Smartwatches und Fitness-Tracker könnten die Versorgung von Patienten mit Colitis ulcerosa und Morbus Crohn grundlegend verändern. Eine aktuelle US-Studie zeigt, dass Veränderungen von Herzfrequenzvariabilität, Ruheherzfrequenz und Schrittzahl bereits bis zu 7 Wochen vor einem klinisch manifesten Schub messbar sind – und ein neues therapeutisches Fenster eröffnen.
Schwangere beim Schwimmen mit Poolnudel
Schwangerschaft Bewegung

Bewegung in der Schwangerschaft senkt Risiko für Komplikationen

Eine aktuelle Studie mit 470 Schwangeren zeigt, dass langes Sitzen das Risiko für Präeklampsie, Gestationsdiabetes und Frühgeburt mehr als verdoppelt – während schon 6.000 Schritte pro Tag deutlich schützen. Was die Daten für die Schwangerenbetreuung bedeuten.
Stilisierte Illustration von vier medizinischen Fachkräften im weißen Kittel mit Stethoskopen und Akten, die in einem Krankenhausgang stehen; im Hintergrund ist links ein großes Fenster mit schwarzem Rahmen sichtbar, die Figuren sind in gedeckten Blau- und Grautönen dargestellt.
Mit freundlicher Unterstützung von hematooncology.com

ASCO-Kongress 2026: Neue Daten unterstreichen Fortschritte und Herausforderungen in der Onkologie

Die Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 zeigte: Präzisionsonkologische Ansätze, neue Immuntherapien und differenzierte Therapiestrategien prägen weiterhin den klinischen Fortschritt in der Onkologie. Die vorgestellten Daten liefern wichtige Impulse für eine immer individuellere Behandlung in verschiedenen Tumorentitäten. Auf unserem Partnerportal hematooncology.com finden interessierte Ärzte jetzt einen strukturierten Bericht und kurze Videobeiträge vom ASCO-Kongress 2026, die die wichtigsten Highlights zur gynäkologischen Onkologie, zum kolorektalen Karzinom und zum kleinzelligen Lungenkarzinom kompakt zusammenfassen und klinisch einordnen.
Thermometer vor gleißender Sonne
Risiko für Hirn und Nerven

Wenn das Thermometer steigt, leidet das Nervensystem

Hitzewellen erhöhen nachweislich das Risiko für Schlaganfälle und verschärfen Symptome bei anderen neurologischen Erkrankungen wie Parkinson, Multipler Sklerose und Demenz. Die DGN fordert hitzeresiliente Kliniken, Pflegeeinrichtungen und kühle Notunterkünfte. Neue Daten zeigen zudem, dass eine personalisierte Schlaganfall-Warn-App einen relevanten Teil hitzebedingter Todesfälle verhindern könnte.