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Neuste Artikel

Medizinische Illustration des Darms mit einem Tumor im Dickdarm
Individualisierte Behandlung

Mini-Tumore weisen den Weg zur besseren Darmkrebs-Therapie

Rund 55.000 Menschen erkranken alleine in Deutschland jährlich neu an Darmkrebs. Zwar sind die Zahlen rückläufig und die Zahl darmkrebsbedingter Todesfälle ist in den vergangenen Jahren etwa aufgrund von Früherkennungsprogrammen zurückgegangen. Doch bei einer späten Diagnose ist die Behandlung von Darmkrebs noch immer herausfordernd.
Drei hölzerne Gliederpuppen in einer medizinischen Szene: Eine liegt auf einer Liege unter einer transparenten Röhre, während zwei weitere daneben stehen und die Untersuchung beobachten.
MHH in der Vorreiterrolle

Krebsdiagnostik in Rekordzeit: Ganzkörperbilder in weniger als einer Minute

Schneller, genauer und deutlich schonender: An der Medizinischen Hochschule Hannover ist erstmals in Deutschland ein Total‑Body‑PET/CT im Einsatz. Das neue Gerät liefert gestochen scharfe Ganzkörperbilder in weniger als einer Minute – bei geringerer Strahlenbelastung.
Chirurg im OP-Saal zieht Spritze mit Lipofilling auf
Innovative Therapien

Injizierbare Paste zur Brustrekonstruktion nach Brustkrebs

Eine neu entwickelte Paste aus azellulärer dermaler Matrix (ADM) könnte die Brustrekonstruktion nach Brustkrebs deutlich vereinfachen. Da sie als formbare Paste injiziert wird, sind zusätzliche Eingriffe wie bei Kunststoffimplantaten oft nicht nötig. Die Methode verspricht weniger Narben, kürzere Heilungszeiten und eine natürliche Wiederherstellung des Brustvolumens.
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Metaanalyse

PPI bei Glioblastom: Schlechtere Überlebensraten bestätigt

Beeinflusst die Einnahme von Protonenpumpenhemmern (PPI) das Überleben bei neu diagnostiziertem Glioblastom? Betroffene sollten auf ALDH1A1-aktivierende PPI (PA-PPI) verzichten. Denn: Die Einnahme führte in einer Metaanalyse aus fünf Studien zu einem schlechteren Überleben. Allerdings gab es auch Ausnahmen unter den PPI. Welche? Das lesen Sie hier!
Eine DNA-Doppelhelix mit hervorgehobener Mutation
Beeindruckende Ergebnisse

MSI-H-Tumoren: Doppel-Checkpoint-Blockade überzeugt in Studie

Seltene Tumoren mit Mikrosatelliteninstabilität (MSI-H) galten lange als schwer behandelbar. Eine australische Studie liefert nun Hoffnung: Die Kombination aus Nivolumab und Ipilimumab erzielte bei fortgeschrittenen dMMR/MSI-H-Tumoren eine Ansprechrate von 63% und deutet auf eine langanhaltende Wirksamkeit hin.
Jugendliche sitzen auf einer Mauer
Wichtiger Prognosefaktor

Metastasierte Rückfälle erhöhen das Sterberisiko junger Krebspatienten deutlich

Eine große Analyse mit über 48.000 Fällen zeigt: Metastatische Rezidive wirken sich stark auf die Prognose von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Krebs aus. Die Rückfälle treten je nach Tumorart unterschiedlich häufig auf – und verschlechtern die Überlebenschancen sogar stärker als eine metastasierte Erkrankung zum Zeitpunkt der Erstdiagnose.
Tablett und Computer in der Hand
SAP und Fresenius setzen auf KI

Digitale Plattform soll Klinikalltag entlasten

SAP und der Klinikbetreiber Fresenius bündeln ihre Kräfte, um künstliche Intelligenz in Krankenhäusern voranzubringen. Eine neue Plattform soll Abläufe verbessern, medizinische Entscheidungen unterstützen und Personal entlasten.
Woman hand holding her bottom because having Abdominal pain and
Verstopfung und Blähungen

Plecanatid lindert Reizdarmsymptome bei jungen Erwachsenen

Menschen mit Reizdarmsyndrom leiden häufig unter Verstopfungen und Blähungen – mit erheblichen Auswirkungen, auch auf die Lebensqualität der Betroffenen. Sie fühlen sich unwohl, ziehen sich zum Teil zurück und bei einigen gehen die Beschwerden mit einer enormen psychischen Belastung einher.
Histologischer Mikroskopieschnitt eines Hodgkin-Lymphoms mit zahlreichen Tumor- und Entzündungszellen in violett-rosa Färbung.
Neue Benchmark in der Erstlinientherapie

Hodgkin-Lymphom: BrECADD ist eBEACOPP nach 5 Jahren weiter überlegen

Die PET-gesteuerte BrECADD-Therapie könnte die Behandlungsstandards beim fortgeschrittenen Hodgkin-Lymphom neu definieren, das legen die Daten der finalen Analyse der Phase-III-Studie GHSG HD21 nahe, die auf dem ASH Annual Meeting 2025 präsentiert wurden: Unter dem BrECADD-Regime erreichten Patient*innen eine 5‑Jahres-PFS‑Rate von 94 % – signifikant besser als unter eBEACOPP. Gleichzeitig traten weniger Organtoxizitäten und Langzeitfolgen auf, bei besserem Fertilitätserhalt.
Mehrere grüne Cannabispflanzen mit gezackten Blättern wachsen dicht nebeneinander in einer professionellen Anbauumgebung.
Boom mit Nebenwirkungen

Medizin-Cannabis im Visier: Milliardenmarkt oder Missbrauch auf Rezept?

Medizinisches Cannabis boomt – und spaltet Politik, Fachverbände und Patienten. Seit der Teillegalisierung explodieren die Importe, Online-Rezepte machen den Zugang so einfach wie nie. Nun will die Bundesregierung nachschärfen. Polizei und Ärzte begrüßen die Pläne, Patienten und Branche warnen. Worum geht es bei der Debatte?
Blutbild bei chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), mikroskopisch analysiert, Originalvergrößerung 1000-fach
Zeitlich begrenzt oder kontinuierlich?

Moderne CLL-Therapien im direkten Kopf-an-Kopf-Vergleich

Erstmals wurden in der randomisierten CLL17-Studie 2 moderne Therapiestrategien bei der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) direkt miteinander verglichen: eine zeitlich begrenzte Kombinationstherapie versus eine dauerhafte BTK-Inhibitor-Monotherapie. Nach 3 Jahren ist das progressionsfreie Überleben gleichwertig – bei unterschiedlichen Sicherheitsprofilen und der Aussicht auf therapiefreie Intervalle. 
Arzt gibt Daten über ein Tablet ein.
Loncastuximab tesirin, Epcoritamab und Odronextamab

G‑BA kippt die anwendungsbegleitende Datenerhebung für drei DLBCL‑Therapien

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G‑BA) verzichtet künftig auf eine anwendungsbegleitende Datenerhebung für 3 neuere Wirkstoffe zur Behandlung des diffus großzelligen B‑Zell‑Lymphoms. Betroffen sind Loncastuximab tesirin, Epcoritamab und Odronextamab. Hintergrund ist, dass die pharmazeutischen Unternehmer die geforderten Analysepläne und Studienprotokolle nicht fristgerecht eingereicht haben – mit Folgen auch für die Preisverhandlungen.