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Neuste Artikel

Ösophaguskarzinom (Illustration)
Argument für Paradigmenwechsel?

Ösophaguskarzinom: Roboterchirurgie verlängert Überleben gegenüber Thorakoskopie

Robotergestützte Ösophagektomie überzeugt in der Phase-III-Studie RAMIE: Beim resektablen Plattenepithelkarzinom des Ösophagus erreichten Patienten mithilfe einer robotergestützten minimalinvasiven Ösophagektomie eine 5-Jahres-Überlebensrate von 69,4% gegenüber 56,2% nach einem thorakoskopischen Eingriff – bei vergleichbarem Sicherheitsprofil. Das stärkt die Rolle der Robotik in der minimalinvasiven Ösophaguschirurgie.
Ingmar Hoerr, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Curevac
Biotech-Übernahme Tübingen

Biontech schließt Curevac-Standort Tübingen – Gründer wirft Täuschung vor

Schwere Vorwürfe nach der Curevac-Übernahme: Mitgründer Ingmar Hoerr wirft Biontech Täuschung und Trickserei vor. Der Mainzer Konzern will den Tübinger Hauptsitz bis Ende 2027 schließen, mehr als 800 Arbeitsplätze fallen weg. Auch die Gewerkschaft IGBCE vermutet, dass es vor allem um die Beendigung jahrelanger Patentstreitigkeiten geht.
Knoten in einer Brust grafische Darstellung
Inflammatorischer Brustkrebs

Inflammatorischer Brustkrebs: Trimodale Therapie rückläufig, Überleben stagniert

Eine Analyse mit knapp 48.000 Patientinnen zeigt, dass sich das Brustkrebs-spezifische Überleben bei dieser aggressiven Tumorform zwischen 2010 und 2020 nicht verbessert hat – im Gegensatz zum nicht-inflammatorischen Brustkrebs. Gleichzeitig ging der Einsatz der trimodalen Therapie deutlich zurück. Was hinter den Daten steckt.
Rheinland-Pfalz, Trier: Die Lebensgefährtin (M) eines Gerolsteiner Arztes wird von Justizbediensteten zur Anklagebank geführt. Sie ist wegen gemeinschaftlichem Totschlag angeklagt.
Justiz

Mord an Arzt in der Eifel: Prozess gegen Lebensgefährtin startet neu

Der Prozess gegen die frühere Lebensgefährtin des in Gerolstein getöteten Mediziners wird vor dem Landgericht Trier neu aufgerollt. Der Bundesgerichtshof sieht Klärungsbedarf bei der Frage, ob die Frau verpflichtet gewesen wäre, ihren Sohn an der tödlichen Tat zu hindern.
Hände halten ein rotes Herz:
FOKO Kongressbericht

Kardiovaskuläres Risiko bei Frauen: Frühwarnzeichen in der gynäkologischen Praxis erkennen

Unspezifische Symptome wie Luftnot oder Schwäche werden bei Frauen häufig übersehen – dabei können sie frühe Warnzeichen einer koronaren Herzerkrankung sein. Erfahren Sie, wie sich Risikopatientinnen mithilfe des SCORE-2 identifizieren lassen, welche frauenspezifischen Risikofaktoren besondere Aufmerksamkeit verdienen und wie die Hormonersatztherapie aus kardiologischer Sicht heute neu bewertet wird.
Grünes Gerstenfeld in Nahaufnahme, im Hintergrund feiner Sprühnebel beim Ausbringen von Pestiziden über den Pflanzen
Gefährliche Mischung

Kombinierte Pestizid-Exposition erhöht die Krebsgefahr um über 150 %

Nicht einzelne Wirkstoffe, sondern komplexe Pestizidgemische treiben offenbar die Krebsentstehung voran – selbst wenn keiner der Einzelstoffe von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als sicher karzinogen eingestuft ist. Eine großangelegte Studie aus Peru zeigt ein um durchschnittlich 150 % erhöhtes Krebsrisiko in stark belasteten Regionen und liefert erstmals mechanistische Hinweise auf molekularer Ebene.
Chirurgische Instrumente liegen während einer Kaiserschnittentbindung auf einem Tisch.
Internationaler Hebammen-Tag

Kaiserschnitt-Rate 2024 auf Rekordhoch: Jede dritte Klinikgeburt operativ

2024 kam jedes dritte Kind operativ zur Welt – so viele wie nie seit der Wiedervereinigung. Die Rate hat sich seit 1991 mehr als verdoppelt, regional klaffen die Werte zwischen Hamburg und Sachsen deutlich auseinander. Auch bei Hebammen und alternativen Geburtsmethoden zeigt die Statistik klare Trends.
Ein Wegweiser mit zwei Schildern mit den Aufschriften „Landleben“ und „Stadtleben“ an einer Metallstange vor blauem Himmel mit Wolken.
Sozioökonomische Einflüsse auf das kolorektale Karzinom

Darmkrebs-Mortalität: Entscheidet der Wohnort über das Überleben?

In sozioökonomisch schwachen Wohngegenden ist das Sterberisiko bei Darmkrebs deutlich erhöht. Entscheidende Faktoren sind späte Diagnosen, ein häufiger Verzicht auf die Operation und die Art der Krankenversicherung – selbst Privatversicherte sind betroffen. Die zugrundeliegenden Mechanismen offenbaren wichtige therapeutische Stellschrauben.
Podcast Cover: Study Snacks Pneumologie 1200x627
04:52 min
Podcast: Study Snacks – Pneumologie

Kombination etablierter Therapieansätze beim malignen Pleuraerguss | Study Snacks – Pneumologie #035

Bringt die Kombination aus Thorakoskopie mit Talkumpoudrage und der Anlage eines dauerhaften Pleurakatheters einen Vorteil gegenüber der Standardtherapie? Die randomisierte Phase-III-Studie TACTIC liefert nun Antworten und überrascht mit klaren Ergebnissen zur Krankenhausverweildauer und Symptomkontrolle.
HPV Testkit
HPV-Selbstabstrich

Vaginaler Selbstabstrich für HPV-Test: Trockentransport bis zu 2 Wochen zuverlässig

Eine Selbstentnahme vaginaler Proben könnte die Teilnahme am Zervixkarzinom-Screening steigern: Eine prospektive Studie verglich verschiedene Selbstentnahme-Workflows – trockene und feuchte Vaginalabstriche sowie Urinproben – gegen den klinisch entnommenen Zervikalabstrich. Besonders eine Entnahmetechnik erwies sich als analytisch zuverlässig.
Patientensteuerung per KI?

ChatGPT noch nicht für die medizinische Triage geeignet

Kann ChatGPT bei der medizinischen Ersteinschätzung unterstützen? Die Ergebnisse einer aktuellen Forschungsarbeit sind ernüchternd – selbst bei den neuesten Modellen: Trotz wachsender Parameterzahlen, verbesserter Trainingsdaten und ausgefeilterer Architekturen bleiben charakteristische Schwächen bestehen, die sich quer durch alle untersuchten Modellgenerationen ziehen. In ihrer derzeitigen Form eignen sich Sprachmodelle offenbar nicht als verlässliches Werkzeug für die medizinische Triage – weder als eigenständige Entscheidungsinstanz noch als unkritisch eingesetzte Unterstützung im klinischen Alltag.
Ärztin hält Hand einer Patientin
Familienplanung Fertilität

Ungewollte Kinderlosigkeit: Risiko steigt deutlich ab 35

Eine aktuelle Auswertung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) zeigt, dass 34 Prozent der Frauen im reproduktiven Alter innerhalb von zehn Jahren von Infertilität oder Schwangerschaftsverlust betroffen sind. Besonders stark steigen die Fertilitätsbarrieren ab 35 Jahren – mit deutlichen Folgen für die Familienplanung.