Startseite Alle Beiträge

Neuste Artikel

Ein alkoholfreier Monat kann dem Körper helfen, sich zu regenerieren: Schlaf, Leberwerte und Wohlbefinden verbessern sich oft schon nach kurzer Zeit.
Ein Monat ohne Alkohol

Wie der „Dry January“ Körper und Wohlbefinden verändert

Ein alkoholfreier Januar gilt als beliebter Neujahrsvorsatz. Schon nach wenigen Tagen zeigen sich positive Effekte – und wer länger durchhält, profitiert deutlich mehr als gedacht.
Aidsschleife
Sexuell übertragbare Krankheiten

HIV-Diagnosen: MV kämpft mit hoher Dunkelziffer und Beratungsengpässen

In Mecklenburg‑Vorpommern weiß Schätzungen zufolge etwa jeder fünfte HIV‑Infizierte nichts von seiner Erkrankung. Besonders in Rostock kommt es derzeit zu Engpässen bei Beratung und Testangeboten, da zentrale Stellen zeitweise ausgefallen sind. Zugleich betont die Landesregierung, wie entscheidend frühe Diagnosen für Therapieerfolg und Prävention sind. Die Aidshilfe übernimmt inzwischen viele Aufgaben, um den wachsenden Bedarf aufzufangen.
Chromosom auf blauem Hintergrund
Epigenetische Drift

Warum unser Darm altert – und wie sich das beeinflussen lässt

Eine internationale Studie deckt auf: Altersbedingte epigenetische Veränderungen in Darmstammzellen schalten wichtige Gene ab und erhöhen das Krebsrisiko – ein Prozess, der sich beeinflussen lässt.
Woman with insomnia lying on bed next to alarm clock at night in apartment
Krebspatientinnen

Kognitive Verhaltenstherapie: Geringe Wirkung bei Schlaflosigkeit

Die kognitive Verhaltenstherapie zeigt bei Schlaflosigkeit oft nur subtile Veränderungen im Erleben der Betroffenen. Viele Studien stufen die zugrunde liegende Evidenz zudem als gering bis sehr gering ein. Damit entsteht das Bild einer Methode, die zwar etabliert ist, in diesem Bereich aber nur verhaltene Effekte entfaltet.
Eine ausgestreckte Hand hält einen roten Blutstropfen vor einem sanften rosa Hintergrund
Verstecktes Risiko

Diclofenac & Paracetamol: Unerwartete Gefahr für den Eisenstoffwechsel

Schmerzmittel wie Diclofenac und Paracetamol gelten als sicher. Sie können aber den Eisenstoffwechsel von Leberkrebszellen beeinflussen und dadurch das Risiko für Anämien oder Eisenmangel bei Krebspatienten erhöhen. Was bedeutet das für die Therapie – und welche Alternativen gibt es?
Darm Innenansicht
Darmregeneration

Immunzellen als Reparaturhelfer: Darmheilung nach Krebsbehandlung

Eine neue Studie enthüllt: Regulatorische T-Zellen (Tregs) nutzen Entzündungssignale, um die Darmschleimhaut nach Krebstherapie zu regenerieren – ein möglicher Durchbruch für die Behandlung von Nebenwirkungen.
DNA-Sequenzierung: Mehrfarbige vertikale Balken und fluoreszierende Punkte symbolisieren genetische Daten, die für die Analyse von Tumorherden genutzt werden
Präzise Diagnose

So gelingt die Klassifizierung mehrerer Tumorherde in der Lunge

Separate primäre Lungentumore von Lungenmetastasen zu unterscheiden, ist nicht trivial, aber wichtig. Die Kombination zweier Algorithmen ermöglicht nun eine genaue Klassifizierung mehrerer Tumorherde. Das Ergebnis eines Tests unter Praxisbedingungen: Deutlich höhere Genauigkeit – selbst bei begrenzten Sequenzierkapazitäten.
Das Gelände des «Neuen Campus Zentralklinikum» der Universitätsmedizin Magdeburg. (Aufnahme mit einer Drohne)
Forschung trifft Praxis

Magdeburg startet Innovationszentrum für Zell- und Immuntherapien

Die Universitätsmedizin Magdeburg hat das Zentrum für Zell- und Immuntherapien (MAZI) eröffnet. Ziel ist es, neuartige Behandlungsansätze gegen Krebs, Autoimmun- und Infektionskrankheiten schneller aus der Forschung in die klinische Praxis zu bringen. Mit modernster Infrastruktur und KI-Unterstützung soll Magdeburg zum Vorreiter für personalisierte Medizin werden.
Babyfüße
Tragödie in russischer Klinik

Neugeborene sterben in Russland: Festnahmen nach Klinikfällen

In einer Klinik in Nowokusnezk in Russland sind innerhalb weniger Tage neun Neugeborene gestorben. Ermittler werfen dem Chefarzt und einem Stationsleiter schwere Pflichtverstöße vor. Die Behörden sprechen von gravierenden Missständen auf der Intensivstation für Säuglinge und haben umfangreiche Untersuchungen eingeleitet.
Grafische Darstellung des menschlichen Oberkörpers mit hervorgehobener Bauchspeicheldrüse im Zentrum, umgeben von Wirbelsäule und inneren Organen.
Neue Maßstäbe für Hochrisiko-Eingriffe

Internationale Referenzwerte für die totale Pankreasentfernung

Eine internationale Studie liefert erstmals Referenzwerte für die totale Pankreasentfernung – einen Eingriff mit hoher Mortalität. Die Analyse von 994 Fällen aus 25 Zentren zeigt: Trotz optimaler Bedingungen liegt die Sterblichkeit bei 6,3 %. Damit ist das Risiko 3-mal höher als bei der Pankreatoduodenektomie. Die neuen Daten sollen künftig die Qualitätskontrolle verbessern.
verschiedene Nussarten in einer braunen Schale
Neue Erkenntnisse aus der Mikrobiom-Forschung

Wie Darm-Enzyme unsere Ernährung steuern – und warum jeder anders reagiert

Gesunde Pflanzenstoffe aus Beeren, Nüssen oder Gemüse entfalten ihre Wirkung erst, wenn sie von den Enzymen unserer Darmbakterien umgewandelt werden. Doch dieses „chemische Kochbuch“ ist bei jedem Menschen anders – und bei chronischen Erkrankungen oft gestört. Ein internationales Forschungsteam hat nun entschlüsselt, wie Darmbakterien gesunde Pflanzenstoffe umwandeln – und warum das bei jedem Menschen anders funktioniert.
Blood sugar testing at home. Pregnant Woman Checking Blood Sugar Level At Home. Diabetic Checking Blood Sugar Levels. Pregnant Woman checking blood sugar level by glucometer and test stripe at home
Ausführlich: Kohortenanalyse aus Israel

Risiko diabetesspezifischer Komplikationen nach vorangegangenem Gestationsdiabetes

Eine große retrospektive Kohortenanalyse aus einem israelischen Tertiärzentrum zeigt, dass Frauen mit früherem Gestationsdiabetes mellitus (GDM) auch in nachfolgenden normoglykämischen Schwangerschaften ein erhöhtes Risiko für diabetestypische Komplikationen aufweisen. Besonders auffällig sind erhöhte Raten für Präeklampsie, Makrosomie und Large‑for‑Gestational‑Age‑Neugeborene. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass selbst ohne erneute GDM‑Diagnose relevante Risikokonstellationen bestehen bleiben.