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Simone Ritter

Interne Redaktion

Simone Ritter ist seit 2011 aus großer Leidenschaft Wissenschaftsredakteurin bei Thieme. Nach mehrjähriger Erfahrung im Print-Bereich wechselte sie 2017 ins E-Community-Team. Die aktuellsten Studienergebnisse in kurze, verständliche Texte zu verpacken, ist für sie eine spannende Aufgabe. Ihr besonderes Interesse liegt dabei auf gastroentero- und gastroonkologischen Themen.

Neuste Artikel von Simone Ritter

Laparoskopie im OP-Saal
OP aufschieben – aber zu welchem Preis?

Akute Appendizitis ohne OP: Langzeitrisiken neu bewertet

Bei akuter Appendizitis muss nicht zwingend sofort operiert werden – ein konservatives Vorgehen gewinnt in der Praxis an Bedeutung. Doch wie verlässlich ist diese Strategie auf lange Sicht? Eine kanadische Kohortenstudie mit über ...
Holzwaage mit Würfeln
G-BA

Arzneimittel-Nutzenbewertungen aus dem Mai 2026

Nicht jedes neue Medikament ist automatisch besser als die etablierte Therapie. Deshalb prüft der Gemeinsame Bundesausschuss (G‑BA) seit 2011 systematisch, ob ein neu zugelassener Wirkstoff tatsächlich einen Zusatznutzen bietet. H...
Ösophaguskarzinom (Illustration)
Argument für Paradigmenwechsel?

Ösophaguskarzinom: Roboterchirurgie verlängert Überleben gegenüber Thorakoskopie

Robotergestützte Ösophagektomie überzeugt in der Phase-III-Studie RAMIE: Beim resektablen Plattenepithelkarzinom des Ösophagus erreichten Patienten mithilfe einer robotergestützten minimalinvasiven Ösophagektomie eine 5-Jahres-Übe...
Von komplexen Omics-Daten in die Klinik

Mikrobiomforschung: Funktion statt Sequenz im klinischen Fokus

Wie sich das Darmmikrobiom gezielt über die Ernährung beeinflussen lässt, rückt zunehmend in den Fokus der klinischen Praxis. Mediterrane Kost, Restore-Diät und fermentierte Lebensmittel modulieren die mikrobielle Zusammensetzung ...
Illustration eines menschlichen Magens mit einer deutlich sichtbaren tumorartigen Läsion an der Magenwand.
Erhaltungsstrategie auf dem Prüfstand

Magenkarzinom: Camrelizumab basierte Erhaltungstherapie verlängert Gesamtüberleben

Magenkarzinom und Erhaltungstherapie: In der Erstlinie des fortgeschrittenen HER2-negativen Adenokarzinoms des Magens gehören Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI) zum Standard – doch welche Erhaltungsstrategie nach der Induktion opti...
Adipositas assoziierte Folgeerkrankungen im Blick

metBMI statt BMI: So lässt sich das metabolische Risiko präziser einschätzen

Eine aktuelle Multi-Omics-Analyse aus Schweden legt die Grenzen des klassischen Body-Mass-Index (BMI) bei Adipositas offen: Bis zu 20% der formal Normalgewichtigen könnten ein bislang unerkanntes metabolisches Risiko tragen. Der n...
Kanüle sticht in Armbeuge
Adipositas und MASLD

Berberin zeigt keine Fett-Reduktion – aber positive Effekte auf Lipide

Adipositas und metabolisch assoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD) rücken zunehmend in den Fokus therapeutischer Forschung – nicht zuletzt, weil viele Patienten trotz Lebensstilinterventionen nur unzureichend auf etablier...
OP-Besteck auf OP-Tisch
APPAC-Studie

Appendizitis ohne OP? Neue 10-Jahres-Daten sprechen dafür!

Die antibiotische Therapie der unkomplizierten akuten Appendizitis wird seit einigen Jahren als mögliche Option zur chirurgischen Appendektomie diskutiert. Belastbare Langzeitdaten über mehr als fünf Jahre lagen bislang jedoch noc...
rohes Fleisch in einer Theke
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen

Hoher Fleischverzehr steigert Schubrisiko

Neue Erkenntnisse aus der prospektiven PREdiCCt‑Kohorte zeigen: Bestimmte Ernährungsgewohnheiten könnten das Risiko für Schübe bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) deutlich beeinflussen. Besonders bei Patienten mit C...
Ausschnitt aus OP
Colitis ulcerosa

Appendektomie wirkt stärker als ein Wechsel auf JAK‑Inhibitoren

Welche Strategie wirkt besser, wenn Biologika bei mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa (CU) versagen: die zusätzliche Entfernung des Appendix oder der Umstieg auf einen Januskinase (JAK)-Inhibitor? Die COSTA-Studie liefert...
Arzt-Patienten-Gespräch
Halb so lang – gleich wirksam?

Kolorektales Karzinom: Nicht immer sind sechs Monate Chemotherapie notwendig

Muss die adjuvante Chemotherapie beim kolorektalen Karzinom wirklich 6 Monate dauern? Nicht unbedingt, wie Langzeitdaten der SCOT-Studie nahe legen: Für viele Patientinnen und Patienten ist eine 3-monatige Behandlung ebenso wirksa...
Speiseröhre hervorgehoben in einem 2D-Bild
Neue Metaanalyse

Barrett-Ösophagus: Sterblichkeitsrisiko geht über Krebs hinaus

Barrett-Ösophagus (BE) gilt als prämaligne Erkrankung des oberen Gastrointestinaltrakts, die nicht nur das Risiko für Ösophaguskarzinome (EC) erhöht, sondern auch mit einer gesteigerten Gesamtmortalität assoziiert ist. Neue Daten ...