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Gynäkologie

Aktuelle Studien, Onkologie-Updates und Praxiswissen

Der Themenbereich Gynäkologie bietet Ihnen einen verlässlichen Überblick über aktuelle klinische Entwicklungen, praxisrelevante Studien und gesundheitspolitische Debatten. Von Fortschritten in der gynäkologischen Onkologie über präventive Schwerpunkte wie die HPV-Impfung bis hin zu geburtshilflichen Fragestellungen: Wir bereiten komplexe Evidenz und leitliniengerechtes Fachwissen komprimiert für Ihren ärztlichen Alltag auf.

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Nahaufnahme zweier Erwachsener, die nebeneinandersitzen und ihre Hände auf einem Knie ineinandergelegt halten.
Beziehungsstatus

Weniger Krebs bei Verheirateten?

Krebspatienten in einer Ehe haben Untersuchungen zufolge eine bessere Prognose. Aber kann die Beziehung auch vor Krebs schützen? Eine Studie hat untersucht, ob verheiratete Menschen seltener an Krebs erkranken - mit spannenden Ergebnissen.
Schwangere auf Waage
Übermäßige Gewichtszunahme

Hilfe per App für adipöse Schwangere

Adipositas geht bei Schwangeren sowie bei ihren Kindern mit gesundheitlichen Risiken einher. Eine Studie hat untersucht, ob eine App eine übermäßige Gewichtszunahme bei den Betroffenen verhindern kann.
HPV-Impfstoffampullen und Spritze
Nahezu vollständiger Rückgang

HPV-Impfung reduziert Sterblichkeit an Gebärmutterhalskrebs drastisch

HPV-Impfung wirkt – dies wurde jetzt auf nationaler Ebene dokumentiert: Zwischen 2020 und 2024 ist in England keine geimpfte Frau im Alter von 20–24 Jahren mehr an einem Zervixkarzinom verstorben. Das schulbasierte Impfprogramm, das dort 2008 eingeführt wurde, senkte HPV-Infektionen bei Jugendlichen um 90% – und bei Impfquoten von bis zu 90% sank die Sterblichkeit durch Gebärmutterhalskrebs in der jüngsten Altersgruppe um 100%. Ein starkes Signal!
Mammografie
Vermeidbare Krebsfälle

Krebs-Screening und keiner geht hin? Das sind die Gründe

Obwohl Krebsvorsorgeprogramme nachweislich die Krebssterblichkeit mit Blick auf unterschiedliche Tumorarten senken können, werden die Angebote nicht von jedem genutzt.
Ein älterer Mann liegt nach einem Sturz auf dem Teppichboden und wird von einer Pflegekraft oder Angehörigen an der Hand hochgezogen; im Vordergrund liegt sein Gehstock.
Bröckelnde Evidenz

Kalzium und Vitamin D ohne relevanten Nutzen bei Fraktur- und Sturzprävention

Kalzium- und Vitamin-D-Präparate zählen zu den am häufigsten verordneten Supplementen zur Prävention osteoporotischer Frakturen und Stürze. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse zieht die klinische Relevanz dieser Praxis grundlegend in Zweifel: Weder die Monotherapie noch eine kombinierte Supplementation erreichten die vorab definierten Schwellenwerte für einen klinisch bedeutsamen Nutzen – auch nicht in Hochrisikogruppen.
Juristin Frauke Brosius-Gersdorf
Frage der Selbstbestimmung

Leihmutterschaft: Brosius-Gersdorf sieht Verbot als Grundrechtseingriff

Die Juristin Frauke Brosius-Gersdorf hält das deutsche Verbot für verfassungsrechtlich problematisch. Entscheide sich eine Frau autonom und informiert für eine Leihmutterschaft, dürfe der Staat dies nicht untersagen. Die Debatte gewinnt nach dem Fall Spahn und den Empfehlungen der Reproduktionsmedizin-Kommission neue Brisanz.
Mehrere Formulare zur Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung liegen neben einem Blister mit Tabletten auf einem Tisch.
Streit um AU-Reform

Krankschreibung: Linke laufen Sturm gegen Ende der Telefon-AU

Die Linksfraktion im Sächsischen Landtag fordert die Landesregierung auf, den Bundesplänen zur Abschaffung der telefonischen AU und zur Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag nicht zuzustimmen. Fraktionschefin Susanne Schaper warnt vor überfüllten Praxen, steigender Ansteckungsgefahr und einem Generalverdacht gegen Beschäftigte.
Eine erhobene Hand hält eine rosafarbene Schleife, das internationale Symbol für Brustkrebsbewusstsei.
Die Erstlinie ist entscheidend

Therapiesequenz beim metastasierten Mammakarzinom: Wirksamste Optionen zuerst

Neue Subtypen, neue Wirkstoffe, neue Regeln: Beim metastasierten Mammakarzinom entscheidet die frühe Wahl der wirksamsten Substanz maßgeblich über den Therapieerfolg. Biomarkergesteuerte Konzepte – von der Dreierkombination mit Inavolisib bei PIK3CA-Mutation bis zur frühen Intervention bei ESR1-Mutation – erweitern das Spektrum deutlich. Antikörper-Drug-Konjugate lösen die klassische Chemotherapie in immer mehr Linien ab und verschieben sie weit nach hinten.
Fachwissen in Gynäkologie – präzise, klar und praxisnah

B3-Läsionen der Mamma

Aufgrund des flächendeckenden Mammografiescreenings und des häufigeren Einsatzes von Stanz- und Vakuumbiopsien bekommen benigne und präinvasive Läsionen der Mamma eine zunehmend größere Bedeutung. Für das weitere diagnostische und therapeutische Procedere wurde hier die B-Klassifikation für die Beurteilung mittels invasiver Diagnostik gewonnener Biopsate von der European Working Group in Breast Screening Pathology (EWGBSP) und der National…
Jens Spahn, ehemaliger Vorsitzender der Unions-Fraktion im Bundestag, spricht beim CDU-Bundesparteitag
Politik und Reproduktionsmedizin

Leihmutterschaft-Debatte: Unionsfraktionschef Spahn tritt zurück

Leihmutterschaft und politische Doppelmoral: Jens Spahn zieht Konsequenzen und tritt als Unionsfraktionschef zurück. Nach der Geburt seines Kindes durch eine Leihmutter in den USA war der öffentliche Druck auf den früheren Gesundheitsminister massiv gewachsen – auch aus der eigenen Partei. Kanzler Merz hatte den Rücktritt zuvor gefordert.
Schwangere Frau die ihren Bauch anfasst
Bluthochdruckerkrankungen

Geburt einleiten oder abwarten?

Ist eine werdende Mutter von Bluthochdruckerkrankungen betroffen, gilt es immer, abzuwägen: Kind eher holen oder lieber abwarten …
Niedersachsen, Hannover: Der Schriftzug «Landgericht» ist an einer Fassade am Landgericht Hannover zu lesen.
Mordprozess Hannover

Mordverdacht gegen MHH-Arzt: Prozess in Hannover beginnt

Ab Freitag muss sich ein 49-jähriger Mediziner vor dem Landgericht Hannover verantworten. Ihm wird vorgeworfen, zwei schwer kranke Patienten mit Medikamenten getötet und als Notarzt eine weitere Frau in einer Demenz-WG zu töten versucht zu haben – teils gegen den ausdrücklichen Willen der Betroffenen.

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