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Innere Medizin

Studien, Leitlinien-Updates und Praxiswissen

Der Themenbereich Innere Medizin bietet Ihnen fundierte Orientierung im breiten Spektrum internistischer Disziplinen. Von aktuellen Leitlinien-Updates und neuen Therapieempfehlungen über Sicherheitswarnungen bis hin zu praxisrelevanten Studiendaten aus Infektiologie, Gastroenterologie und Nephrologie: Wir bereiten komplexe Evidenz prägnant für Ihren internistischen Versorgungs- und Klinikalltag auf.

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Neuste Artikel

Everest Base Camp
Krebserkrankung

Lymphdrüsenkrebs: Johann Lafer spricht über Metastasen und Chemotherapie

Lymphdrüsenkrebs mit Metastasen im ganzen Körper: TV-Koch Johann Lafer spricht offen über seine unheilbare Krebsdiagnose, die laufende Chemotherapie und eine aktuelle Krisenphase. Heilbar sei die Erkrankung nicht, eindämmbar aber schon – und ein großer Traum vom Mount Everest treibt den 68-Jährigen weiter an.
Mikroskopische Darstellung von Helicobacter pylori
Bedeutender Fortschritt bei Magenkrebs

Helicobacter pylori: Optimiertes Metronidazol wirkt 60-fach stärker

Helicobacter pylori und Antibiotikaresistenz: Forschende der TU München haben Metronidazol chemisch so modifiziert, dass es das Magenbakterium bis zu 60-fach effektiver eliminiert – auch resistente Stämme. Im Tiermodell gelang die vollständige Eradikation bei niedriger Dosis und geringerer Belastung des Darmmikrobioms.
Nahaufnahme eines Messinstruments mit Zeiger, der zwischen den Bereichen „Low Risk“ und „High Risk“ steht,
Im Härtetest der Evidenz

Familiäres Brustkrebsrisiko: Prognosemodelle bleiben zu ungenau

Etablierte Risikomodelle wie BOADICEA, Gail, Tyrer-Cuzick und BRCAPRO liefern bei familiärer Brustkrebsbelastung brauchbare Orientierungswerte, taugen aber nicht zur sicheren individuellen Risikostratifizierung. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Cochrane-Review. In der Beratung sollten die Ergebnisse daher stets gemeinsam mit klinischen Befunden, genetischer Diagnostik und persönlichen Präferenzen gewichtet werden – insbesondere vor weitreichenden Entscheidungen wie einer prophylaktischen Mastektomie.
Holzwürfel mit der Aufschrift „AML“ liegen auf einer hellen Fläche, umgeben von einem Stetoskop
Europäische Zulassung erwartet

Weniger Klinik, mehr Alltag: Orale AML-Therapie nach Remission

Eine vollständig orale Kombination aus Decitabin-Cedazuridin und Venetoclax erreicht bei akuter myeloischer Leukämie (AML) ähnliche Remissions- und Überlebensraten wie der intravenöse Standard. Insbesondere ältere und gebrechliche Patienten profitieren von weniger Klinikbesuchen bei vergleichbarer Sicherheit.
Glasfläschchen mit DNA- bzw. mRNA-Doppelhelix und Injektionsspritze
Klarer Überlebensvorteil

mRNA-Impfstoff beim Melanom: Rückfallrisiko nahezu halbiert

Ein personalisierter mRNA-Impfstoff könnte die adjuvante Melanomtherapie verädern: Intismeran kombiniert mit Pembrolizumab senkt laut den 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-942-Studie das Rückfallrisiko um 49% und das Risiko einer Fernmetastasierung um 59%. Die auf dem Kongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) präseniterten Phase-II-Ergebnisse könnten ein möglichet Wendepunkt in der Onkologie sein – die Phase-III-Studie läuft bereits.
NEU – Jetzt als App für iOS und Android

Die Thieme Praxis App – schneller, persönlicher, näher dran

Gute Nachrichten für alle, die Thieme Praxis regelmäßig nutzen: Unser Newsportal gibt es ab sofort auch als eigene App für iOS (iPhone) und Android. Damit bringen wir Ihnen medizinische News, Fortbildungsinhalte und Praxiswissen noch direkter auf Ihr Smartphone. Doch was macht die App eigentlich besser als die mobile Webseite? Und warum lohnt sich der Download?
Medizinische Illustration der Lunge mit mehreren Tumorherden sowie einer hervorgehobenen DNA-Doppelhelix
Neuer Adjuvanz-Standard

Adjuvantes Selpercatinib senkt Rückfallrisiko beim RET-positiven NSCLC deutlich

Beim RET-Fusion-positiven nicht kleinzelligen Lungenkarzinom verändert die Phase-III-Studie LIBRETTO-432 die Therapielandschaft: Adjuvantes Selpercatinib senkt das Risiko für ein Rezidiv schon in frühen Stadien um fast 83%. Experten forderten auf dem diesjährigen Kongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO 2026) auf Basis der Studienergebnisse eine konsequente molekulare Testung auf RET-Fusionen bereits bei der Erstdiagnose.
Mikroskopische Darstellung von Clostridioides-difficile-Bakterien
CDI-Rezidivprophylaxe

Clostridioides difficile: Vancomycin-Tapering senkt frühe Rezidive

Eine kanadische randomisierte Studie zeigt, dass ein vierwöchiges Schema mit anschließendem Ausschleichen die Rezidivrate nach 38 Tagen deutlich senkt – von 15,4 auf 6,7 Prozent. Nach 56 Tagen schmilzt der Vorteil gegenüber Placebo jedoch zusammen.
Medikamente als Turm
Nicht nur Antibiotika sind das Problem

Clostridioides difficile: Diese Nicht-Antibiotika erhöhen das CDI-Risiko

Nicht nur Antibiotika treiben das Risiko für Clostridioides-difficile-Infektionen in die Höhe: Eine schwedische Registerstudie mit über 42.000 CDI-Fällen zeigt, dass auch Kortikosteroide, Analgetika und Protonenpumpeninhibitoren unabhängig mit einem erhöhten Risiko einhergehen – mit konkreten Konsequenzen für die tägliche Verordnungspraxis.
Eine Person im weißen Kittel mit Stethoskop zeigt mit beiden Zeigefingern auf Holzwürfel, auf denen das Wort „HITZE“ geschrieben steht.
Manche mögen's eben nicht heiß...

Achtung – bei Hitze können Medikamente plötzlich anders wirken!

Steigende Temperaturen verändern die Pharmakokinetik vieler Arzneimittel spürbar. Nicht nur transdermale Pflaster, Insulin sowie Diuretika und Antihypertensiva können bei Hitze stärker oder schneller wirken. Die Folgen können von einer Überdosierung bis zur Dehydratation reichen. Haben Sie sofort parat, worauf es bei der Beratung Ihrer Patientinnen und Patienten während Hitzewellen ankommt? Testen Sie sich selbst!
Yellow paper plane, volatility in the business and investment
Krebsregister-Analyse zu frühem Darmkrebs

Darmkrebs unter 40: Deutsche Daten zeigen Anstieg

Mehr Darmkrebsdiagnosen bei unter 40-Jährigen, aber kein US-Szenario in Deutschland. Eine Auswertung von zehn Krebsregistern mit über 28.000 Fällen zeigt einen realen, jedoch moderaten Anstieg früh auftretender Darmkrebserkrankungen zwischen 2003 und 2023 – mit Folgen für Diagnostik, Risikoeinschätzung und die Diskussion ums Screening-Alter.
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