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Innere Medizin

Studien, Leitlinien-Updates und Praxiswissen

Der Themenbereich Innere Medizin bietet Ihnen fundierte Orientierung im breiten Spektrum internistischer Disziplinen. Von aktuellen Leitlinien-Updates und neuen Therapieempfehlungen über Sicherheitswarnungen bis hin zu praxisrelevanten Studiendaten aus Infektiologie, Gastroenterologie und Nephrologie: Wir bereiten komplexe Evidenz prägnant für Ihren internistischen Versorgungs- und Klinikalltag auf.

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Neuste Artikel

Ösophaguskarzinom (Illustration)
Argument für Paradigmenwechsel?

Ösophaguskarzinom: Roboterchirurgie verlängert Überleben gegenüber Thorakoskopie

Robotergestützte Ösophagektomie überzeugt in der Phase-III-Studie RAMIE: Beim resektablen Plattenepithelkarzinom des Ösophagus erreichten Patienten mithilfe einer robotergestützten minimalinvasiven Ösophagektomie eine 5-Jahres-Überlebensrate von 69,4% gegenüber 56,2% nach einem thorakoskopischen Eingriff – bei vergleichbarem Sicherheitsprofil. Das stärkt die Rolle der Robotik in der minimalinvasiven Ösophaguschirurgie.
Ein Wegweiser mit zwei Schildern mit den Aufschriften „Landleben“ und „Stadtleben“ an einer Metallstange vor blauem Himmel mit Wolken.
Sozioökonomische Einflüsse auf das kolorektale Karzinom

Darmkrebs-Mortalität: Entscheidet der Wohnort über das Überleben?

In sozioökonomisch schwachen Wohngegenden ist das Sterberisiko bei Darmkrebs deutlich erhöht. Entscheidende Faktoren sind späte Diagnosen, ein häufiger Verzicht auf die Operation und die Art der Krankenversicherung – selbst Privatversicherte sind betroffen. Die zugrundeliegenden Mechanismen offenbaren wichtige therapeutische Stellschrauben.
Podcast Cover: Study Snacks Pneumologie 1200x627
04:52 min
Podcast: Study Snacks – Pneumologie

Kombination etablierter Therapieansätze beim malignen Pleuraerguss | Study Snacks – Pneumologie #035

Bringt die Kombination aus Thorakoskopie mit Talkumpoudrage und der Anlage eines dauerhaften Pleurakatheters einen Vorteil gegenüber der Standardtherapie? Die randomisierte Phase-III-Studie TACTIC liefert nun Antworten und überrascht mit klaren Ergebnissen zur Krankenhausverweildauer und Symptomkontrolle.
Erstmals absolute 10-Jahres-Risiken

Hautkrebsrisiko bei CLL-Patienten verdoppelt

CLL-Erkrankte weisen ein nahezu doppelt so hohes 10-Jahres-Risiko für Hautkrebs auf – vor allem für Basalzell- und Plattenepithelkarzinome. Die absoluten Risiken für Metastasen und hautkrebsbedingten Tod bleiben jedoch gering. Eine dänische Matched-Kohortenstudie mit über 50.000 Teilnehmenden liefert nun erstmals belastbare absolute Risiken für die klinische Beratung und Surveillance.
Podcast Cover: Study Snacks Gastroenterologie 1200x627
06:01 min
Podcast: Study Snacks – Gastroenterologie

Remission einer MASH nach bariatrischer Operation verlängert Überlebensrate | #054: Study Snacks – Gastroenterologie

Die metabolische Dysfunktion-assoziierte Steatohepatitis (MASH) entwickelt sich zunehmend zu einer der zentralen Herausforderungen der modernen Gastroenterologie. Adipositas, Diabetes und das metabolische Syndrom treiben die Prävalenz der chronischen Lebererkrankung kontinuierlich nach oben – mit teils dramatischen Langzeitfolgen: Über Jahre hinweg kann eine MASH in eine Leberzirrhose münden und die leberbedingte Mortalität deutlich erhöhen.
Von komplexen Omics-Daten in die Klinik

Mikrobiomforschung: Funktion statt Sequenz im klinischen Fokus

Wie sich das Darmmikrobiom gezielt über die Ernährung beeinflussen lässt, rückt zunehmend in den Fokus der klinischen Praxis. Mediterrane Kost, Restore-Diät und fermentierte Lebensmittel modulieren die mikrobielle Zusammensetzung messbar und eröffnen neue Wege in der personalisierten Therapie. Auf dem 132. DGIM-Kongress erläuterte Prof. Stephan C. Bischoff, Stuttgart, warum gerade ein funktionsorientierter Blick auf die Mikrobiota im klinischen Alltag weiterhilft.
Illustration eines menschlichen Magens mit einer deutlich sichtbaren tumorartigen Läsion an der Magenwand.
Erhaltungsstrategie auf dem Prüfstand

Magenkarzinom: Camrelizumab basierte Erhaltungstherapie verlängert Gesamtüberleben

Magenkarzinom und Erhaltungstherapie: In der Erstlinie des fortgeschrittenen HER2-negativen Adenokarzinoms des Magens gehören Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI) zum Standard – doch welche Erhaltungsstrategie nach der Induktion optimal ist, war bislang offen. Eine randomisierte Phase-III-Studie liefert nun Antworten: Camrelizumab plus CAPOX mit anschließender Camrelizumab-Erhaltung verlängert das Gesamtüberleben, während eine zusätzliche antiangiogene Komponente keinen Mehrwert zeigt.
Podcast Cover: Study Snacks Pneumologie 1200x627
05:33 min
Podcast: Study Snacks – Pneumologie

Therapie akuter Exazerbationen bei Zystischer Fibrose | Study Snacks – Pneumologie #030

Kann eine Mikrobiom-gesteuerte Antibiotikatherapie den Behandlungserfolg bei akuten Exazerbationen verbessern? Dieser Frage geht eine aktuelle Folge des Podcasts „Study Snacks" nach – und liefert überraschende Antworten.
Adipositas assoziierte Folgeerkrankungen im Blick

metBMI statt BMI: So lässt sich das metabolische Risiko präziser einschätzen

Eine aktuelle Multi-Omics-Analyse aus Schweden legt die Grenzen des klassischen Body-Mass-Index (BMI) bei Adipositas offen: Bis zu 20% der formal Normalgewichtigen könnten ein bislang unerkanntes metabolisches Risiko tragen. Der neu entwickelte metabolische BMI (metBMI) verspricht eine deutlich präzisere Einschätzung von Fettverteilung und Stoffwechselstörungen – auch bei normalgewichtigen Personen.
Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC); Illustration
Hoffnung bei BPDCN

Antikörper-Wirkstoff-Konjugat überzeugt bei seltenem Blutkrebs

Pivekimab Sunirin erreicht in der Phase-I/II-Studie CADENZA bei der seltenen, aggressiven blastischen plasmazytoiden dendritischen Zellneoplasie (BPDCN) eine Ansprechrate von 75% bei de-novo-Erkrankten und ein medianes Gesamtüberleben von 16,6 Monaten. Das CD123-gerichtete Antikörper-Wirkstoff-Konjugat hat das Potenzial, die Erstlinientherapie neu zu definieren.
Darmkrebs Vorsorge
Altersgrenze und Intervalle auf dem Prüfstand

Darmkrebs-Screening ab 45? IQWiG sieht keine belastbare Evidenz

Sollte die Darmkrebs-Früherkennung künftig schon ab 45 statt ab 50 Jahren angeboten werden? Die USA haben hier vorgelegt. Jetzt hat auch das IQWiG im Auftrag des G-BA geprüft, ob eine Absenkung der Altersgrenze oder eine Anpassung der Koloskopie-Intervalle wissenschaftlich gerechtfertigt wäre – und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis. Eine eigens entwickelte Modellierung liefert dem G-BA nun dennoch Handlungsoptionen.
Lymphknoten (Illustration), einer der Knoten ist angeschnitten sodass man in sein Inneres blicken kann.
Strukturverlust mit Prognose assoziiert

DLBCL: Stromazellen verlieren ihre Architektenfunktion im Lymphknoten

Beim diffus-großzelligen B-Zell-Lymphom bricht die räumliche Ordnung im Lymphknoten zusammen. Entzündliche Signale programmieren Stromazellen um, strukturgebende Chemokine gehen verloren und die Lymphknotenarchitektur bricht zusammen..All dies geht bei DLBCL-Patietnen mit einem signifikant schlechteren Gesamtüberleben einher. Klinisch relevant ist aktuell allem die prognostische Bedeutung: Chemokin-Signaturen könnten als Biomarker dienen, um aggressive Verläufe frühzeitig zu erkennen.

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