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Innere Medizin

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Neuste Artikel

Detailaufnahme eines Laborhandschuhs, der ein Infusionssystem hält, kombiniert mit einer grafisch dargestellten, vergrößerten Zelle
Innovative HAM‑Ven-Therapie

RELAX-Studie: Neue AML-Kombinationstherapie zeigt hohe Wirksamkeit

Eine deutschlandweite Studie der Dresdner Hochschulmedizin erzielt einen entscheidenden Fortschritt in der Behandlung der aggressiven akuten myeloischen Leukämie (AML): Die Kombination aus intensiver Chemotherapie und Venetoclax steigert die Remissionsrate von 40 auf 75% und ermöglicht deutlich mehr Patientinnen und Patienten den Zugang zu einer potenziell heilenden Stammzelltransplantation.
Mitochondria, a membrane-enclosed cellular organelles producing energy, 3D illustration
Gestörte Zellenergie schwächt IgA-Schutz

Neuer Schlüsselmechanismus bei Morbus Crohn entdeckt

Neue Forschung aus Lübeck und Kiel zeigt, warum die Darmbarriere von Morbus-Crohn-Patienten selbst in klinischer Remission geschwächt bleibt: Eine gestörte mitochondriale Energieproduktion in Immunzellen verhindert die Bildung zentraler Schutzantikörper. Die in Nature Communications veröffentlichte Studie stärkt den immunologischen Forschungsschwerpunkt der Universität zu Lübeck und liefert gleichzeitig wichtige Grundlagen für das neue DFG-Graduiertenkolleg GRK 3095 zu Antikörperantworten an Barriereorganen.
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Colitis ulcerosa: Golimumab-Biosimilar erweitert die Anti-TNF-Therapie

Ab sofort steht das nur alle vier Wochen zu applizierende Golimumab-Biosimilar GOBIVAZ® [1]a zur Verfügung. Das in Europa nachhaltig hergestellte [5]b Biosimilar ist als Fertigpen und Fertigspritze erhältlich und wie das Referenzpräparat Simponi®[2] in den Erwachsenenindikationen Colitis ulcerosa, rheumatoide Arthritis (RA)a, Psoriasis-Arthritis (PsA)b, axiale Spondyloarthritis (ax-SpA) sowie bei Kindern und Jugendlichen mit polyartikulärer juveniler idiopathischer Arthritis (pJIA)c,a zugelassen.
Eine Hand hält ein feines Werkzeug, mit dem ein rotes, beschädigtes Segment aus einem DNA-Doppelstrang hervorgehoben wird; im Hintergrund weitere unscharfe DNA-Strukturen.
Genetik, Alkohol & Krebsrisiko

Individuelles Krebsrisiko: Alkohol gefährdet manche mehr als andere

Nicht nur die Trinkmenge beeinflusst das Risiko für alkoholbedingte Krebserkrankungen – die Gene spielen in diesem Zusammenhang ebenso eine entscheidende Rolle. Forschende entdeckten einen zentralen Reparaturmechanismus der DNA, der durch Alkohol gestört werden kann. Menschen mit bestimmten Mutationen könnten daher selbst bei geringen Trinkmengen stärker gefährdet sein. 
Pankreas als 2D-Illustration
Möglicher Biomarker TNFα entdeckt

KRAS-Mutation schafft früh ein tumorförderndes Mikromilieu im Pankreas

Bereits lange bevor im Pankreas ein Tumor sichtbar wird, beginnt ein aktiviertes Krebsgen, das umliegende Gewebe umzuprogrammieren. Es etabliert ein entzündliches, immunabwehrendes Mikromilieu, das ideale Bedingungen für die spätere Tumorentwicklung schafft. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Ulm konnte dieses frühe Geschehen in einer wegweisenden Studie nachzeichnen. Die Ergebnisse eröffnen die Perspektive, personalisierte Eingriffe deutlich früher anzusetzen – noch bevor sich ein schwer behandelbarer Tumor überhaupt bildet.
urn:newsml:dpa.com:20090101:260314-935-1215479
Operation mit 3D-Bild

Präzisionschirurgie rettet 79-Jährige mit Darmkrebs

Eine 79-jährige Patientin galt als austherapiert, bis ein Ärzteteam im Pius-Hospital Oldenburg auf Holomedizin setzte: Mit Augmented Reality verwandelten sie radiologische Daten in dreidimensionale Hologramme – und konnten den Krebs erfolgreich operieren. Für die Patientin ein zweites Leben und die Erfüllung eines lang gehegten Traums.
Gebärmutter-Grafik mit reproduktiven Symbolen darum
Ovarialkarzinom‑Risiken

Ovarialkarzinom: Reproduktive Faktoren beeinflussen das Erkrankungsrisiko

Reproduktive Faktoren wie Menarchezeitpunkt, Stilldauer, Parität und hormonelle Therapien beeinflussen das Risiko für ein Ovarialkarzinom erheblich. Eine große koreanische Kohorte zeigt deutliche Unterschiede zwischen prä- und postmenopausalen Frauen – und legt nahe, dass maßgeschneiderte Präventionsstrategien künftig wichtiger werden.
Auf einem Holztisch liegen ein Tablet mit einer grafischen Darstellung der menschlichen Prostata, medizinische Fragebögen, Wattestäbchen und ein Stethoskop
Umdenken beim Prostatakrebs-Screening?

Auf Augenhöhe: Prostatakrebs-Früherkennung ähnlich effektiv wie das Brustkrebs-Screening

Das PSA-basierte Prostatakrebs-Screening erreicht bei Diagnosequalität und Anzahl vermiedener Überdiagnosen ein ähnliches Niveau wie das etablierte Brustkrebs-Screening. Eine aktuelle Auswertung von PROBASE, präsentiert auf dem 41. Jahreskongress der European Association of Urology (EAU), stellt die bisherigen Vorbehalte gegenüber dem PSA-Test infrage – und eröffnet eine neue Debatte zur Früherkennung.
Männliche und weibliche Strickzeichnungen auf blauem und rosa Post-it.
Neues Forschungsprojekt gestartet

Darmkrebs: (K)Eine Frage des Geschlechts?

Brauchen Frauen und Männer mit Darmkrebs unterschiedliche Therapien? Ein Dresdner Forschungsteam untersucht erstmals systematisch, welche molekularen Unterschiede zwischen den Geschlechtern den Verlauf von Darmkrebs beeinflussen – und wie daraus präzisere Therapien entstehen könnten.
Kanüle sticht in Armbeuge
Adipositas und MASLD

Berberin zeigt keine Fett-Reduktion – aber positive Effekte auf Lipide

Adipositas und metabolisch assoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD) rücken zunehmend in den Fokus therapeutischer Forschung – nicht zuletzt, weil viele Patienten trotz Lebensstilinterventionen nur unzureichend auf etablierte Maßnahmen ansprechen. Vor diesem Hintergrund wird seit einiger Zeit auch Berberin als potenzieller Wirkstoff zur Beeinflussung metabolischer Parameter diskutiert. In einer Studie aus China zeigte der Wirkstoff nun bei adipösen, diabetesfreien Personen mit MASLD keine Reduktion des viszeralen Fettgewebes oder des Leberfettanteils. Dagegen wurden moderate, aber signifikante Verbesserungen im Lipidprofil und bei Entzündungsmarkern beobachtet.
Illustration eines menschlichen Magens mit einer deutlich sichtbaren tumorartigen Läsion an der Magenwand.
Neuer Risikofaktor

Streptococcus anginosus – ein weiterer Treiber von Magenkrebs?

Rund 50% aller Menschen weltweit sind mit Helicobacter pylori infiziert. Bei den meisten Betroffenen treten keine Symptome auf. Allerdings gilt Helicobacter pylori als wichtiger Risikofaktor für Magenkrebs. Wissenschaftler haben nun jedoch mit Streptococcus anginosus noch ein weiteres Bakterium ausfindig gemacht, das die Entstehung von Magenkrebs fördert.
Eine geöffnete Hand, über der mehrere stilisierte, gelb‑orangefarbene DNA‑Doppelhelix‑Grafiken schweben
Fünf Wege zu fairer Krebsmedizin

EU-Roadmap stärkt genetische Beratung für eine gerechtere Krebsbehandlung

Um personalisierte Krebstherapien europaweit zu stärken, braucht es freien Zugang zu qualifizierter genetischer Beratung. Eine EU-weite Delphi-Studie definiert nun 5 konkrete Maßnahmen, die Hindernisse wie Fachkräftemangel, unklare Standards und fehlende Erstattung abbauen sollen. Ziel ist, allen Patienten in der Europäischen Union (EU) rechtzeitig die passende Therapie zu ermöglichen.

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