Seit dem „respiratory biologics boom“ ab 2015 sinken die Exazerbationsraten in der Versorgungsrealität deutlich – am stärksten bei Patienten mit schwerem, eosinophilem Asthma und Komorbiditäten wie COPD oder chronischer Rhinosinusitis. Die Versorgungslücke zwischen mildem und schwerem Asthma schließt sich.
Biologika bei schwerem Asthma: Deutlicher Rückgang der Exazerbationen
Asthma bronchiale betrifft weltweit rund 300 Millionen Menschen und geht bei einem Teil der Betroffenen mit erheblicher Morbidität und Mortalität einher. Insbesondere Patienten mit schwerem Verlauf trugen lange die Hauptlast – auch, weil systemische Kortikosteroide oft die einzige Option zur Kontrolle wiederkehrender Exazerbationen waren. Deren Langzeitanwendung ist jedoch mit relevanten Risiken behaftet, darunter Nebennierensuppression, neuropsychiatrische Nebenwirkungen und Osteoporose.
Artikel kostenlos freischalten und weiterlesen
Erhalten Sie unbeschränkten Zugang zu exklusiven Artikeln auf Thieme Praxis. Registrieren Sie sich jetzt kostenlos mit wenigen Klicks – oder nutzen Sie Ihren bestehenden Thieme Account.