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COPD-Management nach GOLD 2026

Leitliniengerechte COPD-Therapie nach GOLD 2026 verbessert Krankheitsstabilität

|von Stephanie Schikora

Der GOLD-2026-Report definiert Krankheitsstabilität als neues übergeordnetes Therapieziel bei COPD. Eine Real-World-Studie zeigt nun: Leitliniengerecht behandelte Patienten erreichen dieses Ziel deutlich häufiger, besonders in den Risikogruppen B und E. Doch nur 45,4 % der untersuchten Patienten erhielten überhaupt eine konforme Ersttherapie.

Auf Packpapier gezeichnete Lunge mit Einriss, hinter dem COPD als Schriftzug zu erkennen ist.
Leitliniengerechte inhalative Ersttherapie bei COPD verbessert die Krankheitsstabilität – doch im Praxisalltag klafft eine erhebliche Lücke zwischen Empfehlung und Umsetzung. (© Ivelin Radkov/stock.adobe.com)

Eine aktuelle Real-World-Studie zeigt: Wer mit COPD eine GOLD-2026-konforme Ersttherapie erhält, erreicht deutlich häufiger das neue Therapieziel der Krankheitsstabilität. Doch nur knapp die Hälfte der untersuchten Patienten wurde überhaupt leitliniengerecht behandelt.

GOLD 2026 definiert Krankheitsstabilität als neues Therapieziel

Der GOLD-2026-Report hat die Behandlungsziele bei COPD neu justiert: Mit dem Konzept der „disease stability“ (DS) rückt erstmals ein übergeordnetes Ziel in den Vordergrund, das drei Kriterien vereint – keine Exazerbationen, keine Symptomverschlechterung und kein beschleunigter Lungenfunktionsverlust. Parallel wurde die Patientengruppierung angepasst:

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