Der GOLD-2026-Report definiert Krankheitsstabilität als neues übergeordnetes Therapieziel bei COPD. Eine Real-World-Studie zeigt nun: Leitliniengerecht behandelte Patienten erreichen dieses Ziel deutlich häufiger, besonders in den Risikogruppen B und E. Doch nur 45,4 % der untersuchten Patienten erhielten überhaupt eine konforme Ersttherapie.
Leitliniengerechte COPD-Therapie nach GOLD 2026 verbessert Krankheitsstabilität
Eine aktuelle Real-World-Studie zeigt: Wer mit COPD eine GOLD-2026-konforme Ersttherapie erhält, erreicht deutlich häufiger das neue Therapieziel der Krankheitsstabilität. Doch nur knapp die Hälfte der untersuchten Patienten wurde überhaupt leitliniengerecht behandelt.
GOLD 2026 definiert Krankheitsstabilität als neues Therapieziel
Der GOLD-2026-Report hat die Behandlungsziele bei COPD neu justiert: Mit dem Konzept der „disease stability“ (DS) rückt erstmals ein übergeordnetes Ziel in den Vordergrund, das drei Kriterien vereint – keine Exazerbationen, keine Symptomverschlechterung und kein beschleunigter Lungenfunktionsverlust. Parallel wurde die Patientengruppierung angepasst:
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