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Pausieren ohne Nutzen, aber mit Risiko

COVID-19-Booster bei Rheuma: Pausieren von Biologika und JAKi bringt keinen Impfvorteil

|von Stephanie Schikora

Sollten Patienten mit rheumatoider Arthritis, Psoriasisarthritis oder axialer Spondyloarthritis ihre Biologika oder JAK-Inhibitoren rund um eine COVID-19-Auffrischimpfung pausieren? Die COVER-Studie liefert eine klare Antwort: Eine 2-wöchige Therapiepause verbessert die Antikörperantwort nicht, erhöht aber das Risiko für Krankheitsschübe teils deutlich.

Hand hält Holzwürfel mit Pause- und Play-Symbol
Eine 2-wöchige Therapiepause vor der COVID-19-Auffrischimpfung verbesserte die Antikörperantwort nicht, erhöhte jedoch das Risiko für Krankheitsschübe deutlich, insbesondere unter JAK-Inhibitoren. (© Cagkan Sayin/stock.adobe.com)

Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen tragen unter immunmodulierender Therapie ein erhöhtes Risiko für schwere COVID-19-Verläufe – und sprechen gleichzeitig häufig schlechter auf die Impfung an. Daraus ergab sich schon während der Pandemie eine praxisrelevante Frage: Könnte eine kurze Behandlungspause rund um den Impftermin die Schutzwirkung verbessern, ohne die Grunderkrankung aus dem Gleichgewicht zu bringen?

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