Feinstaub schadet nicht nur Herz und Lunge – er kann offenbar auch Gelenke belasten. Offenbar besteht nicht nur der bereits bekannte Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von rheumatoider Arthritis. Eine höhere PM2.5-Belastung geht zudem mit einer höheren Krankheitsaktivität und mehr Schüben einher. Nicht jeder reagiert dabei gleich stark – Frauen und Nichtraucher scheinen besonders empfindlich zu sein. Entscheidend ist zudem nicht eine kurze Belastungsspitze, sondern die dauerhafte Exposition über mindestens 2 Wochen.
Dauerhafte Feinstaubbelastung erhöht das Schubrisiko bei rheumatoider Arthritis
Jetzt kostenlos registrieren bzw. einloggen und den gesamten Artikel freischalten.
Feinstaub setzt nicht nur Herz und Lunge zu – er kann offenbar auch entzündete Gelenke weiter anheizen. Dass Luftschadstoffe das Risiko erhöhen, überhaupt an einer rheumatoiden Arthritis (RA) zu erkranken, ist epidemiologisch gut belegt. Neu ist der Blick eines südkoreanischen Studienteams auf den Krankheitsverlauf: Bei Patienten mit bereits bestehender RA geht eine erhöhte Belastung mit Feinstaub der Fraktion PM2.5 mit einer messbar höheren Krankheitsaktivität und einem signifikant erhöhten Schubrisiko einher. Und: Entscheidend ist offenbar nicht die kurzfristige Belastungsspitze, sondern die kontinuierliche Exposition über mehr als 2 Wochen.
Artikel kostenlos freischalten und weiterlesen
Erhalten Sie unbeschränkten Zugang zu exklusiven Artikeln auf Thieme Praxis. Registrieren Sie sich jetzt kostenlos mit wenigen Klicks – oder nutzen Sie Ihren bestehenden Thieme Account.