Startseite Alle Beiträge Innere Medizin Gilteritinib vs. Midostaurin bei FLT3-mutierter AML – Wer hat die Nase vorn?
FLT3-Inhibitoren im Duell

Gilteritinib vs. Midostaurin bei FLT3-mutierter AML – Wer hat die Nase vorn?

|von Friederike Klein

Erstmals liefert eine Phase-III-Studie einen direkten Head-to-Head-Vergleich zweier FLT3-Inhibitoren in der Erstlinie der FLT3-mutierten AML – und schaffte es so in die Late-Breaker-Session auf dem Jahreskongress der European Hematology Association (EHA2026) in Stockholm: Demnach senkt Gilteritinib das Rezidivrisiko gegenüber Midostaurin zwar deutlich, ein Vorteil beim Gesamtüberleben bleibt jedoch aus. Folgetherapien dürften das Bild maßgeblich beeinflusst haben.

zwei muskulöse Arme beim Armdrücken
FLT3-Inhibitoren Gilteritinib und Midostaurin bei FLT3-mutierter AML im direkten Vergleich: kein Vorteil beim Gesamtüberleben, aber längeres rezidivfreies Überleben unter Gilteritinib. (© kalcutta/stock.adobe.com)

Jetzt kostenlos registrieren bzw. einloggen und den gesamten Artikel freischalten.

Bislang gab es keine direkten Vergleichsstudien der Phase III zwischen Midostaurin, einem FTL3-Inhibitor der ersten Generation, und einem Zweitgenerations-FLT3-Inhibitor. Ein solcher Zweitgenerations-FLT3-Inhibitor ist Gilteritinib, das sowohl bei interner Tandemduplikation (ITD) als auch bei Mutationen in der Tyrosinkinase-Domäne (TKD) von FLT3 wirksam und bislang als Monotherapie für Patientinnen mit akuter myeloischer Leukämie (AML) und FLT3m in der rezidivierten oder refraktären Situation zugelassen ist.

Artikel kostenlos freischalten und weiterlesen

Erhalten Sie unbeschränkten Zugang zu exklusiven Artikeln auf Thieme Praxis. Registrieren Sie sich jetzt kostenlos mit wenigen Klicks – oder nutzen Sie Ihren bestehenden Thieme Account.


Mehr zum Thema