Verkürzte Behandlungszyklen mit hypomethylierenden Substanzen könnten für Patienten mit MDS niedrigen Risikos eine wirksame und weniger toxische Alternative sein. Eine auf dem ASH 2025, dem 67. Jahreskongress der American Society of Hematology, präsentierte Studie zeigt: Das 5-tägige Azacitidin-Regime bietet das beste Nutzen-Risikoprofil und verbessert sowohl ereignisfreies als auch Gesamtüberleben – ohne übermäßige Myelosuppression.
Kürzere Azacitidin-Zyklen – eine Option bei MDS mit niedrigem Risiko
Hypomethylierende Substanzen wie Azacitidin und Decitabin werden zur Therapie myelodysplastischer Syndrome (MDS) traditionell an 7 bzw. 5 aufeinanderfolgenden Tagen in mindestens 6 Behandlungszyklen verabreicht. Diese Standardregime sind jedoch mit einem erhöhten Risiko für Myelosuppression verbunden. Für Patienten mit MDS niedrigen Risikos könnten kürzere Regime eine vergleichbare Wirksamkeit bei reduzierter Toxizität bieten, so die Hypothese eines US-amerikanischen Forschungsteams.
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