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ASH-Kongressbericht

Multiples Myelom: Symptomatische Erkrankung im Vorfeld verhindern

|von Friederike Klein

Ein schwelendes multiples Myelom (SMM) wird bislang nur beobachtet. Immer wieder gibt es Studien, die eine Therapie in diesem Myelom-Vorstadium etablieren und den Krankheitsverlauf frühzeitig beeinflussen sollen.

Eine dreijährige Therapie mit Daratumumab konnte das Risiko für einen Progress eines schwelenden multiplen Myeloms zu einem symptomatischen Myelom um 51% reduzieren.

In der Phase-3-Studie AQUILA konnte eine dreijährige Therapie mit Daratumumab das Risiko für einen Progress eines SMM zu einem symptomatischen Multiplen Myelom (MM) um 51% reduzieren, berichtete Prof. Dr. Meletios A. Dimopoulos von der Nationalen und Kapodistrias-Universität in Athen anlässlich des ASH Annual Meetings 2024 [1]. Die Studienergebnisse auf Basis der Nachbeobachtung über im Median 65,2 Monate wurden zeitgleich mit der Präsentation in San Diego publiziert [2].

An der Studie nahmen 390 Patient*innen mit einer bestätigten SMM-Diagnose und einem erhöhten Progressionsrisiko teil, das durch folgende Kriterien definiert wurde: Serum-M-Protein ≥30 g/l, IgA SMM, Immunparese mit Reduktion von 2 unbeteiligten Ig-Isotypen, Verhältnis der freien Leichtketten im Serum ≥8 und <100 und/oder klonale Plasmazellen im Knochenmark >50% bis <60%. Randomisiert erhielten 194 Patient*innen eine Monotherapie mit Daratumumab (1.800 mg s.c. wöchentlich in den ersten beiden Zyklen, in Zyklus 3-6 zweiwöchentlich und danach vierwöchentlich) über insgesamt 36 Monate, 196 Patient*innen wurden regelmäßig kontrolliert.

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