Die IRAKLIA-Studie ist die erste Studie mit einem tragbaren Device zur s.c. Applikation eines CD38-Antikörpers in der Myelomtherapie. Isatuximab s.c. war dabei ebenso effektiv wie Isatuximab i.v.
Multiples Myelom: Tragbares Device für die Subkutanapplikation vereinfacht Antikörpertherapie
In der Nichtunterlegenheitsstudie IRAKLIA erhielten Patientinnen und Patienten mit rezidiviertem/refraktärem Multiplem Myelom (RRMM) randomisiert entweder Isatuximab s.c. in fixer Dosierung (1.400 mg) oder Isatuximab i.v. gewichtsadaptiert (10 mg/kg), jeweils in Kombination mit Pomalidomid und Dexamethason (Pd). Die subkutane Anwendung von Isatuximab erfolgte mit Hilfe eines tragbaren Einmalsystems, das auf der Haut aufgebracht keine weitere Manipulation für die Applikation erfordert. Im Median dauert die s.c. Applikation in der Studie 13 Minuten. 99,9% der Applikationen konnten vollständig abgeschlossen werden. Ab dem sechsten Zyklus war die Anwendung zu Hause möglich.
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