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Atemwegsinfektionen

Point-of-Care-PCR im Pflegeheim: Weniger Klinikeinweisungen bei Atemwegsinfektionen

|von Stephanie Schikora

Multiplex-Tests liefern Ergebnisse zu SARS-CoV-2, Influenza und dem respiratorischen Synzytial-Virus in 35 Minuten statt 3 Tagen. Die PROMPT-LTC-Studie zeigt: Ausbrüche werden nicht kleiner, aber Klinikeinweisungen sinken um bis zu 11 %, und die antivirale Influenza-Therapie startet fünfmal schneller.

Blutprobenentnahme bei älterem Patienten
Point-of-Care-PCR-Test im Pflegeheim: Multiplex-Diagnostik direkt vor Ort liefert Ergebnisse in 35 Minuten und reduziert Klinikeinweisungen bei Atemwegsinfektionen. (© Guillermo Spelucin/stock.adobe.com)

Point-of-Care-PCR im Pflegeheim: 35 Minuten statt 3 Tage

SARS-CoV-2, Influenza und das respiratorische Synzytial-Virus (RSV) lösen in Pflegeheimen jedes Jahr schwere Krankheitswellen aus. Verzögerte Diagnostik bremst nicht nur die Einleitung antiviraler Therapien, sondern auch die Isolationsmaßnahmen – Ausbrüche breiten sich aus. Der Einsatz von Multiplex-PCR-Tests direkt in der Einrichtung verkleinert Ausbrüche zwar nicht, ermöglicht aber einen deutlich früheren Therapiestart und reduziert Krankenhauseinweisungen. Besonders bei Influenza gewinnen Pflegeheime wertvolle Zeit.

Respiratorische Infektionen verursachen in Pflegeheimen eine erhebliche saisonale Morbidität und Mortalität. Dabei ist klar: Wer infizierte Bewohner früh erkennt, kann Ausbrüche kleiner halten und Komplikationen abwenden.

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