Viele Menschen mit Psoriasis-Arthritis sind überzeugt, Wetterumschwünge in ihren Gelenken zu spüren. Ihre Einschätzung spiegelt sich aber in der Wahrnehmung der behandelnden Ärzte aber in vielen Fällen nicht wieder. Doch offensichtlich ist das Empfinden der Betroffenen nicht rein subjektiv: Besonders im Sommer fallen Schmerzen und Entzündungszeichen geringer aus, während Herbst und Winter mit einer höheren Krankheitslast einhergehen. Einzelne Wetterfaktoren wie Temperatur, Luftdruck oder Luftfeuchtigkeit scheinen dagegen keinen Einfluss zu haben..
Herbst und Winter verschärfen die PsA-Aktivität
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„Wenn das Wetter umschlägt, spüre ich das in den Gelenken.“ Diesen Satz hören Rheumatologinnen und Rheumatologen regelmäßig – auch von Menschen mit Psoriasis-Arthritis (PsA). Doch wie viel ist dran an der gefühlten Wetterfühligkeit? Die Datenlage war bislang überraschend dünn: Lediglich 2 Studien aus Kanada hatten sich dieser Frage bei PsA-Patienten gewidmet – mit widersprüchlichen Ergebnissen. Die eine berichtete von geringerer Krankheitsaktivität im Winter, die andere fand keinen Unterschied.
Ein niederländisches Forschungsteam hat nun erstmals systematisch untersucht, wie die 4 Jahreszeiten und einzelne meteorologische Parameter die Krankheitsaktivität bei Psoriasis-Arthritis prägen. Die Antwort fällt differenzierter aus, als es die klassische Wetterfühligkeitsdebatte vermuten ließe.
Der Sommer ist eine Phase mit niedriger Krankheitsaktivität
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