Beim RET-Fusion-positiven nicht kleinzelligen Lungenkarzinom verändert die Phase-III-Studie LIBRETTO-432 die Therapielandschaft: Adjuvantes Selpercatinib senkt das Risiko für ein Rezidiv schon in frühen Stadien um fast 83%. Experten forderten auf dem diesjährigen Kongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO 2026) auf Basis der Studienergebnisse eine konsequente molekulare Testung auf RET-Fusionen bereits bei der Erstdiagnose.
Adjuvantes Selpercatinib senkt Rückfallrisiko beim RET-positiven NSCLC deutlich
Bislang ist der RET-Inhibitor Selpercatinib zur Therapie von Patienten mit fortgeschrittenem nicht kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) und nachgewiesener RET-Fusion zugelassen. Die von Prof. Jonathan Goldman von der Universität von Kalifornien in Los Angeles vorgestellten Studienergebnisse sprechen jetzt für einen adjuvanten Einsatz auch in früheren Stadien.
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