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Gastroenterologie

Aktuelle Entwicklungen, Leitlinien und Studien zu Magen-Darm, Leber und Pankreas

Was gibt es Neues in der Gastroenterologie? Unter diesem Themenbereich finden Sie aktuelle Entwicklungen aus einem der dynamischsten Fachgebiete der Inneren Medizin. Gebündelt werden News, Studien, Leitlinien-Updates und praxisrelevante Einordnungen zu Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, der Leber, des Pankreas und der Gallenwege – verständlich, kompakt und auf den Punkt gebracht.

Der Fokus liegt auf dem konkreten Nutzen für den ärztlichen Alltag: Welche neuen Therapieoptionen zeichnen sich ab? Was ändern aktualisierte Empfehlungen für Diagnostik, Screening oder Verlaufskontrolle? Von CED über Hepatologie bis hin zu gastrointestinalen Tumoren greift der Themenbereich relevante Fragestellungen auf und ordnet sie klinisch ein.

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Speiseröhrenkrebs ohne luminalen Tumor: Seltener Fall mit Wirbelsäuleninvasion

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Smartwatch am Handgelenk mit digitalen Gesundheitsdaten
Digitalisierung

Wearables bei CED: Smartwatch erkennt Schübe 7 Wochen früher

Smartwatches und Fitness-Tracker könnten die Versorgung von Patienten mit Colitis ulcerosa und Morbus Crohn grundlegend verändern. Eine aktuelle US-Studie zeigt, dass Veränderungen von Herzfrequenzvariabilität, Ruheherzfrequenz und Schrittzahl bereits bis zu 7 Wochen vor einem klinisch manifesten Schub messbar sind – und ein neues therapeutisches Fenster eröffnen.
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Leberzirrhose: Neuer TIPS-Stent erstmals im klinischen Alltag

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Darmpolypen-Rezidiv: Demografische Faktoren prägen das Risiko entscheidend

Das Rezidivrisiko bei Darmpolypen wird bislang vor allem an Histologie, Größe und Anzahl der Adenome festgemacht. Eine Analyse mit knapp 60.000 Patienten zeigt nun, dass auch Geschlecht, Alter, Adipositas und familiäre Belastung das Wiederauftreten kolorektaler Adenome entscheidend beeinflussen und neue Überwachungsstrategien nötig machen.
Bakterien unter dem Mikroskop
Darmkrebsforschung

Darmkrebs: Neu entdecktes Virus in Bacteroides fragilis als möglicher Risikofaktor

Ein bislang unbekanntes Virus im Darmbakterium Bacteroides fragilis rückt als potenzieller Mitverursacher von Darmkrebs in den Fokus. Der Caudoviricetes-Prophage ließ sich in Tumorisolaten und Stuhlproben von Darmkrebspatienten deutlich häufiger nachweisen als bei Gesunden – mit Perspektiven für Früherkennung, Prävention und neue Therapieansätze.
Cannabisblüten und ein gedrehter Joint auf einer Holzoberfläche
Risikofaktoren

Darmkrebs: Cannabisabhängigkeit erhöht Sterberisiko um das 24-Fache

Cannabisabhängigkeit könnte die Prognose bei Darmkrebs erheblich verschlechtern. Eine US-Analyse mit über 1.000 Patienten zeigt eine 24-fach erhöhte 5-Jahres-Sterblichkeit bei dokumentierter Cannabis Use Disorder gegenüber nicht abhängigen Betroffenen. Als mögliche Ursachen diskutieren die Forschenden immunsuppressive Effekte und eine reduzierte Therapieadhärenz.
Darminnenansicht abstrakt
Neue Ansätze für Infektionsforschung

Darm-Organoide: Schleimbarriere schützt vor EPEC-Infektionen

Ein Berliner Forschungsteam hat mit Darm-Organoiden einen natürlichen Abwehrmechanismus gegen enteropathogene Escherichia coli identifiziert. Die Schleimschicht der Darmschleimhautzellen bildet offenbar eine wirksame Barriere gegen den Erreger. Besonders für die Pädiatrie eröffnen sich damit neue Perspektiven in der Infektionsforschung.
llustration des menschlichen Darms mit hervorgehobenem Tumor im Dickdarm
Umweltgifte und Krebs

Darmkrebs bei Jüngeren: Pestizid Picloram als neuer Risikofaktor identifiziert

Steigt das Darmkrebsrisiko durch Pestizide? In Tumoren von Patienten unter 50 Jahren fanden sich gehäuft epigenetische Spuren des Unkrautvernichters Picloram – verbunden mit einem 1,56-fach erhöhten Erkrankungsrisiko. Auch Glyphosat, Atrazin und andere Herbizide gerieten dabei ins Visier der Forscher.
DNA-Doppelhelix vor blau-orangem Hintergrund
Wie Schwerelosigkeit Lebergewebe verändert

Leberorganoide im All: ATAC-Sequenzierung enthüllt Genaktivität unter Schwerelosigkeit

Im Rahmen der DLR-Cellbox-Mission untersucht ein Dresdner Forschungsteam erstmals Maus-Leberorganoide unter realer Mikrogravitation im Erdorbit. Mittels ATAC-Sequenzierung wird sichtbar, welche Gene unter Schwerelosigkeit und kosmischer Strahlung aktiv sind – mit Potenzial für neue Erkenntnisse in Strahlenschutz und regenerativer Medizin.
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Leberfibrose: γδ-T-Zellen und dendritische Zellen als neue Therapieziele

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Darmmikrobiom bei CED: KI ebnet Weg zur personalisierten Therapie

Das Darmmikrobiom rückt bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) zunehmend in den Fokus personalisierter Therapieansätze. Im NRW-Verbundprojekt MikrobiomProCheck entwickeln Forschende KI-basierte Analysen von Genen, Metaboliten und Proteinen aus Stuhlproben. Damit sollen künftig individuelle Behandlungen bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa möglich werden – und Koloskopien zur Verlaufskontrolle ersetzt.
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Primär sklerosierende Cholangitis: Pathoblocker als neuer Therapieansatz

Ein Forschungsteam aus Hannover entwickelt im Projekt StopPSC maßgeschneiderte Pathoblocker, die bakterielle Sialidasen in den Gallengängen gezielt hemmen sollen und damit erstmals eine ursachennahe Therapie der primär sklerosierenden Cholangitis (PSC) ermöglichen könnten. Der Ansatz basiert auf optimierten Grippemedikamenten und soll die Prognose deutlich verbessern.

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