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Mentale Gesundheit

Der Themenbereich "Mentale Gesundheit" beleuchtet psychische und psychosomatische Aspekte, die in allen medizinischen Fachrichtungen relevant sind. Die Beiträge greifen aktuelle Entwicklungen und fachliche Einordnungen auf und bieten eine sachliche, ärztlich orientierte Grundlage für den Umgang mit diesem zunehmend bedeutenden Themenfeld.

Im Fokus steht die medizinische Perspektive auf psychische Belastungen, kognitive und emotionale Funktionen sowie deren Einfluss auf Krankheitsverläufe und Therapieentscheidungen.

Neuste Artikel

World of Music (Gemälde): Illustration mit farbenfrohen Musikinstrumenten wie Saxophon, Gitarre und Klaviertasten vor einem aquarellartigen Hintergrund
Vom klinischen Alltag in die Forschung – und zurück

Musiktherapie stärkt Familien krebskranker Kinder

Das Forschungsprojekt INMUT untersucht, wie gemeinsame Musiktherapie Familien krebskranker Kinder entlasten und ihre Beziehung stärken kann. Erste Ergebnisse zeigen: Die Therapie lässt sich gut in den Klinikalltag integrieren, verbessert die Eltern‑Kind‑Interaktion und steigert das Wohlbefinden. Damit schließt INMUT eine zentrale Forschungslücke in der Kinderonkologie.
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Wie der Darm das Denken beeinflusst

Neue DIfE-Gruppe untersucht Darm-Hirn-Signale

Seit Januar 2026 untersucht eine neue Nachwuchsgruppe am DIfE unter Leitung von Dr. Ignacio Rebollo, wie elektrische Rhythmen und hormonelle Signale aus dem Darm die Gehirnaktivität und psychische Gesundheit formen.
Impfgegner: Ein handgeschriebenes Schild mit der Aufschrift „Ich will keine Impfung“ und einer durchgestrichenen Spritze
Faktencheck „Turbokrebs“

Alarm im Netz: Gesundheitslaien schüren die Angst vor Krebs durch Impfungen

Behauptungen über angeblichen „Turbokrebs“ nach Corona-Impfungen kursieren weiterhin in sozialen Netzwerken. Diese Angst vor Krebs durch Impfungen beruht auf Fehlinterpretationen – nicht auf belastbaren Belegen. Sind Fragen rund um Impfungen und Tumorerkrankungen auch Teil Ihres täglichen Praxis- oder Klinikalltags? Was entgegnen Sie Ihren Patientinnen und Patienten? Argumentationshilfen für das Patientengespräch liefert dieser Beitrag.
Eine Person sitzt auf einem Holzsteg am Wasser, umgeben von dichtem Nebel. Die Haltung wirkt nachdenklich und zurückgezogen
Wer ist besonders gefährdet?

Depression, Angst, Schmerzen und Fatigue – die unsichtbaren Langzeitlasten einer Krebserkrankung

Auch Jahre nach einer erfolgreichen Krebsbehandlung können Betroffene an Depressionen erkranken. Brust- und Darmkrebsüberlebende scheinen dafür besonders gefährdet. Welche Faktoren das Risiko erhöhen und wie Sie  Risikopersonen frühzeitig erkennen können, erfahren Sie hier.
Ein Kind sitzt an einem Tisch, den Kopf auf die Arme gelegt, vor sich ein aufgeschlagenes Heft und ein Stift. Die Körperhaltung deutet auf starke Erschöpfung hin.
Einflussfaktoren: Diagnose, Therapiephase und Steroidgabe

Krebsbedingte Fatigue bei Kindern verläuft wellenförmig

Fatigue ist eine der belastendsten Begleiterscheinungen bei krebskranken Kindern und Jugendlichen – und bislang kaum erforscht. Die ePROtect-Studie liefert erstmals detaillierte Daten: Der Verlauf ist nicht linear, sondern wellenförmig und hängt von Diagnose, Therapiephase und Steroidgabe ab. Echtzeit-Symptommonitoring könnte künftig helfen, Hochrisikoperioden frühzeitig zu erkennen.
Cannabisblüten, Cannabisöl und Kapseln auf einem Tisch
Aktualisierter Cochrane Review

Cannabis gegen Nervenschmerzen – Hoffnungsträger oder Mogelpackung?

Lindern cannabishaltige Arzneimittel chronische Nervenschmerzen – oder schaden sie mehr als sie nützen? Ein aktualisierter Cochrane Review findet keine verlässlichen Belege für eine wirksame Schmerzlinderung. Die Studienlage ist dünn, methodisch schwach und von kurzen Laufzeiten geprägt. Fachleute fordern dringend bessere Langzeitstudien. 
Illustrativer Nachthimmel mit Milchstraße und Sternen über dunklen Baumkronen
Digitale Hilfe für eine familiäre Ausnahmesituation

„Kinderleicht“ erklärt: Mit Loni durch den Krebs-Kosmos

Wenn ein Elternteil an Krebs erkrankt, stehen auch Kinder vor vielen Fragen – oft ohne die richtigen Worte. Die interaktive Web-App „Lonis Weltraumreise“, entwickelt von der Technischen Hochschule Augsburg und dem Universitätsklinikum Freiburg, will Familien dabei unterstützen, kindgerecht über Krebs, Therapien und Gefühle zu sprechen. Spielerisch, ehrlich und kostenfrei.
Eine Person hält ein Tablet, auf dessen Bildschirm eine Ärztin in einem Videogespräch zu sehen ist.
Digitale Hilfe für Krebsüberlebende

Telemedizin: Online gegen die Angst vor dem Rezidiv

Die Angst vor einem Rezidiv belastet viele Krebsüberlebende – oft über Jahre. Schlafstörungen, Unruhe und verminderte Lebensqualität sind die Folge. Online-Interventionen können diese Furcht wirksam und nachhaltig reduzieren. Sechs digitale Module ersetzen lange Wartezeiten und bieten therapeutische Unterstützung direkt zu Hause.
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Bauchgefühl

Wie Darm und Psyche miteinander kommunizieren – und was Ernährung bewirken kann

Unser Darm kommuniziert mit dem Gehirn – über Nerven, Hormone und das Immunsystem. Erfahren Sie, wie Mikrobiom und Ernährung unsere Psyche beeinflussen.
Ein Arzt hält die Hände eines Patienten – eine Geste der Nähe und des Trostes. Die Szene vermittelt Fürsorge und Empathie
Empathie statt nur Expertise

Krebspatienten wünschen sich Kommunikation auf Augenhöhe

Für Krebspatienten zählt nicht nur die medizinische Kompetenz ihres Chirurgen – sondern vor allem, wie mit ihnen gesprochen wird. Sechs zentrale Kommunikationsbereiche wurden identifiziert, die für das Vertrauen und die Zufriedenheit der Patienten entscheidend sind. Empathie und Optimismus stehen dabei ganz oben.
Frau mit herangezogenen Knien sitzend und Rücken zur Wand
Gastroösophagealer Reflux

Enger Zusammenhang mit Angststörung und Depression

Ohne Zweifel kann die Psyche unser Verdauungssystem beeinflussen. Beispielsweise wurde schon über einen Zusammenhang zwischen gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) und häufigen psychischen Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen berichtet. Eine Metaanalyse kommt nun zu dem Schluss, dass bis zu eine von 3 Personen mit GERD an Angststörungen und Depressionen leidet.
Zusammengefaltete Hände auf einem Schreibtisch gegenüber einem Arzt
S3-Leitlinie jetzt online

Leitlinie: Psychoonkologische Diagnostik, Beratung und Behandlung von erwachsenen Krebspatient*innen

Die Leitlinie gibt Empfehlungen für die psychoonkologische Diagnostik, Beratung und Behandlung bei erwachsenen Krebspatienten (ab 18 Jahre). Sie stellt die Grundlage für die Implementierung von psychoonkologischen Versorgungsangeboten in allen Sektoren dar.