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Ösophagus & Magen

Im Themenbereich "Ösophagus und Magen" finden Sie aktuell relevante Inhalte zu Erkrankungen der Speiseröhre und des Magens, die Ihnen im medizinischen Alltag regelmäßig begegnen. Die Beiträge greifen neue Studien, Leitlinienanpassungen und fachliche Einordnungen auf und unterstützen Sie dabei, diagnostische und therapeutische Entscheidungen evidenzbasiert zu treffen.

Sie erhalten kompakte Updates zu endoskopischen Verfahren, medikamentösen Therapiekonzepten und zum Management funktioneller wie struktureller Erkrankungen. Die Beiträge helfen Ihnen, Entwicklungen früh einzuordnen und Ihr Vorgehen bei häufigen wie komplexen Krankheitsbildern gezielt zu aktualisieren.

Neuste Artikel

Helicobacter pylori
Nur Subgruppen scheinen zu profitieren

Senkt ein H.-pylori-Routinescreening nach akutem Herzinfarkt das gastrointestinale Blutungsrisiko?

Der leitliniengerechte Einsatz einer antithrombotischen Therapie nach einem Myokardinfarkt senkt zwar das Risiko weiterer ischämischer Ereignisse, ist andererseits mit einem erhöhten Blutungsrisiko verbunden. Besteht zusätzlich eine H.-pylori-assoziierte Gastritis, steigt das Blutungsrisiko der Betroffenen weiter. Kann in dieser Situation ein routinemäßiges Helicobacter pylori-Screening dazu beitragen, das Blutungsrisiko zu senken? Nein, so das Ergebnis der HELP-MI-SWEDEHEART-Studie – außer vielleicht bei bestimmten Risikogruppen. 
Grafische Darstellung eines Magens mit Tumor, umgeben von Immunzellen
ASCO Kongressbericht

Magenkarzinom: Neuer perioperativer Standard: Immuntherapie ergänzt FLOT

Das ereignisfreie Überleben (EFS) beim resektablen Magenkarzinom lässt sich mit der Kombination von Durvalumab mit der perioperativen Therapie mit dem FLOT-Chemotherapie-Regime weiter verbessern
Geflügelfleisch scheint ebenfalls das Risiko für gastrointestinale Tumoren zu erhöhen.
Geflügelfleisch im Verdacht

Höheres Risiko für Magen-Darm-Krebs bei hohem Konsum von Hühnchen, Pute und Co?

Geflügel gilt als gesunde Alternative zu rotem Fleisch – doch wer regelmäßig große Mengen davon isst, könnte auch damit sein Risiko für tödliche gastrointestinale Tumoren deutlich erhöhen. Besonders Männer sind gefährdet.
Neue S3-Leitlinie: Diagnostik und Therapie der Adenokarzinome des Magens und ösophagogastralen Übergangs
Neue S3-Leitlinie zu Magenkrebs

Magenkarzinom im Fokus: Fortschritt für eine bessere Versorgung

Trotz rückläufiger Zahlen bleibt Magenkrebs eine der tödlichsten Krebsarten – die aktualisierte S3-Leitlinie liefert jetzt praxisnahe Empfehlungen für eine frühere Diagnose und effektivere Behandlung.
Neue Studiendaten zeigen: Magenkrebs wird in den USA zunehmend im Frühstadium erkannt.
Innovative Bildgebungsverfahren

Magenkrebs früher erkannt: Neue Studie zeigt Trendwende

Dank moderner endoskopischer Verfahren wird Magenkrebs immer häufiger im Frühstadium entdeckt, wie eine Analyse der SEER-22-Datenbank ergab, die auf der DDW 2025 präsentiert wurde – das könnte tausende Leben retten.
Aktivierungsmechanismen von Protonenpumpen-Inhibitoren
Überraschende Entdeckung

Zink aktiviert Säureblocker auch ohne Magensäure

Säureblocker vom Typ der Protonenpumpen-Inhibitoren können nicht nur durch Magensäure, sondern auch durch zinktragende Proteine aktiviert werden – und dies ganz ohne die Anwesenheit von Magensäure. Diese Entdeckung wirft ein neues Licht auf mögliche Nebenwirkungen.
Frau mit herangezogenen Knien sitzend und Rücken zur Wand
Gastroösophagealer Reflux

Enger Zusammenhang mit Angststörung und Depression

Ohne Zweifel kann die Psyche unser Verdauungssystem beeinflussen. Beispielsweise wurde schon über einen Zusammenhang zwischen gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) und häufigen psychischen Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen berichtet. Eine Metaanalyse kommt nun zu dem Schluss, dass bis zu eine von 3 Personen mit GERD an Angststörungen und Depressionen leidet.
Mehrer Hände halten Stifte, Tablet und tippen auf Laptop
Neue S3-Leitlinie

S3-Leitlinie zum Perioperativen Management bei gastrointestinalen Tumoren (POMGAT) herausgegeben

Sowohl bei der Entfernung von Primärtumoren als auch bei der Resektion von Lebermetastasen handelt es sich häufig um große Eingriffe, einhergehend mit einer signifikanten perioperativen Morbidität und Mortalität sowie einer langen Krankenhausverweildauer. Ein perioperatives Behandlungskonzept kann die Morbidität und Mortalität reduzieren und ist daher für die Versorgung unabdingbar. Durch die S3-Leitlinie zum Perioperativen Management bei gastrointestinalen Tumoren (POMGAT) soll dieses weiter verbessert werden. 
Speiseröhre hervorgehoben in einem 2D-Modell
Neue S3-Leitlinie

S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie von Speiseröhrenkrebs aktualisiert

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie zu Plattenepithelkarzinomen und Adenokarzinomen des Ösophagus aktualisiert. Gegenüber der S3-Leitlinie von 2022 ergeben sich Änderungen in der operativen Therapie, in der Nachsorge und besonders in der systemischen Therapie. 
2:59 min
Speiseröhrenkrebs im Frühstadium

Endoskopische submuköse Multitunneldissektion

In diesem Video wird Ihnen der Fall eines 70-jährigen Mannes vorgestellt, bei dem aufgrund eines Ösophaguskarzinoms im Frühstudium eine endoskopische submuköse Multitunneldissektion durchgeführt wurde.
Healthcare Harmony: Close-Up Hands Holding Medication and Water

Bismut-Quadrupeltherapie: Dreimal tägliche Einnahme erhöht die Heilungsrate

Zur Eradikation einer Helicobacter pylori-Infektion empfiehlt die Leitlinie in erster Linie eine Bismut-Quadrupeltherapie. Im Rahmen des Therapieschemas erhalten die Patientinnen und Patienten mindestens 10 Tage lang täglich einen Protonenpumpeninhibitor sowie viermal täglich drei Kapseln einer Wirkstoffkombination bestehend aus Bismut, Tetrazyklin und Metronidazol. Allerdings verringern viermal tägliche Behandlungen die Therapieadhärenz, weshalb in der klinischen Praxis häufig eine Abwandlung des Therapieschema stattfindet - deren Wirksamkeit und Sicherheit ist bislang aber noch unklar.
Blutplättchen
Neue Risikogene identifiziert

Blutgruppe als Risikofaktor für Magenkrebs?

Die Blutgruppe eines Menschen beeinflusst sein Risiko, an Magenkrebs zu erkranken. Das ist eines der Ergebnisse einer Metastudie, die genetische Risikofaktoren für verschiedene Untertypen von Magenkrebs analysiert hat.