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Ösophagus & Magen

Im Themenbereich "Ösophagus und Magen" finden Sie aktuell relevante Inhalte zu Erkrankungen der Speiseröhre und des Magens, die Ihnen im medizinischen Alltag regelmäßig begegnen. Die Beiträge greifen neue Studien, Leitlinienanpassungen und fachliche Einordnungen auf und unterstützen Sie dabei, diagnostische und therapeutische Entscheidungen evidenzbasiert zu treffen.

Sie erhalten kompakte Updates zu endoskopischen Verfahren, medikamentösen Therapiekonzepten und zum Management funktioneller wie struktureller Erkrankungen. Die Beiträge helfen Ihnen, Entwicklungen früh einzuordnen und Ihr Vorgehen bei häufigen wie komplexen Krankheitsbildern gezielt zu aktualisieren.

Neuste Artikel

Magens in leuchtenden Farben auf blauem Hintergrund, umgeben von vernetzten Symbolen, die medizinische Analyse und Forschung symbolisieren
Entwarnung für den Magenschutz

Kein erhöhtes Krebsrisiko: Große Studie entlastet Protonenpumpenhemmer

Protonenpumpenhemmer zählen zu den am häufigsten verordneten Medikamenten – zugleich hielten sich Sorgen über ein mögliches Magenkrebsrisiko bei Langzeiteinnahme hartnäckig. Eine große populationsbasierte Studie aus 5 nordischen Ländern liefert nun Entwarnung: Auch bei langfristiger Anwendung zeigen sich demnach keine Hinweise auf ein erhöhtes Krebsrisiko. 
Speiseröhre hervorgehoben in einem 2D-Bild
Neue Metaanalyse

Barrett-Ösophagus: Sterblichkeitsrisiko geht über Krebs hinaus

Barrett-Ösophagus (BE) gilt als prämaligne Erkrankung des oberen Gastrointestinaltrakts, die nicht nur das Risiko für Ösophaguskarzinome (EC) erhöht, sondern auch mit einer gesteigerten Gesamtmortalität assoziiert ist. Neue Daten belegen nun, dass Personen mit Barrett-Ösophagus häufiger sterben, allerdings nicht nur aufgrund des Krebsrisikos.
Ein Kind trägt ein rotes T-Shirt und blaue Jeans und hält sich mit beiden Händen den Bauch, was auf Bauchschmerzen hinweist.
Frühzeitige H.-pylori-Therapie

Schutz vor Magenkrebs schon im Kindesalter?

Helicobacter pylori ist weltweit weit verbreitet – etwa jedes dritte Kind ist infiziert. Das Bakterium verursacht nicht nur Bauchschmerzen und Wachstumsstörungen, sondern gilt auch als bedeutender Risikofaktor für Magenkrebs. Forschende der University of Pennsylvania plädieren daher für eine routinemäßige Therapie bereits im Kindesalter – selbst bei beschwerdefreien Patienten. Doch ist dieser Ansatz wirklich sinnvoll?
Medikamente als Turm
Systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse

Antibiotikaprophylaxe bei oberen GI-Blutungen: Kürzere Dauer ohne Mortalitätsnachteil?

Internationale Leitlinien empfehlen bislang eine 5- bis 7-tägige Antibiotikaprophylaxe bei Patienten mit Leberzirrhose und oberer gastrointestinaler (GI-)Blutung. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse von 14 randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) stellt die bisherige Empfehlung jetzt allerdings infrage. Denn danach ist eine kürzere Antibiotikagabe – oder sogar der Verzicht darauf – hinsichtlich der Gesamtmortalität wahrscheinlich nicht schlechter.
Infusion in Nahaufnahme
Trastuzumab deruxtecan überzeugt

IQWiG erkennt deutlichen Vorteil bei HER2-positivem Magenkrebs

Das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Trastzumab deruxtecan ist für mehrere Anwendungsgebiete zugelassen und wird zur Behandlung verschiedener Tumoren (etwa in Brust oder Lunge) eingesetzt. Neue Studiendaten belegen jetzt: Trastuzumab deruxtecan verbessert die Therapieergebnisse bei fortgeschrittenem HER2-positivem Magenkarzinom deutlich.
Grafische Darstellung eines Magens mit Tumor, umgeben von Immunzellen
Hoffnungsträger Immuntherapie

MATTERHORN-Studie zeigt Vorteil im Gesamtüberleben bei Magenkarzinom

Laut der finalen Analyse der MATTERHORN-Studie senkt die Kombination aus Durvalumab und perioperativer FLOT-Chemotherapie das Sterberisiko um 22 % und steigert das 3-Jahres-Überleben signifikant. Damit etabliert sich die Immuntherapie als neuer Standard für Patient*innen mit resektablem Karznomen des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs. 
Helicobacter pylori
Nur Subgruppen scheinen zu profitieren

Senkt ein H.-pylori-Routinescreening nach akutem Herzinfarkt das gastrointestinale Blutungsrisiko?

Der leitliniengerechte Einsatz einer antithrombotischen Therapie nach einem Myokardinfarkt senkt zwar das Risiko weiterer ischämischer Ereignisse, ist andererseits mit einem erhöhten Blutungsrisiko verbunden. Besteht zusätzlich eine H.-pylori-assoziierte Gastritis, steigt das Blutungsrisiko der Betroffenen weiter. Kann in dieser Situation ein routinemäßiges Helicobacter pylori-Screening dazu beitragen, das Blutungsrisiko zu senken? Nein, so das Ergebnis der HELP-MI-SWEDEHEART-Studie – außer vielleicht bei bestimmten Risikogruppen. 
Grafische Darstellung eines Magens mit Tumor, umgeben von Immunzellen
ASCO Kongressbericht

Magenkarzinom: Neuer perioperativer Standard: Immuntherapie ergänzt FLOT

Das ereignisfreie Überleben (EFS) beim resektablen Magenkarzinom lässt sich mit der Kombination von Durvalumab mit der perioperativen Therapie mit dem FLOT-Chemotherapie-Regime weiter verbessern
Geflügelfleisch scheint ebenfalls das Risiko für gastrointestinale Tumoren zu erhöhen.
Geflügelfleisch im Verdacht

Höheres Risiko für Magen-Darm-Krebs bei hohem Konsum von Hühnchen, Pute und Co?

Geflügel gilt als gesunde Alternative zu rotem Fleisch – doch wer regelmäßig große Mengen davon isst, könnte auch damit sein Risiko für tödliche gastrointestinale Tumoren deutlich erhöhen. Besonders Männer sind gefährdet.
Neue S3-Leitlinie: Diagnostik und Therapie der Adenokarzinome des Magens und ösophagogastralen Übergangs
Neue S3-Leitlinie zu Magenkrebs

Magenkarzinom im Fokus: Fortschritt für eine bessere Versorgung

Trotz rückläufiger Zahlen bleibt Magenkrebs eine der tödlichsten Krebsarten – die aktualisierte S3-Leitlinie liefert jetzt praxisnahe Empfehlungen für eine frühere Diagnose und effektivere Behandlung.
Neue Studiendaten zeigen: Magenkrebs wird in den USA zunehmend im Frühstadium erkannt.
Innovative Bildgebungsverfahren

Magenkrebs früher erkannt: Neue Studie zeigt Trendwende

Dank moderner endoskopischer Verfahren wird Magenkrebs immer häufiger im Frühstadium entdeckt, wie eine Analyse der SEER-22-Datenbank ergab, die auf der DDW 2025 präsentiert wurde – das könnte tausende Leben retten.
Aktivierungsmechanismen von Protonenpumpen-Inhibitoren
Überraschende Entdeckung

Zink aktiviert Säureblocker auch ohne Magensäure

Säureblocker vom Typ der Protonenpumpen-Inhibitoren können nicht nur durch Magensäure, sondern auch durch zinktragende Proteine aktiviert werden – und dies ganz ohne die Anwesenheit von Magensäure. Diese Entdeckung wirft ein neues Licht auf mögliche Nebenwirkungen.