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Der Themenbereich "Pankreas" unterstützt Sie dabei, komplexe Evidenz effizient zu bewerten und Ihr Vorgehen bei anspruchsvollen Krankheitsbildern zielgerichtet zu aktualisieren. Sie erhalten eine schnelle fachliche Einordnung neuer Studien, Leitlinien und klinischer Entwicklungen und gewinnen Sicherheit bei diagnostischen und therapeutischen Entscheidungen.

Gebündelt werden aktuelle Inhalte zu Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse – von akuter und chronischer Pankreatitis bis hin zu zystischen Läsionen und dem Pankreaskarzinom. Die Beiträge sind praxisnah aufbereitet und liefern Ihnen genau die Informationen, die für den gastroenterologischen Alltag relevant sind.

Neuste Artikel

Medizinisches Personal untersucht mit einer Mammografie die Brust einer Frau auf Brustkrebs.
Patientenmanagement

Metastasierter Brustkrebs: App „ida care“ verbessert Lebensqualität

Die App „ida care" aus dem Charité-Projekt PRO B reduziert Fatigue und steigert die Lebensqualität der Patientinnen signifikant. Eine Patientin beschreibt sie als „Ärztin in der Handtasche". Nun soll das Konzept in die Regelversorgung überführt werden.
Zwei Hände bedienen ein Tablet, auf dessen Bildschirm das Wort „Pankreaskarzinom“ groß dargestellt ist.
Hinweisgeber Medikamentenverordnung

Was verraten Verschreibungsmuster vor der Diagnose von Pankreaskrebs?

Rund 20.000 Menschen erkranken in jedem Jahr in Deutschland neu an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Diagnose ist dann oft ungünstig. Denn oftmals wird die Erkrankung erst spät entdeckt. Immer wieder befasst sich die Wissenschaft daher mit Therapieoptionen, die das Überleben verlängern.
Arzt hält die Hand eines älteren Krebspatienten
Globale Gesundheitsdaten

Lebenserwartung weltweit gestiegen: Mehr Jahre, aber länger krank

Lebenserwartung und Gesundheitsspanne driften auseinander: Menschen leben laut einer Lancet-Analyse aus 204 Ländern deutlich länger als 1990 – verbringen aber im Schnitt fast elf Jahre bei schlechter Gesundheit. Besonders wohlhabende Länder wie die USA, Australien und auch Deutschland weisen eine wachsende Krankheitskluft auf.
Zwei Hände bedienen ein Tablet, auf dessen Bildschirm das Wort „Pankreaskarzinom“ groß dargestellt ist.
Ältere besonders benachteiligt

Pankreaskarzinom: Leitlinienempfehlungen häufig nicht umgesetzt

Die Versorgung von Patienten mit Pankreaskarzinomen ist verbesserungsfähig. Obwohl eine multimodale Therapie mit Operation plus Chemotherapie nachweislich die besten Ergebnisse liefert, erhalten in Deutschland nur etwa 45% der Betroffenen eine adjuvante oder additive Chemotherapie. Von den über 80-jährigen Erkrankten wurden fast 40% weder operativ noch zytostatisch behandelt.
Histologisches Bild eines neuroendokrinen Tumors aus einem Dünndarmpolypen
Steigende Inzidenz, gute Prognose

Gastroenteropankreatische neuroendokrine Neoplasien – die großen Unbekannten

Gastroenteropankreatische neuroendokrine Neoplasien (GEP-NEN) werden immer häufiger diagnostiziert – vor allem in frühen, nicht metastasierten Stadien. Eine bevölkerungsbasierte Kohortenstudie aus Ontario nahm jetzt Inzidenz, Gesamtüberleben und krebsspezifisches Überleben über 2 Jahrzehnte in den Fokus.
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Zulassung nicht verzögern

Daraxonrasib beim Pankreaskarzinom: Fachgesellschaften fordern schnellen Zugang

Der neue RAS-Inhibitor Daraxonrasib verlängert in der Phase-III-Studie RASolute 302 beim metastasierten Pankreaskarzinom signifikant Ansprechen, progressionsfreies und Gesamtüberleben nach Versagen der Erstlinien-Chemotherapie. DGHO, AIO und DGVS fordern nun einen raschen Zugang für Patienten in Deutschland, ein Compassionate Use Programm ist bislang nicht vorgesehen.
Wartebereich mit Patientinnen und Ärztin im Hintergrund
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

Krankschreibung ab Tag eins: DIW warnt vor mehr Fehltagen

Krankschreibung ab dem ersten Tag und Aus für die telefonische AU: Die Koalitionspläne gegen hohe Krankenstände könnten nach hinten losgehen. DIW-Ökonom Daniel Graeber warnt vor vollen Wartezimmern, mehr Ansteckungen und zusätzlichem Präsentismus – während die eigentlichen Kostentreiber Langzeit- und psychische Erkrankungen bleiben.
Brot mit Schiefertafel und Aufschrift Zöliakie
Risiken früh erkennen, Verläufe besser verstehen

Zöliakie und Pankreatitis: Erhöhtes Risiko nach Diagnose belegt

Eine umfangreiche Kohortenstudie mit über 57.000 Betroffenen belegt einen bislang wenig beachteten Zusammenhang zwischen Zöliakie und akuter Pankreatitis. Das Risiko ist um 42 Prozent erhöht, besonders in den Jahren nach der Diagnose, und auch schwere Verläufe treten häufiger auf.
Medizinische Fachkraft in weißem Kittel und Handschuhen hält eine grafische Darstellung der Bauchspeicheldrüse zwischen den Händen.
Wenn Heilung kippt

Akute Pankreatitis: STAT6 steuert Regeneration und Fibrose des Pankreas

Eine Greifswalder Studie zur akuten Pankreatitis entschlüsselt die doppelte Rolle des Signalmoleküls STAT6: Es steuert nicht nur die Regeneration des geschädigten Pankreasgewebes, sondern fördert zugleich dessen Vernarbung. Warum eine einfache Blockade dieses Immunschalters klinisch riskant ist und welche Konsequenzen sich daraus für künftige Therapieansätze ergeben.
Stilisierte anatomische Darstellung der Bauchspeicheldrüse mit angrenzenden Strukturen vor einem Hintergrund aus Tabletten
Wird die Bestimmung des RAS-Status ins Zentrum der Therapieplanung rücken?

RAS-Inhibitor Daraxonrasib verdoppelt Überleben bei metastasiertem Pankreaskarzinom

Mit Daraxonrasib steht in der Zweitlinientherapie des metastasierten Pankreaskarzinoms erstmals eine zielgerichtete orale Option zur Verfügung, die das mediane Gesamtüberleben gegenüber der Standard-Chemotherapie verdoppelt und das Sterberisiko um 60% senkt. Diese Daten aus der RASolute-302-Studie wurden gerade im Rahmen des Jahreskongresses der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago präsentiert. Klinisch besonders relevant: Schmerzen und Lebensqualität bleiben länger stabil, Therapieabbrüche wegen Nebenwirkungen sind selten. Da über 90% der duktalen Adenokarzinome des Pankreas RAS-Mutationen aufweisen, eröffnet sich ein breit anwendbarer Therapieansatz – ein möglicher Paradigmenwechsel?
DNA-Molekül, das sich im Reagenzglas des Bluttestgeräts bildet.
Differenzierter MDT-Einsatz

Oligometastasen: Metastasengerichtete Therapie verlängert progressionsfreies Überleben

Mehr Therapie bei oligometastasierten Tumoren– aber für wen lohnt sie sich? Die auf dem ESTRO-Kongress 2026 in Stockholm vorgestellte EXTEND-Studie liefert erstmals klare, histologiespezifische Antworten: Besonders Patienten mit Prostata- und Pankreaskarzinom profitieren von einer metastasengerichteten Bestrahlung mit deutlichem PFS-Gewinn. Gleichzeitig deutet sich ein Paradigmenwechsel an – weg vom Zählen von Metastasen, hin zu ctDNA als präzisem Biomarker für Therapieentscheidungen, denn ein dynamischer ctDNA-Abfall korreliert mit längerem progressionsfreien Überleben.
Grafische Darstellung des menschlichen Oberkörpers mit hervorgehobener Bauchspeicheldrüse im Zentrum, umgeben von Wirbelsäule und inneren Organen.
Muster jenseits des Sichtbaren

KI enttarnt Bauchspeicheldrüsenkrebs lange vor Symptomen

Ein KI-System erkennt unsichtbare Tumorspuren im CT – im Schnitt 475 Tage vor der Diagnose. Während die klassische Bildgebung im Frühstadium versagt, identifiziert das Modell subtile Gewebesignaturen mit deutlich höherer Sensitivität als Radiologen. Dies könnte einen Wendepunkt in der Früherkennung des Pankreaskarzinoms markieren.