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Neuste Artikel

Mehrere Hände von Personen in medizinischer Kleidung liegen übereinander - Zusammenhalt, Teamarbeit, Konsens
Länger leben mit weniger Belastung

Oligometastasierter Krebs: Zwei neue patientenrelevante Studienendpunkte definiert

Klassische Studienedpunkte wie das progressionsfreie Überleben bilten den Nutzen metastasengerichteter Therapien nicht ausreichend ab. Eine internationale Expertengruppe hat nun 2 neue Messgrößen definiert, die behandlungsfreie Zeit und minimale Nebenwirkungen erfassen – Faktoren, die für Patienten unmittelbar relevant sein können. Ihr Konsenspapier, so die Studienautoren, markiere einen Paradigmenwechsel in der Krebsvorschung.
Mikroskopbild von 1971 zeigt Neisseria gonorrhoeae Bakterien, die die Geschlechtskrankheit Gonorrhö verursachen.
Sexuell übertragbare Infektionen

Gonorrhö und Syphilis in Europa auf Rekordhoch

Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC schlägt Alarm: 2024 wurden in Europa so viele sexuell übertragbare Infektionen registriert wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Gonorrhö- und Syphilis-Fälle erreichen neue Höchststände, und auch die Zahl konnataler Syphilis-Infektionen hat sich nahezu verdoppelt. Welche Risikogruppen besonders betroffen sind und worauf Fachärztinnen und Fachärzte bei Diagnostik und Prävention jetzt achten sollten.
Ärztin oder Radiologin betrachtet ein Mammografie-Bild am Befundungsmonitor
4 Jahrzehnte Nachbeobachtung

Mammografie-Screening verschiebt Stadienverteilung – Brustkrebsmortalität sinkt europaweit

Seit Ende der 1970er-Jahre wurden in Europa flächendeckend Mammografie-Screeningprogramme etabliert – mit messbaren Folgen für Inzidenz und Mortalität des Mammakarzinoms. Eine populationsbasierte Auswertung aus 21 Ländern zeigt nun, wie sich Stadienverteilung und Sterblichkeit über vier Jahrzehnte entwickelt haben. Während in-situ- und Stadium-I-Karzinome deutlich häufiger entdeckt werden, gehen fortgeschrittene Tumoren und Brustkrebstodesfälle zurück – allerdings mit erheblichen Unterschieden zwischen den Ländern.
Arzt und Patientin sitzen sich gegenüber, Ärztin hält ein Tablet in der Hand
Gynäkologische Onkologie

Endometriumkarzinom: GLP‑1‑Rezeptoragonisten (GLP‑1‑RAs) senken Risiko unter Gestagentherapie

Eine populationsbasierte Kohortenstudie aus der TriNetX-Datenbank zeigt, dass die Kombination von GLP‑1‑RAs mit Gestagenen das Karzinomrisiko bei Frauen mit endometrialer Hyperplasie deutlich senkt – mit konsistenten Effekten über Subgruppen hinweg und niedrigeren Hysterektomie-Raten.
Heller Wohnbereich mit weißen Wänden und Holzboden
Gynäkologische Onkologie

Ovarialkarzinom: Radon im Wohnraum erhöht Inzidenz und Mortalität

Radon und Ovarialkarzinom: Eine prospektive US-Kohortenstudie mit über 127.000 postmenopausalen Frauen zeigt erstmals einen signifikanten Zusammenhang zwischen hoher häuslicher Radonexposition und einem erhöhten Risiko für Inzidenz sowie Mortalität des Ovarialkarzinoms – besonders ausgeprägt beim serösen Subtyp. Die Daten im Überblick.
Podcast: Kopfhörer und Mikrofon
1:00:52 min
Podcast-Tipp der Redaktion

Socken aus beim Frauenarzt: Podcast über Scham in der Gynäkologie

Gynäkologie und Scham: Die Podcastfolge „Socken aus beim Frauenarzt!" zeigt, wie stark Routineabläufe in intimen Untersuchungssituationen auf Patientinnen wirken. Für Ärzte ist das eine präzise Erinnerung daran, wie wichtig Erklärung, Transparenz und Wahrung der Intimsphäre im Praxisalltag sind.
Kisten mit dem Medikament Mifepristone stehen auf einem Regal im West Alabama Women's Center in Tuscaloosa, Alabama
US-Urteil zu Mifepristone

Abtreibungspille per Post: Supreme Court bestätigt Mifepristone-Versand

Mifepristone bleibt per Post zugänglich: Der US Supreme Court erlaubt den telemedizinischen Versand der Abtreibungspille weiterhin und stoppt die Einschränkungen eines Bundesberufungsgerichts. Während der Rechtsstreit um die FDA-Regelung läuft, bleibt der wichtigste Versorgungsweg für Schwangerschaftsabbrüche in den USA vorerst erhalten.
Thrombus in einem Blutgefäß:
Onkologische Thromboseprophylaxe

Biomarker bei Krebspatienten: GDF-15, NT-proBNP, hs-TnT und CRP verbessern Thrombose- und Blutungsrisikoabschätzung

Eine Post-hoc-Analyse der AVERT-Studie zeigt, dass GDF-15, NT-proBNP, hs-Troponin T und CRP die Risikoabschätzung für venöse Thromboembolien und Blutungen unter primärer Thromboseprophylaxe deutlich präzisieren. Wie sich die Marker im Verlauf verhalten und welche Konsequenzen sich für die Therapieentscheidung ergeben.
Laufschuhe auf Asphalt
Brustkrebs Nachsorge

Mammakarzinom und Bewegung: Individualisiertes Training senkt 10-Jahres-Mortalität

Eine US-amerikanische Modellanalyse auf Basis der CHALLENGE- und Pathways-Studie zeigt, dass individualisierte Bewegungsstrategien die 10-Jahres-Mortalität bei Brustkrebs-Überlebenden messbar senken. Entscheidend ist die Steigerung auf 60 Minuten intensives oder 120 Minuten moderates Training pro Woche.
Rote-Hand
Arzneimittelsicherheit Progesteron

Famenita 200 mg: Rote-Hand-Brief warnt vor fehlerhafter Brailleschrift auf N3-Packung

Fehlerhafte Brailleschrift auf Famenita 200 mg Weichkapseln: Auf der äußeren Umhüllung der N3-Packung ist in Blindenschrift fälschlich „FAMENITA 100 mg" angegeben. Die AkdÄ informiert über das Verwechslungsrisiko in der Hormonsubstitution und die Aufklärungspflicht bei der Abgabe an blinde Patientinnen.
3D-gedruckte Klitoris auf blauem Stoff
Weibliche Anatomie

Klitoris-Anatomie: 3D-Studie entschlüsselt erstmals das Nervennetz

Klitoris-Anatomie und Nervenverlauf: Eine hochauflösende 3D-Studie kartiert erstmals die verzweigten Nervenstrukturen des wichtigsten weiblichen Lustorgans. Die Ergebnisse schließen eine jahrzehntelange Wissenslücke und liefern relevante Hinweise für rekonstruktive Eingriffe im Vulvabereich – etwa nach weiblicher Genitalverstümmelung.
Nahaufnahme zweier Erwachsener, die nebeneinandersitzen und ihre Hände auf einem Knie ineinandergelegt halten.
Krebsrisiko Familienstand

Ledige Erwachsene erkranken häufiger an Krebs

Eine US-Registerstudie mit über 4 Millionen Krebsfällen zeigt eine deutlich höhere Inzidenz bei nie verheirateten Erwachsenen – besonders bei Frauen sowie bei infektions- und lebensstilassoziierten Tumoren. Welche Krebsarten besonders betroffen sind und welche sozialen und verhaltensbezogenen Faktoren dahinterstehen.

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