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Gynäkologie

Aktuelle Informationen und News aus dem Fachgebiet der Gynäkologie lesen Sie hier.

Neuste Artikel

Sängerin Vanessa Mai
Krebsvorsorge & Aufklärung

Krebsvorsorge beim Frauenarzt: Vanessa Mai und Lola Weippert machen Mut

Eine Krebsvorstufe am Gebärmutterhals, ein Tumor in der Brust: Vanessa Mai und Lola Weippert sprechen offen über ihre Diagnosen – und warum regelmäßige Vorsorgetermine beim Frauenarzt trotz Angst und Stress unverzichtbar bleiben. In ihrem Podcast „Schön Laut" appellieren die Promis an Frauen, Früherkennung ernst zu nehmen.
Marc Thill, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie im Markus Krankenhaus, und Anneke Jost, Betroffene, sprechen in einem Interview zum Thema Endometriose.
Frauengesundheit & Diagnostik

Endometriose: Warum mehr Diagnosen ein gutes Zeichen sind

Acht Jahre bis zur Diagnose, zahllose Arztbesuche, unerklärte Schmerzen: Endometriose betrifft jede zehnte Frau und bleibt oft jahrelang unentdeckt. Warum die Erkrankung als „Chamäleon der Gynäkologie" gilt, weshalb steigende Fallzahlen in Hessen Anlass zur Hoffnung geben und wie Betroffene endlich gehört werden.
Grafische Darstellung der Nicht-invasiven Pränataldiagnositk
FOKO Kongressbericht

NIPT in der Kritik: Wird der Pränataltest zu oft eingesetzt?

Seit der Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen nutzen 48 % aller Schwangeren den nichtinvasiven Pränataltest (NIPT) – auch in Altersgruppen mit niedrigem Ausgangsrisiko. Bei unter 30-Jährigen bestätigt ein auffälliges Ergebnis nur in etwa der Hälfte der Fälle eine chromosomale Störung. Wird der NIPT entgegen seiner Zweckbestimmung als Routinescreening eingesetzt?
Papier-Silhouette eines Embryos mit rotem Herz vor rosa Hintergrund: Symbolbild für Abtreibung
Mammakarzinom Risikofaktoren

Brustkrebsrisiko nach Abtreibung und Fehlgeburt: Registerdaten geben Entwarnung

Brustkrebsrisiko und Schwangerschaftsabbruch: Eine bevölkerungsbasierte Registeranalyse aus Finnland mit über 31.000 Brustkrebspatientinnen liefert klare Ergebnisse – weder induzierte Abtreibungen noch Fehlgeburten sind mit einem erhöhten Risiko für prä- oder postmenopausales Mammakarzinom assoziiert. Auch Anzahl und Zeitpunkt spielen keine Rolle.
Babygläschen mit Karottenpüreee mit Schnuller daneben
Lebensmittelkriminalität

Rattengift in Hipp-Babybrei: Ermittler fahnden nach Erpresser

Mit Rattengift versetzte Hipp-Gläschen sorgen in Österreich, Tschechien und der Slowakei für Alarm. Während Deutschland bislang verschont bleibt, koordiniert die Kripo Ingolstadt internationale Ermittlungen gegen einen mutmaßlichen Erpresser. Ein zweites manipuliertes Glas „Karotten mit Kartoffeln" bleibt verschwunden – Eltern sollten gezielt auf bestimmte Merkmale achten.
Ärztin in Schutzhandschuhen dokumentiert Befunde während einer gynäkologischen Untersuchung – regelmäßige Tests auf sexuell übertragbare Infektionen können schwere Folgen verhindern.
Sexuell übertragbare Infektionen

HIV, Syphilis, Gonorrhö: Aktuelle Fallzahlen aus Baden-Württemberg im Überblick

HIV-Meldungen steigen, Syphilis-Fälle gehen zurück, Gonorrhö bleibt auf hohem Niveau – die aktuellen RKI-Daten aus Baden-Württemberg zeichnen ein differenziertes Bild sexuell übertragbarer Infektionen. Auffällig: Rund ein Drittel der HIV-Diagnosen erfolgt erst bei fortgeschrittenem Immundefekt. Was das für Teststrategien, PrEP-Zugang und die gynäkologische Praxis bedeutet.
Fuß eines asiatischen Mannes: Zwei Hände massieren die Fußsohle eines nackten Fußes, der auf einem Holzboden aufliegt.
Einfaches Tool erleichtert Therapieplanung

Fünf klinische Risikofaktoren ermöglichen TIPN-Vorhersage vor Therapiebeginn

Bis zu 70% der mit Taxanen behandelten Patientinnen entwickeln eine periphere Neuropathie – wirksame Präventionsstrategien existieren bislang kaum. Ein neues, prospektiv validiertes Risikomodell auf Basis von 5 klinischen Parametern ermöglicht es, besonders gefährdete Patientinnen bereits vor Chemotherapiebeginn zu identifizieren. Zwischen der niedrigsten und der höchsten Risikogruppe lag die Neuropathierate um fast 37 Prozentpunkte auseinander.
Wegweiser mit Beschriftung Body Mind und Soul
Psyche und Krebsrisiko

Psychosoziale Faktoren und Krebsrisiko: Meta-Analyse findet kaum Zusammenhang

Stress, Einsamkeit oder der Verlust eines nahestehenden Menschen – viele Patient:innen und auch Fachleute vermuten hier einen starken Zusammenhang mit Krebserkrankungen. Eine aktuelle Meta-Analyse mit über 400.000 Teilnehmenden aus 22 Kohorten relativiert diese Annahme deutlich: Für die meisten Krebsarten ließ sich kein relevanter Effekt nachweisen.
Übergewichtige Frau walkt
Hormonelle Störungen

Hormone aus dem Takt: Das steckt hinter dem PCO-Syndrom

PCOS betrifft etwa jede achte Frau im gebärfähigen Alter – wird aber häufig erst spät diagnostiziert. Zyklusstörungen, Androgenüberschuss und Insulinresistenz prägen das klinische Bild. Worauf Ärztinnen und Ärzte bei Diagnostik und Therapie achten sollten, welche Rolle die Rotterdam-Kriterien und das Anti-Müller-Hormon spielen und wie Betroffene auch bei Kinderwunsch begleitet werden können.
Menopause Schriftzug mit Medikamenten
Wechseljahre

Menopausen-Hormontherapie erhöht das Mortalitätsrisiko nicht

Eine bevölkerungsbasierte Kohortenstudie mit über 870.000 Frauen zeigt, dass die Hormontherapie (MHT) das Mortalitätsrisiko nicht erhöht. Frauen nach Ovarektomie profitierten sogar mit einem um bis zu 34 Prozent geringeren Sterberisiko. Was die Daten für die Praxis bedeuten.
Frau sitzt besorgt vor einem Laptop mit geöffneter Google-Suche, daneben liegen Medikamentenblister – Symbolbild für Cyberchondrie und Online-Symptomsuche.
Zum Weltgesundheitstag: Cyberchondrie

Wenn die Symptomsuche im Netz Angst statt Antworten liefert

Kopfschmerzen gegoogelt, drei Klicks später beim Hirntumor gelandet – bis zu 50 Prozent der Menschen entwickeln mehr Angst, wenn sie online nach Symptomen suchen. Besonders unter 35-Jährige und Personen mit erhöhter Grundängstlichkeit geraten in eine Spirale aus Fehldeutungen und dramatischen Eigendiagnosen. Wie Fachärzte das Phänomen erkennen und welche therapeutischen Strategien helfen.
Eizelle bei künstlicher Befruchtung unter dem Mikroskop
Krebsrisiko Reproduktionsmedizin

Krebsrisiko nach künstlicher Befruchtung: Manche Krebsarten treten häufiger, andere seltener auf

Krebsrisiko und assistierte Reproduktion: Eine Kohortenstudie mit über 417.000 Frauen zeigt, dass die Gesamtkrebsinzidenz nach Kinderwunschbehandlung nicht signifikant von der Allgemeinbevölkerung abweicht. Allerdings treten Gebärmutterkrebs und invasive Melanome häufiger auf – während Gebärmutterhals- sowie Lungenkrebs seltener diagnostiziert werden. Was das für die Nachsorge bedeutet.

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