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Innere Medizin

Studien, Leitlinien-Updates und Praxiswissen

Der Themenbereich Innere Medizin bietet Ihnen fundierte Orientierung im breiten Spektrum internistischer Disziplinen. Von aktuellen Leitlinien-Updates und neuen Therapieempfehlungen über Sicherheitswarnungen bis hin zu praxisrelevanten Studiendaten aus Infektiologie, Gastroenterologie und Nephrologie: Wir bereiten komplexe Evidenz prägnant für Ihren internistischen Versorgungs- und Klinikalltag auf.

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Neuste Artikel

Immuntherapie
Länger progressionsfrei

Rezidiviertes/refraktäres Follikuläres Lymphom: CD19- und CD20-Antikörper kombinieren

Beim rezidivierten/refraktären follikulären Lymphom (r/r FL) verlängert die Kombination von Tafasitamab mit Rituximab plus Lenalidomid das mediane progressionsfreie Überleben (PFS) um 8,5 Monate.
Zwei kompatible Puzzlestücke werden aneinander gehalten
ASH-Kongressbeeicht

Multiples Myelom: PFS-Vorteil für Isa-RVd plus Transplantation

Isatuximab in Kombination mit Lenalidomid, Bortezomib und Dexamethason (Isa-RVd) erhält im Januar 2025 die Zulassung für die Therapie von Patient*innen mit neu diagnostiziertem Multiplem Myelom (NDMM), die nicht für eine Transplantation geeignet sind. Die deutsche Studiengruppe GMMG-HD7-Studie prüft diese Kombination auch zusammen mit einer autologen Stammzelltransplantation (ASCT).
ASH-Kongressbericht

CLL: Anderer Partner für Venetoclax?

Die zeitlich begrenzte Therapie mit Ibrutinib plus Venetoclax ist ein Standard der Erstlinientherapie für Patient*innen mit behandlungsbedürftiger chronischer lymphatischer Leukämie (CLL). Brutontyrosinkinase-Inhibitoren (BTKi) der zweiten Generationen sollen verträglicher sein als Ibrutinib.
ASH-Kongressbericht

Multiples Myelom: Symptomatische Erkrankung im Vorfeld verhindern

Ein schwelendes multiples Myelom (SMM) wird bislang nur beobachtet. Immer wieder gibt es Studien, die eine Therapie in diesem Myelom-Vorstadium etablieren und den Krankheitsverlauf frühzeitig beeinflussen sollen.
Kinderhand mit Infusionsschlauch
ASH-Kongressbericht

B-ALL: Neuer Standard für Kinder mit erhöhtem Rezidivrisiko

Zwei Zyklen Blinatumomab zusätzlich zur Standard-Chemotherapie verbessern das krankheitsfreie Überleben (DFS) von Kindern mit B-Vorläuferzellen akuter lymphatischer Leukämie (B-ALL) und Standardrisiko, die Merkmale für ein erhöhtes Rezidivrisiko aufweisen.
Anatomische Darstellung eines Kolontumors:
Wie lange behandeln?

Ideale Dauer von Immuntherapie bei fortgeschrittenem Darmkrebs

Für Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem, dMMR- oder MSI-H-positivem Darmkrebs zeichnet sich ab, dass eine zeitlich begrenzte Immuntherapie mit Checkpointblockern das Gesamtüberleben nicht kompromittiert. Bei komplettem Ansprechen kann bereits nach 1 Jahr abgesetzt werden, spätestens nach 2 Jahren scheint ein Therapieende vertretbar. Das entlastet Betroffene von Toxizitäten und Kosten.
Nieren in Digitalansicht, Ärztin in Kittel im Hintergrund
S3-Leitlinie zum Nierenzellkarzinom

Nierenkrebs: Neue Leitlinienempfehlungen zu erblichen Tumoren

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie zum Nierenzellkarzinom überarbeitet und neue Empfehlungen zu erblichen Tumoren integriert, deren Diagnostik und Behandlung eine besondere Fachexpertise erfordern. Die S3-Leitlinie entstand unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) und der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) sowie unter Mitwirkung von 33 weiteren Fachgesellschaften und Organisationen. Finanziert wurde die Leitlinie von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel der S3-Leitlinie ist es, evidenzbasierte Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und die Therapie von Patient*innen mit Nierenzellkarzinomen zu verbessern.
Fachwissen Innere Medizin – präzise, klar und praxisnah

Hyperglykäme Entgleisung

Bei der hyperglykämen Entgleisung ist grundsätzlich zwischen einer Hyperglykämie bei vorhandener Restsekretion von Insulin (hyperosmolare Entgleisung) und einer diabetischen Ketoazidose zu unterscheiden. Die hyperosmolare Entgleisung trifft häufig bei Patienten mit Typ-2-Diabetes auf. Der pH-Wert ist normal und Ketonkörper sind in aller Regel nicht nachweisbar. Bei der diabetischen Ketoazidose handelt es sich um eine lebensgefährliche Stoffwechselentgleisung…
Frau in medizinischer Kleidung setzt Leberpuzzle mit Pinzette zusammen
Jetzt online

Hepatozelluläres Karzinom und biliäre Karzinome: S3-Leitlinie ist online

Die neue S3-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des Hepatozellulären Karzinoms und biliärer Karzinome“ steht als Konsultationsfassung zur Verfügung. Die letzte Version der Leitlinie wurde im August 2023 veröffentlicht.
Medizinische Fachkraft in weißem Kittel und Handschuhen hält eine grafische Darstellung der Bauchspeicheldrüse zwischen den Händen.
S3-Leitlinie Exokrines Pankreaskarzinom

S3-Leitlinie „Exokrines Pankreaskarzinom“ aktualisiert

In der vorliegenden Aktualisierung lag der Schwerpunkt in den Bereichen Risikofaktoren, Risikogruppen und Screening, Chirurgische Therapie, Palliative Therapie, sowie Palliativversorgung und supportive Therapien. Zentrale Neuerung ist aber die Umstellung der Leitlinie auf eine Living Guideline mit regelmäßigen Updates.
Beratungsgespräch mit Obstschale auf dem Tisch
S3-Leitlinie

S3-Leitlinie „Klinische Ernährung in der Gastroenterologie“: Teil 1 zur Leber aktualisiert

Sowohl Über- als auch Unterlernährung spielen für die Prognose von Patienten mit Leberkrankheiten eine bedeutende Rolle. Bei chronischer Leberkrankheit besteht häufig eine Mangelernährung mit gestörter Körperzusammensetzung, allerdings zeigt sich in den letzten Jahren ein Wandel des klinischen Spektrums mit Zunahme von Adipositas und sarkopener Adipositas. In der klinischen Praxis wird das Potenzial der Ernährungstherapie als metabolisches Management einer Leberkrankheit oft unterschätzt und nicht ausgeschöpft. Angesichts dessen wurde die S3-Leitlinie zur klinischen Ernährung in der Gastroenterologie aktualisiert. Als erstes wurde nun Teil 1 zu den Lebererkrankungen veröffentlicht.
MASLD - Neue Nomenklatur

Amendment online: Neue Nomenklatur zur MASLD

Eine umfangreiche Aktualisierung der S2k-Leitlinie „Nicht-alkoholische Fettlebererkrankung“ ist zum jetzigen Zeitpunkt verfrüht, dennoch veröffentlichte die DGVS nun aufgrund der neuen Nomenklatur ein Amendment. In Zukunft wird man u.a. nicht mehr von der „nicht-alkoholischen Fettleberkrankung“ (NAFLD) sprechen, sondern von der „metabolic dysfunction-associated steatotic liver disease“ (MASLD).

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