Startseite Alle Beiträge Innere Medizin Akute myeloische Leukämie – neue Induktionstherapien im Fokus
Aza‑Ven statt intensiver Chemotherapie?

Akute myeloische Leukämie – neue Induktionstherapien im Fokus

|von Friederike Klein

Die Kombination aus Azacitidin und Venetoclax (Aza‑Ven) zeigt in der PARADIGM‑Studie ein deutlich längeres ereignisfreies Überleben als eine intensive Induktionschemotherapie – selbst bei Patientinnen, die für eine intensive Therapie geeignet sind. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine chemotherapiefreie Induktion künftig für deutlich mehr AML‑Patientinnen infrage kommen könnte.

Holzwürfel mit der Aufschrift „AML“ liegen auf einer hellen Fläche, umgeben von einem Stetoskop
Orale AML-Therapien könnten Krankenhausaufenthalte deutlich reduzieren und Betroffenen mehr Lebensqualität im Alltag ermöglichen. (© Ekahardiwito/stock.adobe.com)

Die in der VIALE-A-Studie für ältere Patient*innen mit akuter myeloischer Leukämie (AML) etablierte Kombinationstherapie aus Azacitidin und Venetoclax (Aza-Ven) könnte nach den Ergebnissen der PARADIGM-Studie auch für viele Patient*innen, die fit genug für eine intensive Therapie sind, infrage kommen, erläuterte Prof. Amit T. Fathi vom Massachussetts General Hospital in Boston (Massachussetts, USA).

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