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Terminale Niereninsuffizienz

GLP-1-Rezeptoragonisten bei Hämodialyse: Weniger Entzündung und ESA-Bedarf

|von Stephanie Schikora

Eine Real-World-Analyse mit 2.468 Hämodialysepatienten zeigt, dass Semaglutid, Dulaglutid und Tirzepatid Entzündungsmarker senken und den Bedarf an erythropoesestimulierenden Agenzien reduzieren – bei stabilem Hämoglobin. Welche Effekte die Studie im Detail belegt und was das für die Nephrologie bedeutet.

Dialysegerät
GLP-1-Rezeptoragonisten könnten bei Hämodialysepatienten Entzündungsprozesse dämpfen und den Bedarf an erythropoesestimulierenden Agenzien senken. (© Hospital man/stock.adobe.com)

GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1-RA; GLP-1: glucagon-like peptide 1) haben sich als feste Größe in der Therapie von Typ-2-Diabetes und Adipositas etabliert. Neben ihrer blutzuckersenkenden und gewichtsreduzierenden Wirkung werden sie zunehmend wegen ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften geschätzt. Bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) rücken sie zusätzlich in den Fokus, weil sie das Herz-Kreislauf-Risiko senken und das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen.

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