Startseite Arzneimittel & Abrechnung Seite 4

Arzneimittel & Abrechnung

Markttrends, Rote-Hand-Briefe und Abrechnungstipps für den Praxisalltag

Der Themenbereich „Arzneimittel & Abrechnung“ bietet Ärzten einen schnellen, fundierten Überblick über aktuelle Markttrends, sicherheitsrelevante Arzneimittelmeldungen und wichtige Abrechnungsänderungen.

Die Beiträge beleuchten die dynamische Entwicklung des Apotheken‑ und Arzneimittelmarktes, zudem informiert der Themenbereich über essenzielle Sicherheitswarnungen wie z.B. Rote-Hand-Briefe. Auch die Abrechnungsrealität in Arztpraxen steht im Fokus.

Nutzen Sie den kompakten, interdisziplinär nutzbaren Überblick , um in Ihrem Praxisalltag Verordnungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und moderne Versorgungskompetenz zu stärken.

Neuste Artikel

Behandschuhte Hände halten Holzwürfel mit Leber-, Mikroskop- und Labor-Symbolen
Hepatitis-D-Therapie

Hepatitis D: FDA lässt Bulevirtid aus Heidelberger Forschung zu

Bulevirtid gegen Hepatitis D: Die FDA hat den in Heidelberg entwickelten Entry-Inhibitor für den US-Markt zugelassen. Damit steht die weltweit erste zugelassene Therapie gegen die aggressive Virusinfektion, die häufig in Leberzirrhose und Leberkrebs mündet, nun auch Millionen Patienten in den USA zur Verfügung – ein Meilenstein nach 30 Jahren Forschung.
Histologisches Bild eines diffus großzelligen B-Zell-Lymphoms (DLBCL)
MYC- und BCL2-Koexpression

Tucidinostat plus R-CHOP: Neue Erstlinienoption beim Double-Expressor-DLBCL?

Double-Expressor-Lymphome mit Koexpression von MYC und BCL2 gelten unter R-CHOP als prognostisch ungünstig. Die Phase-III-Studie DEB zeigt nun: Die zusätzliche Gabe des oralen Histon-Deacetylase-Inhibitors Tucidinostat senkt das Risiko für Progress, Rezidiv oder Tod signifikant – bei beherrschbarem Nebenwirkungsprofil und höherer kompletter Remissionsrate.
Medikamente verschiedener Hersteller in Form von Tabletten und Pflastern liegen in einer Apotheke auf dem Tisch.
EU-Arzneimittelversorgung

Critical Medicines Act: EU sichert Arzneimittelversorgung durch heimische Produktion

Lieferengpässe bei Antibiotika und Onkologika: Die EU hat sich auf neue Regeln geeinigt, um die Produktion kritischer Arzneimittel in Europa mit öffentlichen Geldern zu fördern. Künftig sollen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge in der EU hergestellte Medikamente bevorzugt und gemeinsame Beschaffungen erleichtert werden.
Rote-Hand
Arzneimittelsicherheit Progesteron

Famenita 200 mg: Rote-Hand-Brief warnt vor fehlerhafter Brailleschrift auf N3-Packung

Fehlerhafte Brailleschrift auf Famenita 200 mg Weichkapseln: Auf der äußeren Umhüllung der N3-Packung ist in Blindenschrift fälschlich „FAMENITA 100 mg" angegeben. Die AkdÄ informiert über das Verwechslungsrisiko in der Hormonsubstitution und die Aufklärungspflicht bei der Abgabe an blinde Patientinnen.
Schreibtisch mit Laptop, der den Schriftzug Kolumne trägt
Christines Kolumne

Impotente Pharmahersteller

Wenn Potenzpillen im Darknet florieren, Nobelpreise als Pferdeentwurmung enden und Pharmafusionen Jobs kosten wie Kopfschmerztabletten Hirnzellen, dann ist klar: Die Branche steht nicht unter Dauererektion. Eine Kolumne über impotente Hersteller, potente Illusionen und den letzten Rest Hoffnung im Blister.
Ingmar Hoerr, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Curevac
Biotech-Übernahme Tübingen

Biontech schließt Curevac-Standort Tübingen – Gründer wirft Täuschung vor

Schwere Vorwürfe nach der Curevac-Übernahme: Mitgründer Ingmar Hoerr wirft Biontech Täuschung und Trickserei vor. Der Mainzer Konzern will den Tübinger Hauptsitz bis Ende 2027 schließen, mehr als 800 Arbeitsplätze fallen weg. Auch die Gewerkschaft IGBCE vermutet, dass es vor allem um die Beendigung jahrelanger Patentstreitigkeiten geht.
Fuß eines asiatischen Mannes: Zwei Hände massieren die Fußsohle eines nackten Fußes, der auf einem Holzboden aufliegt.
Einfaches Tool erleichtert Therapieplanung

Fünf klinische Risikofaktoren ermöglichen TIPN-Vorhersage vor Therapiebeginn

Bis zu 70% der mit Taxanen behandelten Patientinnen entwickeln eine periphere Neuropathie – wirksame Präventionsstrategien existieren bislang kaum. Ein neues, prospektiv validiertes Risikomodell auf Basis von 5 klinischen Parametern ermöglicht es, besonders gefährdete Patientinnen bereits vor Chemotherapiebeginn zu identifizieren. Zwischen der niedrigsten und der höchsten Risikogruppe lag die Neuropathierate um fast 37 Prozentpunkte auseinander.
Anzeige

DNG/E2V: Moderne Kontrazeption mit natürlichem Estrogen

Die Wahl eines kombinierten oralen Kontrazeptivums (KOK) erfordert eine individualisierte Nutzen-Risiko-Abwägung. Mit Dielera® steht ab sofort eine generische Kombination aus Dienogest (DNG) und Estradiolvalerat (E2V) zur Verfügung, die ein natürliches Estrogen mit einem endometriumpotenten, antiandrogen wirksamen Gestagen verbindet.
Advanz Pharma MarktSpot
Anzeige

Colitis ulcerosa: Golimumab-Biosimilar erweitert die Anti-TNF-Therapie

Ab sofort steht das nur alle vier Wochen zu applizierende Golimumab-Biosimilar GOBIVAZ® [1]a zur Verfügung. Das in Europa nachhaltig hergestellte [5]b Biosimilar ist als Fertigpen und Fertigspritze erhältlich und wie das Referenzpräparat Simponi®[2] in den Erwachsenenindikationen Colitis ulcerosa, rheumatoide Arthritis (RA)a, Psoriasis-Arthritis (PsA)b, axiale Spondyloarthritis (ax-SpA) sowie bei Kindern und Jugendlichen mit polyartikulärer juveniler idiopathischer Arthritis (pJIA)c,a zugelassen.
Auf einer hellen Unterlage liegen verschiedene chirurgische Instrumente wie Klemmen, Skalpelle, Scheren und metallische Halterungen, unsortiert und teilweise überlappend angeordnet
G‑BA stoppt Modul

Mindestmenge Kolonkarzinomchirurgie 2026 – Weg frei für neue Regelung

Der G‑BA schafft für 2026 die technische Grundlage für eine mögliche kurzfristige Anpassung der Mindestmengenregelung zur Kolonkarzinomchirurgie: Das entsprechende Modul wird aus der aktuellen Spezifikation entfernt. Kliniken müssen sich auf neue Mindestmengen ab 2027 einstellen – mit Übergangsregelungen und engen Fristen zur Prognosemeldung.
Rotes Apotheken-Logo: Symbolbild zur Klage gegen dm wegen Online-Angebot apothekenpflichtiger Arzneimittel
Apothekenrecht

Wettbewerbszentrale klagt gegen dm wegen Online-Verkauf apothekenpflichtiger Arzneimittel

Die Wettbewerbszentrale (WZ) lässt prüfen, ob die Drogeriemarktkette dm apothekenpflichtige Medikamente in ihrem Webshop platzieren darf, obwohl dort zugleich Drogerieartikel verkauft werden. Streitpunkt ist die Vermischung des Sortiments und der Versand über eine konzernnahe tschechische Versandapotheke. Vor dem Landgericht Karlsruhe (LG Karlsruhe) geht es damit um die Auslegung von Arzneimittel‑ und Apothekenrecht sowie um grundlegende Fragen der Arzneimittelversorgung in Deutschland.
Eine Person in weißem Kittel sortiert Arzneimittelpackungen in einer Apothekenschublade.
Informationsbrief

Kisqali®: Änderung der Lagerungsbedingungen und Haltbarkeit

Die Novartis Pharma GmbH informiert über wichtige Änderung der Lagerungsbedingungen und der Haltbarkeit von Kisqali® 200 mg Filmtabletten: In Zukunft entfällt die Pflicht zur gekühlten Lagerung, parallel wurde die Haltbarkeit auf 2 Jahre verlängert.