Startseite Darm Seite 8

Darm

Der Themenbereich "Darm" rückt Erkrankungen des Dünn- und Dickdarms in den Fokus, die Ihre tägliche Diagnostik und Therapie maßgeblich prägen. Hier finden Sie fachlich fundierte Beiträge zu aktuellen Studien, Leitlinienänderungen und klinischen Entwicklungen, die Sie dabei unterstützen, Ihr Vorgehen evidenzbasiert zu überprüfen und anzupassen.

Die Inhalte sind auf den ärztlichen Entscheidungsprozess ausgerichtet und liefern Ihnen eine verlässliche Einordnung neuer Erkenntnisse zu chronischen, funktionellen und entzündlichen Darmerkrankungen. So bleiben Sie fachlich auf dem aktuellen Stand und können relevante Neuerungen gezielt in Ihre klinische Praxis integrieren.

Neuste Artikel

eine Tasse schwarzer Kaffee und Kaffeebohnen
Freund oder Feind?

Koffeinkonsum und CED – gibt es einen Zusammenhang?

Chronische Diarrhö und Obstipation betreffen Millionen Menschen weltweit – und Koffein ist dabei ein potenzieller Einflussfaktor. Dabei hängt die Wirkung stark von der Dosis ab. Während moderater Konsum die Darmpassage fördern kann, erhöht ein hoher Koffeinkonsum das Risiko für Verstopfung. Für chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa zeigt sich hingegen kein klarer Zusammenhang.
Hand schieben einen Holzwürfel mit rotem Kreuz nach vorne, ein Würfel mit grünem Haken bleibt im Hintergrund
Im direkten Vergleich

Guselkumab bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn – Zusatznutzen? Ja oder Nein?

Das IQWiG hat den monoklonalen Antikörper Guselkumab in 2 randomisierten Studien bewertet – bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn. Das Ergebnis: Kein Zusatznutzen gegenüber Golimumab bzw. Ustekinumab, außer bei einzelnen Subgruppen mit Biologika-Vortherapie. Die Daten liefern dennoch wichtige Impulse für die Versorgung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen.
Mikroflora im Darm beeinflusst Integrität der Darmschleimhaut
Wenn der Darm unbemerkt brennt ...

Stille Entzündung – der unsichtbare Gegner im Sportlerkörper

Oxidativer Stress, gestörte Darmflora und Mikronährstoffmangel: Eine stille Entzündung kann unbemerkt Leistung und Gesundheit beeinträchtigen – besonders bei Sportlerinnen und Sportlern. Wie hängen Ernährung, Darmgesundheit und Training zusammen – und was kann man präventiv tun?
Grafische Darstellung des menschlichen Darms mit hervorgehobenem Tumorbereich.
ASCO Kongressbericht

Kolonkarzinom mit dMMR: Adjuvante Immunchemotherapie verlängert krankheitsfreies Überleben

Wird die adjuvante Chemotherapie beim Kolonkarzinom im Stadium III mit einer defizienten Mismatch-Reparatur (dMMR) mit Atezolizumab kombiniert, verringert sich das Risiko für Progress, Rezidiv oder Tod um etwa 50%.
Geflügelfleisch scheint ebenfalls das Risiko für gastrointestinale Tumoren zu erhöhen.
Geflügelfleisch im Verdacht

Höheres Risiko für Magen-Darm-Krebs bei hohem Konsum von Hühnchen, Pute und Co?

Geflügel gilt als gesunde Alternative zu rotem Fleisch – doch wer regelmäßig große Mengen davon isst, könnte auch damit sein Risiko für tödliche gastrointestinale Tumoren deutlich erhöhen. Besonders Männer sind gefährdet.
Appendizitis bei Kindern: OP statt Antibiotika
Wenn der Bauch Alarm schlägt

Blinddarmentzündung bei Kindern: OP statt Antibiotika

Bei Kindern mit unkomplizierter Blinddarmentzündung scheint die Operation langfristig sicherer zu sein als eine reine Antibiotikatherapie – auch wenn Letztere zunächst schonender erscheint. Aber: Etwa ein Drittel der nur mit Antibiotika behandelten Kinder müssen – so die Daten einer Lancet-Studie – innerhalb eines Jahres trotzdem operiert werden.
BRAF-V600E-mutiertes kolorektrales Karzinom: Erste zielgerichtete, biomarkerbasierte Kombinationsthrapie in der Erstlinie
ASCO Kongressbericht

Personalisierte Krebstherapie im Fokus: Neue Kombinationstherapie bei BRAF-mutiertem Darmkrebs überzeugt

Die BREAKWATER-Studie bringt Bewegung in die Erstlinientherapie bei BRAF-V600E-mutiertem Darmkrebs – mit beeindruckenden Überlebensdaten.
Küssen erlaubt -  auch mit Zöliakie: Das Risiko einer Glutenübertragung ist minimal
Risiko für Glutentransfer ist minimal

Küssen verboten für Zöliakiepatienten?

Besteht beim Küssen ein Risiko der Glutenübertragung für Menschen mit Zöliakie? Diese Bedenken scheinen aktuellen, auf der Digestive Disease Week® (DDW) 2025 präsentierten  Studiendaten zufolge Gegenstandslos zu sein – selbst wenn der gesunde Partner gerade einen glutenhaltigen Snack verzehrt hat. Wer ganz sicher gehen will, seinen Partner nicht zu gefährden, kann vor dem Küssen ein paar Schlucke Wasser trinken.
Antikörper-Profiling - mehr als ein Blick in die Glaskugel
Antikörperprofiling macht‘s möglich?

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen Jahre vor dem Ausbruch erkennen

Könnte man Schübe einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung vorhersagen, könnte sich so ein Fenster für therapeutische Interventionen öffnen, die das Potenzial haben, den Krankheitsverlauf entscheidend zu beeinflussen. Ob dies wirklich im Bereich des Möglichen liegt, möchte Dr. Arno Bourgonje, New York (New York, USA), zusammen mit seinen Kollegen herausfinden.
Fresh organic food for low carb keto diet on white marble background long banner format, copy space for your design. Healthy lifestyle and weight loss concept.
Stellschraube 'Ernährung'

Darmmikrobiom: Wie Low Carb Darmkrebs fördert

Eine kohlenhydratarme Ernährung begünstigt die Entstehung von Darmkrebs, so das Resultat einer Studie mit Mäusen. Der Übeltäter ist offenbar ein bestimmter E-coli-Stamm.
Bunter Gemüse-Marktstand in der Karibik
Einfache Zutaten mit geringer Energiedichte

Restore-Diät: Mikrobiom-Modulation als Schlüssel für metabolische Gesundheit

Eine ursprüngliche, pflanzenbasierte Ernährung bietet im Vergleich mit einer „westlich“ geprägten Ernährungsweise – in der nicht selten ballaststoffarme und auch hochverarbeitete Lebensmittel dominieren – signifikante gesundheitliche Vorteile. Die Restore-Diät, inspiriert von der traditionellen Ernährung in Papua-Neuguinea, kann beispielsweise nicht nur die Darmgesundheit, sondern auch kardiometabolische Risikofaktoren positiv beeinflussen.
Nahaufnahme eines Bauches, Hände liegen auf dem Unterbauch – Symbol für Verdauungsprobleme.
Neue S3-Leitlinie

S3-Leitlinie Colitis ulcerosa aktualisiert: Was ist neu?

Die S3-Leitlinie Colitis ulcerosa wurde überarbeitet und in aktualisierter Version im Januar 2024 veröffentlicht. Im Rahmen der Aktualisierung wurden nun auch die Substanzen Upadacitinib und Mirikizumab berücksichtigt und neu aufgenommen. Eine vollständige Aktualisierung der Leitlinie soll im Rahmen der Neubearbeitung 2024 erfolgen. Hier finden Sie einen Überblick über die Änderungen.