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Gesundheit & Ernährung

Evidenzbasierte Erkenntnisse aus Ernährungsmedizin, Prävention und Public Health

Der Themenbereich „Gesundheit & Ernährung“ versammelt aktuelle Erkenntnisse aus Prävention, Ernährungsmedizin, Public Health und klinischer Forschung – verständlich aufbereitet und relevant eingeordnet.

Im Themenbereich finden Sie einen vielseitigen, wissenschaftlich fundierten Überblick zu praxisrelevanten Themen, die immer weiter an Bedeutung gewinnen – von Prävention über Ernährungsmedizin bis hin zur psychosozialen Versorgung.

Neuste Artikel

Eine Person im weißen Kittel mit Stethoskop zeigt mit beiden Zeigefingern auf Holzwürfel, auf denen das Wort „HITZE“ geschrieben steht.
Große Sorgen wegen Hitze

Hitze in Deutschland: Jeder Dritte klagt über Gesundheitsbeschwerden

Hitze belastet die Gesundheit in Deutschland immer stärker: Rund ein Drittel der Menschen berichtet laut DAK-Hitzereport 2026 von körperlichen Beschwerden – von Müdigkeit über Kreislaufprobleme bis zu Schlafstörungen. Frauen sind fast doppelt so häufig betroffen wie Männer. Eine neue Meta-Studie zeigt zudem gravierende psychische Folgen von Hitzewellen.
Ein Arzt füllt einen Impfpass in einer kommunal organisierten Impfstelle aus.
Corona-Impfsaison startet schon im Spätsommer

Corona-Impfung: STIKO empfiehlt jährlichen Booster erst ab 75 Jahren

Die STIKO hat ihre Corona-Impfempfehlung grundlegend überarbeitet: Gesunde Erwachsene unter 75 Jahren brauchen künftig keinen jährlichen Booster mehr. Doch das ist nicht die einzige Neuerung: Die Risikogruppen, denen eine Impfung empfohlen wird, bleiben zwar weitgehend unverändert – neu ist jedoch der Zeitpunkt. Die STIKO rät, bereits im Spätsommer mit dem Impfen zu beginnen, um den optimalen Schutz zu Beginn der Coronawelle zu gewährleisten. Sie können also bald starten und Ihre Patienten gezielt ansprechen, um die Impfsaison einzuläuten.
Mann mit Übergewicht greift nachtszum Sandwich aus dem Kühlschrank-
Hunger ohne Stopp-Signal

Hypothalamische Adipositas: Wenn das Sättigungssignal im Gehirn ausfällt

Rasche Gewichtszunahme, unstillbarer Hunger, kaum Sättigung – wenn nach Tumor, OP oder Trauma im Bereich des Hypothalamus die zentrale Steuerung der Nahrungsaufnahme kippt, greifen Diäten, GLP-1-Analoga und bariatrische Chirurgie oft zu kurz. Mit dem MC4R-Agonisten Setmelanotid steht erstmals eine gezielt zugelassene Therapieoption zur Verfügung. Die Erstattung bleibt allerdings ein ungelöstes Problem – die hypothalamische Adipositas gilt sozialrechtlich weiterhin als Lifestyle-Erkrankung.
Whiskyglas, Tabletten in unterschiedlichen Farben, Cannabisblüten und weißes Pulver in einem Plastikbeutel sowie eine aufgerollte Banknote auf einem Holztisch – Symbolbild für Mischkonsum von Alkohol, Medikamenten und illegalen Drogen.
Riskanter Mix

Ältere konsumieren immer öfter Alkohol mit Cannabis und Medikamenten

Knapp die Hälfte der 60- bis 99-Jährigen greift regelmäßig zu Alkohol, fast 10% berichten von Rauschtrinken – und der Konsum bleibt selten allein: Cannabis, Nikotin, Schmerzmittel und Stimulanzien kommen häufig hinzu. Mischkonsum, körperliche Schmerzen und psychische Belastungen sind eng verknüpft. Gerade körperlich und kognitiv vitale Senioren mit aktivem sozialem Leben tragen ein erhöhtes Risiko – werden im klinischen Alltag jedoch selten als suchtgefährdet wahrgenommen.
In der Diagnostik der Radiologie der Universitätsmedizin Rostock wird mit Hilfe der Magnetresonanztomographie ein Tumor festgestellt.
Zahl der Neuerkrankungen könnte sich fast verdoppeln

WHO warnt vor drastischem Anstieg der Krebs-Diagnosen bis 2050

Krebs könnte sich in den kommenden Jahrzehnten zu einer noch größeren globalen Herausforderung entwickeln: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet bis 2050 mit rund 35 Millionen Neuerkrankungen pro Jahr – fast doppelt so vielen wie heute. Neben Rauchen und Alkoholkonsum geraten vor allem Übergewicht und Bewegungsmangel in den Fokus. Zugleich kritisiert die WHO gravierende Unterschiede bei Früherkennung, Behandlung und Überlebenschancen weltweit.
Tasse Cappuccino mit Milchschaum in Herzform
Mikrobiom-Forschung

Kaffee als Mikrobiom-Booster: Studie belegt Effekt auf Darmbakterien

Kaffee gilt als verdauungsfördernd. Doch wirkt sich der Konsum auch positiv auf das Darmmikrobiom aus? Eine aktuelle experimentelle Studie zeigt, dass regelmäßiger Kaffeekonsum die Zusammensetzung spezifischer Darmbakterien verändert und positiv auf die Darm-Hirn-Achse wirkt.
Älteres Paar auf einer Parkbank, herbstliche Stimmung
Neue Höchstwerte bei Frauen und Männern

Lebenserwartung in Deutschland erreicht neuen Höchststand

Lebenserwartung in Deutschland: Frauen erreichen laut Statistischem Bundesamt im Schnitt 83,6 Jahre, Männer 79,1 Jahre – beide Werte übertreffen die Vor-Corona-Zeit deutlich. Auch 65-Jährige gewinnen weitere Monate hinzu. Ein Blick auf regionale Unterschiede, die Debatte um das Renteneintrittsalter und die Aussagekraft des Kennwerts.
Weinflaschen und Weingläser auf einem Tisch; ein Weinglas wird aktuell befüllt..
Rausch und Risiko

MASLD und Alkohol: Rauschtrinken verdreifacht Risiko für Leberfibrose

Alkohol gehört für viele dazu. Besonders an den Wochenenden. Trinken macht oft locker, lustig und enthemmt – aber zu einem hohen Preis. Eine aktuelle Kohortenanalyse der University of Southern California zeigt, dass episodisches Rauschtrinken bei Patienten mit metabolischer Dysfunktion-assoziierter steatotischer Lebererkrankung (MASLD) das Risiko einer fortgeschrittenen Leberfibrose verdreifacht – auch wenn es nur ums Wochenende geht.
Nahaufnahme einer Hand, die eine brennende Zigarette hält; Rauch steigt sichtbar nach oben.
Suche geht weiter

Lebensstil als Krebstreiber bei Jüngeren – nur die halbe Wahrheit?

Krebsinzidenzen steigen bei jüngeren Erwachsenen deutlich an – doch wie groß ist dabei der Einfluss klassischer Verhaltensrisikofaktoren wie Rauchen, Alkohol oder BMI? Offenbar können diese Lebensstilfaktoren allein die Entwicklung nicht erklären, sodass andere Ursachen in den Fokus klinischer Forschung rücken.
Paar beugt sich einander zu, um sich zu küssen
Tag des Kusses

Küssen und Gesundheit: Wann Ärzte zum Kussverbot raten sollten

Ein zehnsekündiger Kuss tauscht rund 80 Millionen Bakterien aus, senkt Cortisol und setzt Dopamin frei. Doch bei Lippenherpes, Pfeifferschem Drüsenfieber oder akuten Infekten wird der Kuss zum Übertragungsweg – mit teils dramatischen Folgen für Neugeborene. Worauf Ärztinnen und Ärzte ihre Patienten hinweisen sollten.
Ein Elternpaar geht am Ufer eines Gewässers entlang und hält gemeinsam ein Kind an den Händen, sodass das Kind beim Gehen leicht angehoben wird.
Je früher, desto schlechter

Übergewicht gleich Übergewicht? Beim Krebsrisiko stimmt das nur bedingt

Adipositas zählt zu den wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren für Krebs – doch nicht jedes Übergewicht wirkt sich gleich aus. Entscheidend scheint der Zeitpunkt der Gewichtszunahme im Erwachsenenalter zu sein: Wer früh adipös wird, trägt ein deutlich höheres Risiko für bestimmte Krebsarten – mit klaren Unterschieden zwischen Männern und Frauen.
Menstruationsartikel
Frauengesundheit

Gratis-Tampons und -Binden: Kommunen investieren Zehntausende Euro

Kostenlose Tampons und Binden in Schulen, Rathäusern und auf öffentlichen Toiletten: Immer mehr Kommunen im Südwesten bauen ihre Angebote für Menstruationsprodukte aus. Die jährlichen Ausgaben reichen von wenigen Tausend bis in den sechsstelligen Bereich – doch die Finanzkrise der Städte stellt freiwillige Leistungen zunehmend infrage.