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Gesundheit & Ernährung

Der Themenbereich „Gesundheit & Ernährung“ versammelt aktuelle Erkenntnisse aus Prävention, Ernährungsmedizin, Public Health und klinischer Forschung – verständlich aufbereitet und relevant eingeordnet.

Im Themenbereich finden Sie einen vielseitigen, wissenschaftlich fundierten Überblick zu praxisrelevanten Themen, die immer weiter an Bedeutung gewinnen – von Prävention über Ernährungsmedizin bis hin zur psychosozialen Versorgung.

Neuste Artikel

Adipositas assoziierte Folgeerkrankungen im Blick

metBMI statt BMI: So lässt sich das metabolische Risiko präziser einschätzen

Eine aktuelle Multi-Omics-Analyse aus Schweden legt die Grenzen des klassischen Body-Mass-Index (BMI) bei Adipositas offen: Bis zu 20% der formal Normalgewichtigen könnten ein bislang unerkanntes metabolisches Risiko tragen. Der neu entwickelte metabolische BMI (metBMI) verspricht eine deutlich präzisere Einschätzung von Fettverteilung und Stoffwechselstörungen – auch bei normalgewichtigen Personen.
Ein Kuckuck (Cuculus canorus) sitzt zwischen Blättern auf einem Ast
Resilienz und Erholung

Heimische Vogelstimmen: Natur vor der Haustür entspannt am tiefsten

Schon eine Minute Vogelgesang über Kopfhörer hebt die Stimmung, reduziert Stress und steigert die Konzentration. Entscheidend ist jedoch die Herkunft der Klänge: Vertraute Geräusche aus heimischen Wäldern wirken deutlich erholsamer als exotische Soundscapes aus den Tropen. Für den Ausgleich vom Klinikalltag liefert die Natur vor der Haustür den stärksten Effekt.
Ärztin in Schutzhandschuhen dokumentiert Befunde während einer gynäkologischen Untersuchung – regelmäßige Tests auf sexuell übertragbare Infektionen können schwere Folgen verhindern.
Sexuell übertragbare Infektionen

HIV, Syphilis, Gonorrhö: Aktuelle Fallzahlen aus Baden-Württemberg im Überblick

HIV-Meldungen steigen, Syphilis-Fälle gehen zurück, Gonorrhö bleibt auf hohem Niveau – die aktuellen RKI-Daten aus Baden-Württemberg zeichnen ein differenziertes Bild sexuell übertragbarer Infektionen. Auffällig: Rund ein Drittel der HIV-Diagnosen erfolgt erst bei fortgeschrittenem Immundefekt. Was das für Teststrategien, PrEP-Zugang und die gynäkologische Praxis bedeutet.
Patientin und Ärztin sitzen am Tisch mit einem Bildschirm, der eine Knochenaufnahme zeigt
Screening

Östrogenmangel und Osteoporose: Warum frühe Diagnostik Frakturen verhindern kann

Sinkende Östrogenspiegel beschleunigen nach der Menopause den Knochenabbau – oft unbemerkt, bis es zu ersten Frakturen kommt. Frühzeitiges Screening und ein gezielter Lebensstil können das Risiko erheblich senken. Welche Mechanismen dahinterstehen und wer besonders profitieren kann, zeigt dieser Überblick.
Bunte Gemüseplatte
Schwangerschaft & Mikrobiom

Schwangerschaft: Entzündliche Darmerkrankungen beeinflussen vaginale Immunantwort

Schwangere mit entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa zeigen in der Vaginalschleimhaut vermehrt proinflammatorische Zytokine. Während die Zusammensetzung der Vaginalflora stabil bleibt, wirken sich Ernährungsgewohnheiten messbar auf immunologische Parameter aus – besonders ein höherer Gemüseverzehr.
Sportliche Frau trainiert ihren Bizeps im Fitnessstudio
Hormonelle Dysbalancen

Zyklusstörungen bei Sportlerinnen: Wenn intensives Training die Periode ausbremst

Intensives Training kann bei sportlich aktiven Frauen zu Zyklusstörungen führen – ein Warnsignal, das oft unterschätzt wird. Hinter dem Ausbleiben der Menstruation steckt meist ein hormonelles Ungleichgewicht, das langfristig Knochen, Stoffwechsel, Psyche und Herz-Kreislauf-System beeinträchtigen kann. Eine frühzeitige Diagnose schützt vor Folgeschäden.
Kleine Staffelei mit dem Schriftzug „Jojo Effekt“steht auf einem weißen Teller vor gelbem Hintergrund, daneben goldfarbenes Besteck.
Je größer der Erfolg, desto stärker der Rückfall?

Pfunde kehren nach dem Absetzen von Abnehmspritzen schneller zurück als gedacht

Viele Patienten nehmen nach dem Absetzen von Abnehmspritzen einen Großteil des verlorenen Gewichts wieder zu – teils innerhalb weniger Monate.  Rund 60% der Kilos sind nach einem Jahr zurück. Doch ein kleiner Teil des Effekts bleibt erhalten, und niedrigere Erhaltungsdosen könnten langfristig helfen.
Familie als Papierschnitt in Händen
Psychische Gesundheit

Mutterschaft: Sinnzuwachs trotz Einbußen im Partnerglück

Mutterschaft verändert das psychische Wohlbefinden tiefgreifend: Während die Geburt des ersten Kindes das Sinnempfinden und positive Gefühle stärkt, sinken Lebens- und Partnerschaftszufriedenheit häufig spürbar. Neue Daten zeigen zudem, wie Schlafqualität und kindliches Schreiverhalten das Erleben junger Mütter maßgeblich prägen.
Nahaufnahme eines enteralen Ernährungssystems mit Schläuchen, Anschlussstück und einem mit Nährlösung gefüllten Beutel auf hellem Untergrund.
Fokus auf sichere Ernährungstherapie

Neue S3-Leitlinie zur onkologischen Ernährung: Klare Absage an Krebsdiäten

Die aktualisierte S3-Leitlinie „Klinische Ernährung in der Onkologie“ spricht sich deutlich gegen restriktive Krebsdiäten und Fastenprogramme aus. Sie bergen ein hohes Risiko für Mangelernährung und verschlechtern den Therapieerfolg. Neu aufgenommen wurden Empfehlungen zur Ernährung bei operativen Tumortherapien sowie zur empathischen Kommunikation in der Palliativversorgung.
Teller in Herzform mit gesunden Lebensmitteln wie Fisch, Nüssen und Beeren, daneben ein Stethoskop, eine Hantel und ein Apfel –
Herzgesund leben, länger überleben

„Life’s Simple 7“ beeinflussen Überleben nach Krebs

Wer sich an die „Life’s Simple 7“ der American Heart Association hält, hat nach einer Krebsdiagnose deutlich bessere Überlebenschancen. Besonders Ernährung, Entzündung, Herzfrequenz und Vitamin‑D‑Spiegel scheinen den Zusammenhang zu erklären – und liefern neue Hinweise für die „Common-Soil-Hypothese“.
Weinflaschen und Weingläser auf einem Tisch; ein Weinglas wird aktuell befüllt..
Trinkstopp macht einen Unterschied

Alkohol über Jahre: Deutlich höheres Risiko für Darm- und Rektumkrebs

Unstrittig ist, dass Alkoholkonsum ein Risikofaktor für das Auftreten von Darmkrebs ist – doch wie stark wirkt sich Trinken über Jahrzehnte aus? Offensichtlich macht auch hier die Dosis das Gift: Wer lebenslang viel Alkohol konsumiert, erkrankt deutlich häufiger an Darm- und insbesondere Rektumkrebs, so das Ergebnis einer US-Studie. Gute Nachrichten gibt es für ehemalige Trinker: Ein Verzicht kann das Adenomrisiko senken.
Fertiglebensmittel: Pizza, Lasagne und Co. enthalten Konservierungsmittel, die im Verdacht stehen, das Krebsrisiko zu erhöhen.
Wenn Zusatzstoffe riskant werden:

Neue Studie untersucht Krebsgefahr durch Konservierungsstoffe

Konservierungsstoffe stecken in Pizza, Lasagne und panierter Fertigkost – doch manche Zusätze stehen nun unter Krebsverdacht. Die NutriNet‑Santé‑Kohortenstudie begleitete 105.260 Teilnehmende im Mittel 7,5 Jahre; 4.226 erhielten eine Krebsdiagnose. Besonders Sorbate (u. a. Kaliumsorbat) sowie Sulfite und einzelne Erythorbate waren mit erhöhten Inzidenzen assoziiert.