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Kongress

Der Themenbereich „Kongress“ fasst die wichtigsten Trends, Erkenntnisse und Impulse von nationalen und internationalen medizinischen Fachkongressen zusammen. Hier treffen Experten verschiedener Disziplinen aufeinander, teilen neueste Forschungsergebnisse, diskutieren innovative Therapieansätze und geben Einblicke in zukünftige Entwicklungen der Medizin.

So entsteht ein kompakter Überblick darüber, welche Fortschritte und Debatten aktuell die Fachwelt bewegen – interdisziplinär, praxisnah und stets am Puls der Zeit.

Neuste Artikel

KI: Künstliche Intelligenz
Heilende Algorithmen?

Künstliche Intelligenz – ein Gamechanger bei Bauchschmerzen und CED

Bauchschmerzen sind oft ein medizinisches Rätsel – doch mithilfe von künstlicher Intelligenz lässt sich nicht selten Licht ins Dunkel bringen. Auf dem Kongress Viszeralmedizin 2025 zeigt die DGVS, wie digitale Tools die Diagnostik und Therapie revolutionieren können: von der Endoskopie bis zur personalisierten Behandlung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen.
Helicobacter pylori
Nur Subgruppen scheinen zu profitieren

Senkt ein H.-pylori-Routinescreening nach akutem Herzinfarkt das gastrointestinale Blutungsrisiko?

Der leitliniengerechte Einsatz einer antithrombotischen Therapie nach einem Myokardinfarkt senkt zwar das Risiko weiterer ischämischer Ereignisse, ist andererseits mit einem erhöhten Blutungsrisiko verbunden. Besteht zusätzlich eine H.-pylori-assoziierte Gastritis, steigt das Blutungsrisiko der Betroffenen weiter. Kann in dieser Situation ein routinemäßiges Helicobacter pylori-Screening dazu beitragen, das Blutungsrisiko zu senken? Nein, so das Ergebnis der HELP-MI-SWEDEHEART-Studie – außer vielleicht bei bestimmten Risikogruppen. 
Kombination zwei unterschiedlich farbiger Puzzleteile
EHA Kongressbericht

DLBCL: ADC flexibel kombinierbar

Das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) Polatuzumab vedotin (Pola) ist bisher in Kombination mit BR zur Zweitlinientherapie des diffusen großzelligen B-Zell-Lymphoms (DLBCL) zugelassen. Die PELARGO-Studie belegt jetzt ein akzeptables Nutzen-Risiko-Verhältnis für das ADC in Kombination mit Rituximab plus Gemcitabin und Oxaliplatin (R-GemOx).
Haut
EHA Kongressbericht

Multiples Myelom: Tragbares Device für die Subkutanapplikation vereinfacht Antikörpertherapie

Die IRAKLIA-Studie ist die erste Studie mit einem tragbaren Device zur s.c. Applikation eines CD38-Antikörpers in der Myelomtherapie. Isatuximab s.c. war dabei ebenso effektiv wie Isatuximab i.v.
Coronavirus mit Erdkarte
Geimpfte Frauen sind besser geschützt

COVID-19 in Schwangerschaft: Thromboserisiko verzehnfacht

Eine SARS-CoV-2-Infektion während der Schwangerschaft oder im Wochenbett kann gefährlich werden: Das Risiko für venöse Thromboembolien (VTE) steigt laut einer schwedischen Studie um das Zehnfache – besonders in den ersten 21 Tagen nach der Infektion. Geimpfte Frauen sind deutlich besser geschützt. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von Prävention und Impfung.
Spritze die in Zielscheibe fliegt
EHA Kongressbericht

CML: STAMP-Inhibitor erfüllt die Vorgaben

Die europäische Zulassungsbehörde hat vergleichende Sicherheitsdaten für Asciminib zur Erstlinientherapie der chronisch myeloischen Leukämie (CML) gefordert. Die liegen jetzt vor.
Rote Blutzellen im Fluss
EHA Kongressbericht

AML: Personalisierte Therapie mit Menininhibitor ergänzt Ven/Aza 

Revumenib zusätzlich zu Venetoclax und Azacitidin (Ven/Aza) ermöglicht bei vielen älteren Patient*innen mit neu diagnostizierter akuter myeloischer Leukämie (AML) und einem Rearrangement des Gens KMN3A (KMN3Ar) oder einer Mutationen im NPM1-Gen (NPM1m) ein Komplettansprechen und könnte die Prognose dieser Patient*innen deutlich verbessern.
Krankenhausbett
EHA Kongressbericht

B-ALL: Genügt die CAR-T-Zell-Therapie manchmal für eine Heilung? 

Das Komplettansprechen Erwachsener mit rezidivierter oder refraktärer B-Zell akuter lymphatischer Leukämie (r/r B-ALL) auf die Therapie mit Obecabtagen autoleucel (Obe-cel) hält bei 38% auch ohne weitere Therapie über drei Jahre an.
Arztzimmer Schreibtisch
EHA Kongressbericht

Essenzielle Thrombozytopenie: Interferon setzt sich als Zweitlinientherapie durch

Nach Versagen oder Unverträglichkeit von Hydroxurea in der Erstlinie führt die Therapie mit pegyliertem Interferon alfa-2b (peg-IFNα-2b) bei Patient*innen mit Essenzieller Thrombozytopenie (ET) häufiger und anhaltender zu einem Ansprechen als Anagrelid.
Arzt der ein Tablet hält mit einem MRT Bild von einem Mammakarzinom
ESMO Kongressbericht

Brustkrebsbehandlung im Wandel: Hoffnung auf Therapie ohne Chemo

Bei frühem HR-positivem/HER2-negativem Brustkrebs stellt sich die Frage, ob eine Chemotherapie immer notwendig ist. Die ADAPTcycle-Studie prüft, ob CDK4/6-Inhibitoren in Kombination mit endokriner Therapie eine wirksame Alternative darstellen – besonders bei Patientinnen mit intermediärem Risiko. Erste Ergebnisse zeigen Potenzial, aber auch Grenzen
Frau hält sich die Brust mit Brustkrebs
ESMO-Kongressbericht

Mammakarzinom: ctDNA zeigt Metastasierungsrisiko früh

Zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) könnte künftig eine Schlüsselrolle in der personalisierten Brustkrebstherapie spielen. Bei HR-positivem/HER2-negativem Brustkrebs lassen sich bereits vor Therapiebeginn Rückschlüsse auf das Metastasierungsrisiko ziehen. Ein hoher ctDNA-Wert deutet auf ein erhöhtes Risiko und kann die Therapieplanung gezielt beeinflussen.
Illustration von einem Brustkrebs
Kongressbericht

Brustkrebs: Neue Therapiekonzepte verbessern Adhärenz

Beim DGS-Jahreskongress standen zielgerichtete Therapien und Adhärenz im Fokus. Neue Studiendaten zeigen, dass präoperative endokrine Therapie bei HR+/HER2- Brustkrebs die Chemotherapie überflüssig machen kann. Auch bei Progress unter CDK4/6-Hemmern ohne Mutation gibt es neue Optionen. Die Nachsorge wird zur aktiven Therapiebegleitung – mit positiven Effekten auf Lebensqualität und Adhärenz.