Startseite Patientenmanagement

Patientenmanagement

Der Themenbereich „Patientenmanagement“ beleuchtet, wie medizinische Versorgung organisiert, gesteuert und verbessert werden kann – von der Aufnahme über Diagnostik und Therapie bis hin zu Prävention und Nachsorge. Im Fokus stehen sowohl organisatorische als auch kommunikative und gesellschaftliche Aspekte, die den Umgang mit Patienten im modernen Gesundheitswesen prägen.

Gleichzeitig zeigt der Bereich, wie komplexe Versorgungsprozesse – etwa bei chronischen Erkrankungen, Behinderungen oder besonderen Lebensphasen – effizient, sicher und patientenzentriert gestaltet werden können. Er macht sichtbar, wo Versorgung an Grenzen stößt, wo neue Bedarfe entstehen und wie moderne medizinische Einrichtungen ihren Alltag weiterentwickeln können.

Neuste Artikel

Schreibtisch mit Laptop, der den Schriftzug Kolumne trägt
Christines Kolumne

Oh Krankenschein, mein Krankenschein, wo bist du nur geblieben?

Es klingt ja schon fast zu blöd, um wahr zu sein. Oder, um es mit Vince Ebert zu sagen (dieser Physiker-Komiker, Sie wissen schon) Wot se fack, Deutschland. Krankschreibung ab Tag eins - Blacky Merz ist da gnadenlos - und nicht nur die AU muss ab Tag 1 vorliegen, sondern die telefonische Krankschreibung soll auch gleich weg.
Grafische Darstellung mit zahlreichen ineinander liegenden Symbolen für weiblich und männlich in Blau und Rosa auf unscharfem Hintergrund.
Organschutz ungleich verteilt

Gender Health Gap in der Diabetologie: Systemisches Defizit, kein Einzelfall

Frauen mit Typ-2-Diabetes erhalten lebensverlängernde, organschützende Therapien deutlich seltener als Männer – trotz häufig sogar größerem Nutzen. Real-World-Daten zeigen ein systematisches Versorgungsdefizit. Gleichzeitig belegt ein datenbasiertes Modell: Geschlechtersensible Präzisionsmedizin kann Therapieversagen um 38% reduzieren und Komplikationen wirksam senken.
Frau betrachtet einen Schwangerschaftstest auf dem Bett.
Später Kinderwunsch als zentraler Treiber

Immer mehr Frauen weltweit von Unfruchtbarkeit betroffen

Immer mehr Frauen können nicht auf natürlichem Weg schwanger werden. Laut einer aktuellen Studie hat sich die Zahl der von Unfruchtbarkeit betroffenen Frauen zwischen 35 und 49 Jahren seit 1990 weltweit nahezu verdoppelt. Die Forschenden rechnen bis 2036 mit einem weiteren deutlichen Anstieg. Als wichtiger Faktor gilt, dass viele Frauen ihren Kinderwunsch erst in einem Alter verwirklichen möchten, in dem die Fruchtbarkeit bereits spürbar sinkt.
trauriges Smiley neben Stethoskop
McKinsey Umfrage

GKV 2026: Höchstbeiträge, leere Kassen – und die Versicherten sind sauer

Rekord-Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent, schmelzende Reserven und ein Fehlbetrag von 88 Euro je Versicherten: Die gesetzliche Krankenversicherung steht 2026 vor einer Zerreißprobe. Zugleich sinkt die Zufriedenheit der Versicherten dramatisch – der GKV-Check-up 2026 zeigt, wo Kassen jetzt handeln müssen.
Wartebereich mit Patientinnen und Ärztin im Hintergrund
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

Krankschreibung ab Tag eins: DIW warnt vor mehr Fehltagen

Krankschreibung ab dem ersten Tag und Aus für die telefonische AU: Die Koalitionspläne gegen hohe Krankenstände könnten nach hinten losgehen. DIW-Ökonom Daniel Graeber warnt vor vollen Wartezimmern, mehr Ansteckungen und zusätzlichem Präsentismus – während die eigentlichen Kostentreiber Langzeit- und psychische Erkrankungen bleiben.
Menstruationsartikel
Frauengesundheit

Gratis-Tampons und -Binden: Kommunen investieren Zehntausende Euro

Kostenlose Tampons und Binden in Schulen, Rathäusern und auf öffentlichen Toiletten: Immer mehr Kommunen im Südwesten bauen ihre Angebote für Menstruationsprodukte aus. Die jährlichen Ausgaben reichen von wenigen Tausend bis in den sechsstelligen Bereich – doch die Finanzkrise der Städte stellt freiwillige Leistungen zunehmend infrage.
Alte Patientin betrachtet Tablet mit medizinischen Anleitungen
Ambulante Versorgung

Telemedizin: Video-Visiten entlasten Hausärzte im Pflegeheim

In sächsischen Pflegeheimen ersetzen Video-Visiten zunehmend den klassischen Hausbesuch. Qualifizierte Pflegekräfte übernehmen vor Ort Blutabnahmen und Wundkontrollen, während der Hausarzt per Tablet zugeschaltet ist. Warum das Modell trotz drohender Unterversorgung in Sachsen kaum über Pilotprojekte hinauskommt.
Rotes Warndreieck mit Ausrufezeichen und zeigende Hand.
Langzeitverlauf

Zöliakie: Alarmsymptome bei Diagnose erhöhen Osteoporose-Risiko

Eine Langzeitstudie über knapp zehn Jahre zeigt, dass rund 45 Prozent der Betroffenen – überwiegend Frauen – mit Anämie, Gewichtsverlust oder Bauchschmerzen diagnostiziert werden. Die Langzeitprognose bleibt vergleichbar, doch das Risiko für Osteopenie und Osteoporose ist deutlich erhöht.
Ein Arzt spricht in einer Bereitschaftspraxis in einem Krankenhaus in einem Untersuchungsraum mit einer Patientin (gestellte Szene
Patientenmanagement der Zukunft

KI im Arztgespräch – Ist der Arzt demnächst obsolet?

KI-Modelle MIRA und AMIE übernehmen Anamnese, Diagnose und Therapieplanung: In Tests schneiden die Chatbots aus Heidelberg, Dresden und von Google teils besser ab als Ärztinnen und Ärzte. Doch Fachleute warnen vor blinden Flecken im Klinikalltag – und betonen die unverzichtbare Rolle des persönlichen Arzt-Patienten-Gesprächs.
Hände tippen auf Smartphone mit Chatbot-Symbolen.
Digitale Self-Triage

KI-Chatbots in der Diagnostik: Patienten verschweigen Symptome

Eine neue Studie der Universität Würzburg zeigt, dass Patienten ihre Symptome gegenüber Künstlicher Intelligenz deutlich knapper und ungenauer schildern als gegenüber Ärzten. Psychologische Barrieren wie die „Vernachlässigung der Einzigartigkeit" gefährden die Qualität digitaler Ersteinschätzung.
Arzt hält die Hand eines älteren Krebspatienten
Patientenwille im Fokus

Lebensqualität vor Lebenszeit: Klare Präferenzen älterer Krebspatienten

Über 70% älterer Menschen mit fortgeschrittener Krebserkrankung priorisieren Lebensqualität gegenüber einem längeren Überleben. Doch auf Therapieentscheidungen, Nebenwirkungen oder Krankenhausaufenthalte haben diese Präferenzen viel zu oft keinen Einfluss. Das onkologische Versorgungssystem hört zu oft nicht hin.
Junge Frau mit Schwangerschaftstest auf dem Sofa
Geburtshilfe Risiken

Teenager-Schwangerschaft: Erhöhtes Risiko für Sepsis und Frühgeburt

Teenager-Schwangerschaft und perinatales Risiko: Eine schwedische Registerstudie mit über 331.000 Geburten zeigt, dass Mütter unter 20 Jahren häufiger eine postpartale Sepsis und Frühgeburt erleben – während Einleitungen und Sectios seltener nötig sind. Was die Daten für die geburtshilfliche Versorgung bedeuten.