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Wo Ultraschall in der Früherkennung sinnvoll ist

Fettleber und Gefäßveränderungen: Ultraschall in der Früherkennung nutzen

Fettleber, Gefäßveränderungen und kleine Tumoren bleiben oft lange unbemerkt und erhöhen das Risiko für Herzinfarkt, Diabetes und Krebs deutlich. Die Sonografie könnte solche Auffälligkeiten strahlenfrei und früh sichtbar machen, wird in der gesetzlichen Vorsorge aber kaum eingesetzt. Die DEGUM fordert mehr Qualitätssicherung und einen breiteren Stellenwert der Ultraschalldiagnostik.

Sonografie in der Früherkennung: Ultraschall kann Fettleber, Gefäßveränderungen und kleine Tumoren sichtbar machen, bevor Beschwerden auftreten. (© Crystal light/stock.adobe.com)

Eine Fettleber verursacht oft lange keine Beschwerden. Auch Veränderungen an Gefäßen oder kleine Tumoren können zunächst unbemerkt bleiben. Ultraschall kann solche Auffälligkeiten früh sichtbar machen – strahlenfrei, vergleichsweise kostengünstig und vielerorts verfügbar. Dennoch spielt die Sonografie in den gesetzlichen Vorsorgeuntersuchungen bislang kaum eine Rolle. Anlässlich des 49. Dreiländertreffens der deutschsprachigen Ultraschallgesellschaften vom 23. bis 26. September 2026 in Mainz zeigte die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM), wo Ultraschall die Früherkennung ergänzen kann und welche Voraussetzungen für einen verlässlichen Einsatz erfüllt sein müssen.

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