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Neuste Artikel

Histologisches Bild eines diffus großzelligen B-Zell-Lymphoms (DLBCL)
MYC- und BCL2-Koexpression

Tucidinostat plus R-CHOP: Neue Erstlinienoption beim Double-Expressor-DLBCL?

Double-Expressor-Lymphome mit Koexpression von MYC und BCL2 gelten unter R-CHOP als prognostisch ungünstig. Die Phase-III-Studie DEB zeigt nun: Die zusätzliche Gabe des oralen Histon-Deacetylase-Inhibitors Tucidinostat senkt das Risiko für Progress, Rezidiv oder Tod signifikant – bei beherrschbarem Nebenwirkungsprofil und höherer kompletter Remissionsrate.
Medikamente verschiedener Hersteller in Form von Tabletten und Pflastern liegen in einer Apotheke auf dem Tisch.
EU-Arzneimittelversorgung

Critical Medicines Act: EU sichert Arzneimittelversorgung durch heimische Produktion

Lieferengpässe bei Antibiotika und Onkologika: Die EU hat sich auf neue Regeln geeinigt, um die Produktion kritischer Arzneimittel in Europa mit öffentlichen Geldern zu fördern. Künftig sollen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge in der EU hergestellte Medikamente bevorzugt und gemeinsame Beschaffungen erleichtert werden.
Rote-Hand
Arzneimittelsicherheit Progesteron

Famenita 200 mg: Rote-Hand-Brief warnt vor fehlerhafter Brailleschrift auf N3-Packung

Fehlerhafte Brailleschrift auf Famenita 200 mg Weichkapseln: Auf der äußeren Umhüllung der N3-Packung ist in Blindenschrift fälschlich „FAMENITA 100 mg" angegeben. Die AkdÄ informiert über das Verwechslungsrisiko in der Hormonsubstitution und die Aufklärungspflicht bei der Abgabe an blinde Patientinnen.
3D-gedruckte Klitoris auf blauem Stoff
Weibliche Anatomie

Klitoris-Anatomie: 3D-Studie entschlüsselt erstmals das Nervennetz

Klitoris-Anatomie und Nervenverlauf: Eine hochauflösende 3D-Studie kartiert erstmals die verzweigten Nervenstrukturen des wichtigsten weiblichen Lustorgans. Die Ergebnisse schließen eine jahrzehntelange Wissenslücke und liefern relevante Hinweise für rekonstruktive Eingriffe im Vulvabereich – etwa nach weiblicher Genitalverstümmelung.
Nahaufnahme zweier Erwachsener, die nebeneinandersitzen und ihre Hände auf einem Knie ineinandergelegt halten.
Krebsrisiko Familienstand

Ledige Erwachsene erkranken häufiger an Krebs

Eine US-Registerstudie mit über 4 Millionen Krebsfällen zeigt eine deutlich höhere Inzidenz bei nie verheirateten Erwachsenen – besonders bei Frauen sowie bei infektions- und lebensstilassoziierten Tumoren. Welche Krebsarten besonders betroffen sind und welche sozialen und verhaltensbezogenen Faktoren dahinterstehen.
Schreibtisch mit Laptop, der den Schriftzug Kolumne trägt
Christines Kolumne

Impotente Pharmahersteller

Wenn Potenzpillen im Darknet florieren, Nobelpreise als Pferdeentwurmung enden und Pharmafusionen Jobs kosten wie Kopfschmerztabletten Hirnzellen, dann ist klar: Die Branche steht nicht unter Dauererektion. Eine Kolumne über impotente Hersteller, potente Illusionen und den letzten Rest Hoffnung im Blister.
ndoskop während einer Koloskopie mit Monitoransicht des Darminneren zur Abklärung eines positiven Stuhltests im Rahmen der Darmkrebsvorsorge.
Vorsorge mit Augenmaß

Darmkrebsvorsorge ab 75: Wann verliert die Koloskopie an Bedeutung?

Die Koloskopie senkt das Darmkrebsrisiko – doch bei über 75-Jährigen mit zuvor entdeckten Adenomen überwiegen konkurrierende Todesursachen das Risiko, an Darmkrebs zu versterben, deutlich. Beo älteren Erwachsenen kann es daher tatsächlich sinnvoll ein, der Vorsorgekoloskopie gegenüber anderen gesundheitlichen Anliegen eine geringere Priorität einzuräumen.
p53 in der Krebsforschung

Mini-Antikörper reaktivieren p53: Neuer Ansatz gegen Krebsmutationen

Maßgeschneiderte Mini-Antikörper, sogenannte DARPins, stabilisieren in präklinischen Studien zahlreiche Varianten des mutierten „Wächters des Genoms" p53 und könnten via mRNA-Lipid-Nanopartikel gezielt in Tumorzellen eingeschleust werden. Erste präklinische Daten deuten darauf hin, dass dieser Ansatz das Potenzial hat, die p53-gerichtete Krebstherapie grundlegend zu verändern – die klinische Validierung soll jetzt starten.
Ganz so einfach scheint es nicht zu sein!

Weniger Fleisch auf dem Speiseplan = weniger Krebs?

Schützt der Verzicht auf Fleisch vor Krebs – oder birgt er neue Risiken? Eine der größten Metaanalysen weltweit mit über 1,8 Millionen Teilnehmenden vergleicht Fleischesser, Vegetarier, Veganer und Pescetarier. Die Ergebnisse zeigen ein differenziertes Bild: Während einige Krebsarten seltener auftreten, steigt das Risiko für andere deutlich an.
Ein Interpol-Mitarbeiter steht im Hauptsitz in Lyon.
Internationale Arzneimittelfälschung

Interpol-Razzia: 6,4 Millionen gefälschte Medikamente beschlagnahmt

Gefälschte Potenzmittel, Beruhigungsmittel und vermeintliche Krebsmedikamente: Bei einer von Interpol koordinierten Razzia in rund 90 Ländern stellen Fahnder mehr als 6,4 Millionen Dosen illegaler Arzneimittel im Wert von 15,5 Millionen Dollar sicher. Besonders alarmierend ist der Anstieg falscher Krebsmittel mit Ivermectin und Fenbendazol.
Ösophaguskarzinom (Illustration)
Argument für Paradigmenwechsel?

Ösophaguskarzinom: Roboterchirurgie verlängert Überleben gegenüber Thorakoskopie

Robotergestützte Ösophagektomie überzeugt in der Phase-III-Studie RAMIE: Beim resektablen Plattenepithelkarzinom des Ösophagus erreichten Patienten mithilfe einer robotergestützten minimalinvasiven Ösophagektomie eine 5-Jahres-Überlebensrate von 69,4% gegenüber 56,2% nach einem thorakoskopischen Eingriff – bei vergleichbarem Sicherheitsprofil. Das stärkt die Rolle der Robotik in der minimalinvasiven Ösophaguschirurgie.
Ingmar Hoerr, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Curevac
Biotech-Übernahme Tübingen

Biontech schließt Curevac-Standort Tübingen – Gründer wirft Täuschung vor

Schwere Vorwürfe nach der Curevac-Übernahme: Mitgründer Ingmar Hoerr wirft Biontech Täuschung und Trickserei vor. Der Mainzer Konzern will den Tübinger Hauptsitz bis Ende 2027 schließen, mehr als 800 Arbeitsplätze fallen weg. Auch die Gewerkschaft IGBCE vermutet, dass es vor allem um die Beendigung jahrelanger Patentstreitigkeiten geht.