Startseite Alle Beiträge

Neuste Artikel

Frau sitzt besorgt vor einem Laptop mit geöffneter Google-Suche, daneben liegen Medikamentenblister – Symbolbild für Cyberchondrie und Online-Symptomsuche.
Zum Weltgesundheitstag: Cyberchondrie

Wenn die Symptomsuche im Netz Angst statt Antworten liefert

Kopfschmerzen gegoogelt, drei Klicks später beim Hirntumor gelandet – bis zu 50 Prozent der Menschen entwickeln mehr Angst, wenn sie online nach Symptomen suchen. Besonders unter 35-Jährige und Personen mit erhöhter Grundängstlichkeit geraten in eine Spirale aus Fehldeutungen und dramatischen Eigendiagnosen. Wie Fachärzte das Phänomen erkennen und welche therapeutischen Strategien helfen.
Eizelle bei künstlicher Befruchtung unter dem Mikroskop
Krebsrisiko Reproduktionsmedizin

Krebsrisiko nach künstlicher Befruchtung: Manche Krebsarten treten häufiger, andere seltener auf

Krebsrisiko und assistierte Reproduktion: Eine Kohortenstudie mit über 417.000 Frauen zeigt, dass die Gesamtkrebsinzidenz nach Kinderwunschbehandlung nicht signifikant von der Allgemeinbevölkerung abweicht. Allerdings treten Gebärmutterkrebs und invasive Melanome häufiger auf – während Gebärmutterhals- sowie Lungenkrebs seltener diagnostiziert werden. Was das für die Nachsorge bedeutet.
Darmkrebs, Darmkarzinom, Darmneoplasie, 3D-Darstellung eines bösartigen Tumors im Darm
Neuer Therapiestandard

Atezolizumab halbiert Rückfallrisiko bei dMMR-Darmkrebs im Stadium III

Patienten mit dMMR-Darmkrebs im Stadium III profitieren erheblich von einer adjuvanten Immuntherapie: Die Kombination aus Atezolizumab und mFOLFOX6 senkt das Risiko für Rückfall oder Tod um 50% gegenüber alleiniger Chemotherapie. Die ATOMIC-Studie etabliert damit einen neuen biomarkerbasierten Behandlungsstandard – bereits verankert in den NCCN-Leitlinien.
Makrophagen
Ovarialkarzinom Immuntherapie

Ovarialkarzinom: Wie der Fettstoffwechsel im Omentum die Immunantwort blockiert

Fettstoffwechsel und Immunevasion beim Ovarialkarzinom: Im fettreichen Omentum laden sich tumorassoziierte Makrophagen mit Lipiden auf, geraten unter oxidativen Stress und unterdrücken die T-Zell-Antwort. Neue Daten zeigen, dass die gezielte Blockade von CCR5- oder CD36-Signalwegen die Immunabwehr reaktivieren und das Ansprechen auf Checkpoint-Inhibitoren verbessern könnte.
Frau macht Gänsefüßchen
Arzt-Patienten-Kommunikation

Unehrlichkeit im Arztgespräch: Warum jeder Dritte beim Arzt flunkert

Verschleiern, beschönigen, weglassen – rund 31 Prozent der Patientinnen und Patienten geben zu, beim Arztgespräch schon einmal bewusst nicht die Wahrheit gesagt zu haben. Besonders jüngere Erwachsene verschweigen Symptome, psychische Belastungen oder den eigenen Tabakkonsum. Die häufigsten Gründe: Angst vor Verurteilung und Scham. Was Ärztinnen und Ärzte tun können, um offenere Gespräche zu ermöglichen.
Gefäß mit Blutkörperchen
Seltene Vaskulitis-Risiken

Vaskulitis und Schwangerschaft: Höhere Risiken für Frühgeburt und Präeklampsie

Schwangere mit systemischer Vaskulitis tragen ein deutlich erhöhtes Risiko für Frühgeburten sowie hypertensive Schwangerschaftskomplikationen wie Präeklampsie oder Eklampsie. Neue Studienergebnisse zeigen, wie stark die Gefäßgröße den Verlauf beeinflusst – und warum eine engmaschige Überwachung essenziell bleibt.
Hand mit Stift zeigt auf mehrere CT-Querschnittsbilder des Brustkorbs auf einem Leuchtbildschirm
Für starke Raucherinnen und Raucher

Niedrigdosis-CT für das Lungenkrebsscreening wird ab April 2026 Kassenleistung

Ab April 2026 haben starke Raucherinnen und Raucher zwischen 50 und 75 Jahren Anspruch auf ein jährliches Lungenkrebs-Screening per Niedrigdosis-CT. Der G-BA-Beschluss schafft die Grundlagen, Vergütungsziffern stehen fest. Ab April 2026 haben starke Raucherinnen und Raucher zwischen 50 und 75 Jahren Anspruch auf ein jährliches Lungenkrebs-Screening per Niedrigdosis-CT. Der G-BA-Beschluss schafft die Grundlagen, Vergütungsziffern stehen fest. Zudem gibt es klare Regelungen zur Anspruchsberechtigung, aber auch notwendige Qualifikationem für Screening-Ärzte sind bereits verankert.
Drei bunte Würfel mit Buchstaben, die zusammengesetzt das Wort HPV ergeben
HPV-Impfung Zervixkarzinom

HPV-Impfung: 18 Jahre stabiler Schutz vor Gebärmutterhalskrebs

HPV-Impfung und Zervixkarzinom-Prävention: Schwedische Registerdaten aus 18 Jahren und über 926.000 Teilnehmerinnen zeigen, dass die quadrivalente Humane-Papillomavirus (HPV)-Impfung das Gebärmutterhalskrebs-Risiko dauerhaft senkt – ohne nachlassenden Schutz. Besonders ausgeprägt ist der Effekt bei Impfung vor dem 17. Lebensjahr.
Podcast: Kopfhörer und Mikrofon
33:27 min
Podcast-Tipp der Redaktion

Medical Gaslighting: Glauben wir unseren Patient*innen zu selten?

Viele Patient*innen berichten, dass ihre Beschwerden in der Arztpraxis nicht ernst genommen werden. In sozialen Medien wird dafür zunehmend ein Begriff verwendet: Medical Gaslighting. Eine Folge des Wissenschaftspodcasts Wissen Weekly greift diese Debatte auf – anhand der Erfahrungen einer Patientin mit Endometriose.
Eine medizinische Fachkraft arbeitet an einem Laptop. Auf dem Bildschirm und davor erscheinen holografische Darstellungen eines stilisierten menschlichen Körpers mit medizinischen Daten sowie ein Symbol für künstliche Intelligenz
Von Echtzeit-Datenübertragung bis zu smarten Assistenzsystemen

Medizin der Zukunft: 6G macht Kliniken smarter

Der neue Mobilfunkstandard 6G könnte den Klinikalltag radikal verändern: Von Echtzeit-Datenübertragung bis zu smarten Assistenzsystemen. Neue digitale Technologien können medizinische Prozesse beschleunigen, Personal entlasten und Patientensicherheit erhöhen können.
Anästhesist zieht Narkose-Spritze auf
Missbrauchsvorwürfe

Missbrauch unter Narkose: Anästhesist aus Bremerhaven unter Verdacht

Sexueller Missbrauch unter Narkose und Kinderpornografie: Ein Anästhesist aus Bremerhaven soll Mädchen während Operationen im Intimbereich berührt haben – eine der Betroffenen war offenbar erst sieben Jahre alt. Ermittler fanden zudem kinder- und jugendpornografisches Material. Welche Vorwürfe im Raum stehen und warum der Entzug der Approbation bislang scheitert.
Globale Krebsrisiken

Brustkrebs weltweit: Zunahme der Erkrankungen durch vermeidbare Risiken

Brustkrebs bleibt weltweit die häufigste Tumorerkrankung bei Frauen – und vermeidbare Risikofaktoren wie ungesunde Ernährung, Tabakkonsum und metabolische Veränderungen treiben die Krankheitslast weiter an. Neue globale Daten zeigen: Bis 2050 könnte die Zahl der Neuerkrankungen dramatisch steigen.