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Neuste Artikel

Ein Arzt spricht in einer Bereitschaftspraxis in einem Krankenhaus in einem Untersuchungsraum mit einer Patientin (gestellte Szene
Patientenmanagement der Zukunft

KI im Arztgespräch – Ist der Arzt demnächst obsolet?

KI-Modelle MIRA und AMIE übernehmen Anamnese, Diagnose und Therapieplanung: In Tests schneiden die Chatbots aus Heidelberg, Dresden und von Google teils besser ab als Ärztinnen und Ärzte. Doch Fachleute warnen vor blinden Flecken im Klinikalltag – und betonen die unverzichtbare Rolle des persönlichen Arzt-Patienten-Gesprächs.
Eine junge Frau sitzt mit dem Kopf in den Händen in einem dunklen Schlafzimmer auf dem Fußboden
Zurück ins Leben

Junge Krebspatienten: Online-Training senkt Ängste und Depressionen

Eine Krebsdiagnose trifft junge Erwachsene besonders schwer – zwischen Familie, Beruf und Zukunftsängsten. Das Online-Programm Bright-IDEAS-YA, ein strukturiertes Training zur Problemlösungskompetenz, reduziert mit nur 6 Sitzungen nachweislich Depressions- und Angstsymptome und verbessert die Lebensqualität junger Krebspatienten messbar.
Darmpolypen unterschiedlicher Größe
Nicht nur Polypenmerkmale zählen

Darmpolypen-Rezidiv: Demografische Faktoren prägen das Risiko entscheidend

Das Rezidivrisiko bei Darmpolypen wird bislang vor allem an Histologie, Größe und Anzahl der Adenome festgemacht. Eine Analyse mit knapp 60.000 Patienten zeigt nun, dass auch Geschlecht, Alter, Adipositas und familiäre Belastung das Wiederauftreten kolorektaler Adenome entscheidend beeinflussen und neue Überwachungsstrategien nötig machen.
Bakterien unter dem Mikroskop
Darmkrebsforschung

Darmkrebs: Neu entdecktes Virus in Bacteroides fragilis als möglicher Risikofaktor

Ein bislang unbekanntes Virus im Darmbakterium Bacteroides fragilis rückt als potenzieller Mitverursacher von Darmkrebs in den Fokus. Der Caudoviricetes-Prophage ließ sich in Tumorisolaten und Stuhlproben von Darmkrebspatienten deutlich häufiger nachweisen als bei Gesunden – mit Perspektiven für Früherkennung, Prävention und neue Therapieansätze.
Hände tippen auf Smartphone mit Chatbot-Symbolen.
Digitale Self-Triage

KI-Chatbots in der Diagnostik: Patienten verschweigen Symptome

Eine neue Studie der Universität Würzburg zeigt, dass Patienten ihre Symptome gegenüber Künstlicher Intelligenz deutlich knapper und ungenauer schildern als gegenüber Ärzten. Psychologische Barrieren wie die „Vernachlässigung der Einzigartigkeit" gefährden die Qualität digitaler Ersteinschätzung.
Illustration menschlicher Atemwege mit hervorgehobener Lunge; im Zentrum ein schematisch dargestellter Tumorbereich
Kombinierte EGFR-Blockade

Atypische EGFR-Mutationen beim NSCLC: Amivantamab plus Lazertinib verlängert Überleben

Atypische EGFR-Mutationen beim NSCLC gelten als therapeutisch herausfordernd. Aktuelle Daten der Phase-I/II-Studie CHRYSALIS-2 mit längerem Follow-up zeigen unter der Kombination aus Amivantamab und Lazertinib ein medianes Gesamtüberleben von 41 Monaten – ein deutlicher Fortschritt gegenüber bisherigen TKI-Strategien in dieser prognostisch ungünstigen Patientengruppe. Prof. Joel W. Neal, Stanford (Kalifornien; USA), hat das CHRYSALIS-2-Update auf dem diesjährigen Kongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO 2026) vorgestellt.
Arzt hält die Hand eines älteren Krebspatienten
Patientenwille im Fokus

Lebensqualität vor Lebenszeit: Klare Präferenzen älterer Krebspatienten

Über 70% älterer Menschen mit fortgeschrittener Krebserkrankung priorisieren Lebensqualität gegenüber einem längeren Überleben. Doch auf Therapieentscheidungen, Nebenwirkungen oder Krankenhausaufenthalte haben diese Präferenzen viel zu oft keinen Einfluss. Das onkologische Versorgungssystem hört zu oft nicht hin.
Luftaufnahme des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi an der japanischen Küste
Unterschätztes Risiko für die öffentliche Gesundheit

Wohnen nahe am Reaktor: Wie stark steigt das Krebsrisiko wirklich?

Eine umfangreiche US-Registerstudie der Harvard T.H. Chan School of Public Health zeigt erstmals landesweit eine erhöhte Krebssterblichkeit in Landkreisen nahe Atomkraftwerken. Rund 6.400 zusätzliche Krebstodesfälle pro Jahr könnten mit der Nähe zu Kernkraftwerken zusammenhängen – besonders betroffen sind ältere Erwachsene.
Depression und seelische Überforderung und Abwehrhaltung
Je früher, desto höher das Risiko

Krebs und Psyche: Frühe Depression erhöht Sterberisiko deutlich

Eine US-Kohortenstudie mit über 370.000 Krebspatienten zeigt, wie stark eine neu auftretende psychische Erkrankung die Prognose beeinflusst. Tritt innerhalb eines Jahres nach der Krebsdiagnose erstmals eine Depression, Angststörung oder bipolare Störung auf, steigt das Sterberisiko in den folgenden drei Jahren um 51 Prozent – mit klaren Implikationen für die psychoonkologische Versorgung.
Blutgerinnsel Thrombus im Gefäß
Häusliche Versorgungslage von Krebspatienten

Antithrombotische Therapie bei Krebs am Lebensende: Blutungsrisiko überwiegt

Eine niederländische Studie mit 2.860 Palliativpatienten dokumentiert deutlich mehr Blutungen als Thrombosen unter antithrombotischer Therapie bei Krebs am Lebensende. Dennoch setzen die meisten Betroffenen Blutverdünner wie DOAKs oder niedermolekulare Heparine bis kurz vor dem Tod fort. Die Daten werfen neue Fragen zu Nutzen und Risiko in der Palliativversorgung auf.
Junge Frau mit Schwangerschaftstest auf dem Sofa
Geburtshilfe Risiken

Teenager-Schwangerschaft: Erhöhtes Risiko für Sepsis und Frühgeburt

Teenager-Schwangerschaft und perinatales Risiko: Eine schwedische Registerstudie mit über 331.000 Geburten zeigt, dass Mütter unter 20 Jahren häufiger eine postpartale Sepsis und Frühgeburt erleben – während Einleitungen und Sectios seltener nötig sind. Was die Daten für die geburtshilfliche Versorgung bedeuten.
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04:30 min
Podcast: Study Snacks – Pneumologie

Pirfenidon bei Bronchiolitis-obliterans-Syndrom nach Lungentransplantation | Study Snacks – Pneumologie #032

Das Bronchiolitis-obliterans-Syndrom (BOS) ist eine der häufigsten und gefürchtetsten Komplikationen nach einer Lungentransplantation. Charakteristisch ist ein fortschreitender Abfall der Lungenfunktion, gemessen am FEV1-Wert – mit gravierenden Folgen für die Betroffenen und einer deutlichen Einschränkung der Langzeitprognose des Transplantats. Bislang fehlen wirksame Therapieoptionen, um diesen chronischen Funktionsverlust aufzuhalten. Könnte das antifibrotisch wirkende Pirfenidon, das bereits bei der idiopathischen Lungenfibrose etablierten Stellenwert hat, hier neue Perspektiven eröffnen?