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Gesundheit & Ernährung

Der Themenbereich „Gesundheit & Ernährung“ versammelt aktuelle Erkenntnisse aus Prävention, Ernährungsmedizin, Public Health und klinischer Forschung – verständlich aufbereitet und relevant eingeordnet.

Im Themenbereich finden Sie einen vielseitigen, wissenschaftlich fundierten Überblick zu praxisrelevanten Themen, die immer weiter an Bedeutung gewinnen – von Prävention über Ernährungsmedizin bis hin zur psychosozialen Versorgung.

Neuste Artikel

Mikrobiom Darmschleimhaut mit Bakterien
Menge wichtiger als Aufnahmemuster

Darmmikrobiom: Tägliche Mikrobenmenge entscheidender als Aufnahmemuster

Ein neues mathematisches Modell zeigt, dass die tägliche Gesamtzahl aufgenommener Mikroorganismen die Diversität der Darmflora stärker beeinflusst als die Verteilung der Einnahme über den Tag. Welche Konsequenzen sich daraus für Probiotika-Dosierung und Ernährungsempfehlungen ableiten lassen.
Person in ruhiger Meditationshaltung auf einer Yogamatte
Krebs besiegt – Lebensqualität gewonnen

Yoga statt Tabletten: Bessere Schlafqualität, weniger Fatigue und Angst

Sanftes Yoga zeigt in der onkologischen Nachsorge bemerkenswerte Effekte: Bereits 2 Yoga-Sitzungen pro Woche können Schlafstörungen, Fatigue, Angst und Stimmungsstörungen messbar lindern – und damit eine nicht medikamentöse Option für gleich 4 zentrale Folgesymptome eröffnen, wie jetzt auf dem ASCO Annual Meeting 2026 zu hören war. Damit sei Yoga ein kostenkünstiger und niederschwelliger nicht medikamentöser Ansatz, der Krebsüberlebenden aktiv angetragen werden sollte, so das Fazit der Autorinnen und Autoren der präsentierten Studie.
Gebärmutter aus Blumen zusammengesetzt
Aktionstag gegen den Schmerz

Unterleibsschmerzen bei Frauen: Endometriose und Vulvodynie früh erkennen

Starke Periodenkrämpfe, Brennen an der Vulva oder Schmerzen beim Sex: Hinter chronischen Unterleibsschmerzen stecken oft Endometriose, Vulvodynie oder komplexe Unterbauchsyndrome. Warum eine strukturierte Anamnese mit Schmerztagebuch entscheidend ist – und welche diagnostischen Schritte Frauenärztinnen und Frauenärzte jetzt im Praxisalltag etablieren sollten.
Closeup of doctor hands in protective gloves injecting vaccination in arm of unrecognizable female patient in clinic,
Impfschutz Schwangerschaft

Influenza- und COVID-19-Impfung: Schwangere zu selten geschützt

Influenza- und COVID-19-Impfung in der Schwangerschaft: Eine norwegische Registerstudie mit 50.000 Frauen zeigt deutliche Impflücken – nur 29,9 Prozent erhielten eine Grippeimpfung, 12,1 Prozent eine COVID-19-Impfung. Welche regionalen und altersspezifischen Unterschiede sich zeigen und was das für die Praxis bedeutet.
Vitamin-D-Kapseln auf Holzuntergrund
Mammakarzinom Therapie

Mammakarzinom: Vitamin-D-Spiegel verbessert Prognose und Überleben

Eine Kohortenanalyse mit fast 4.000 Patientinnen zeigt, dass ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel mit besserem Gesamtüberleben, längerem krankheitsfreien Überleben und einem geringeren kardiometabolischen Risiko einhergeht. Warum die routinemäßige Bestimmung sinnvoll ist und welche Fragen zur Supplementierung offenbleiben.
Bunte Kapseln mit Mineralstoff- und Vitaminsymbolen im Kreis angeordnet.
Wechseljahre Social Media

Menopause auf Instagram: Was wirklich hinter den Empfehlungen steckt

Eine Analyse von 1.000 Instagram-Posts zeigt, dass nur knapp jeder fünfte Beitrag von qualifizierten Ärzten stammt. Über zwei Drittel bewerben Markenprodukte – häufig mit intransparenten Mischungen und heterogener Studienlage. Was das für die Beratung in der gynäkologischen Praxis bedeutet.
Mikroskopbild von 1971 zeigt Neisseria gonorrhoeae Bakterien, die die Geschlechtskrankheit Gonorrhö verursachen.
Sexuell übertragbare Infektionen

Gonorrhö und Syphilis in Europa auf Rekordhoch

Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC schlägt Alarm: 2024 wurden in Europa so viele sexuell übertragbare Infektionen registriert wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Gonorrhö- und Syphilis-Fälle erreichen neue Höchststände, und auch die Zahl konnataler Syphilis-Infektionen hat sich nahezu verdoppelt. Welche Risikogruppen besonders betroffen sind und worauf Fachärztinnen und Fachärzte bei Diagnostik und Prävention jetzt achten sollten.
Heller Wohnbereich mit weißen Wänden und Holzboden
Gynäkologische Onkologie

Ovarialkarzinom: Radon im Wohnraum erhöht Inzidenz und Mortalität

Radon und Ovarialkarzinom: Eine prospektive US-Kohortenstudie mit über 127.000 postmenopausalen Frauen zeigt erstmals einen signifikanten Zusammenhang zwischen hoher häuslicher Radonexposition und einem erhöhten Risiko für Inzidenz sowie Mortalität des Ovarialkarzinoms – besonders ausgeprägt beim serösen Subtyp. Die Daten im Überblick.
Zwei gestapelte Türme aus Lebensmitteln: links ein Turm aus Burgern, rechts ein Turm aus frischem Obst auf weißem Hintergrund
Neurobiologie der Prävention

Lebensstil-Dissonanz: Gute Vorsätze scheitern am Steinzeitgehirn

Die meisten Menschen wissen, was gesund wäre – und tun es trotzdem nicht. Hinter dieser Lücke zwischen Vorsatz und Verhalten steckt mehr als fehlende Disziplin: Ein evolutionär altes Belohnungssystem überstimmt regelmäßig die rationale Kontrolle des präfrontalen Kortex. Eine aktuelle Übersichtsarbeit prägt dafür den Begriff der „Lebensstil-Dissonanz" und liefert eine neue Argumentationsbasis für die Präventionsberatung – inklusive konkreter Handlungsempfehlungen für die Sprechstunde.
Laufschuhe auf Asphalt
Brustkrebs Nachsorge

Mammakarzinom und Bewegung: Individualisiertes Training senkt 10-Jahres-Mortalität

Eine US-amerikanische Modellanalyse auf Basis der CHALLENGE- und Pathways-Studie zeigt, dass individualisierte Bewegungsstrategien die 10-Jahres-Mortalität bei Brustkrebs-Überlebenden messbar senken. Entscheidend ist die Steigerung auf 60 Minuten intensives oder 120 Minuten moderates Training pro Woche.
Nahaufnahme zweier Erwachsener, die nebeneinandersitzen und ihre Hände auf einem Knie ineinandergelegt halten.
Krebsrisiko Familienstand

Ledige Erwachsene erkranken häufiger an Krebs

Eine US-Registerstudie mit über 4 Millionen Krebsfällen zeigt eine deutlich höhere Inzidenz bei nie verheirateten Erwachsenen – besonders bei Frauen sowie bei infektions- und lebensstilassoziierten Tumoren. Welche Krebsarten besonders betroffen sind und welche sozialen und verhaltensbezogenen Faktoren dahinterstehen.
Ganz so einfach scheint es nicht zu sein!

Weniger Fleisch auf dem Speiseplan = weniger Krebs?

Schützt der Verzicht auf Fleisch vor Krebs – oder birgt er neue Risiken? Eine der größten Metaanalysen weltweit mit über 1,8 Millionen Teilnehmenden vergleicht Fleischesser, Vegetarier, Veganer und Pescetarier. Die Ergebnisse zeigen ein differenziertes Bild: Während einige Krebsarten seltener auftreten, steigt das Risiko für andere deutlich an.