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Damit Sie relevante wissenschaftliche Veröffentlichungen schnell in den Praxisalltag integrieren, bündelt diese Übersicht klinisch bedeutsame Studien, Metaanalysen und Versorgungsdaten. Unsere Fachredaktion sichtet die aktuelle Datenlage kontinuierlich und ordnet neue Erkenntnisse zu Diagnostik, Therapie und Prävention zielgerichtet für den medizinischen Alltag ein.

Neuste Artikel

Frau mit Haarbürste in der viele ausgefallene Haare zu sehen sind
Neues Sicherheitssignal?

GLP-1-Rezeptoragonisten erhöhen Risiko für Haarausfall bei Typ-2-Diabetes

Semaglutid, Tirzepatid & Co. stehen im Verdacht, Haarausfall zu begünstigen – ein Verdacht, den eine Target-Trial-Emulation-Analyse jetzt erneut bestätigt: Unter GLP-1-Rezeptoragonisten ist das Risiko für eine klinisch dokumentierte Alopezie signifikant höher als unter SGLT2- oder DPP-4-Inhibitoren. Betroffen ist vor allem die nicht vernarbende, meist reversible Form – ein für Beratung und Therapietreue relevanter Nebeneffekt, auch wenn das absolute Risiko gering bleibt.
Menstruationstasse
Sicher oder nicht?

Menstruationstassen auf dem Prüfstand

Tampons und Binden gehören nach wie vor zu den am häufigsten verwendeten Menstruationsprodukten. Da es sich jedoch um Wegwerfprodukte handelt, greifen viele Frauen aus ökologischen Gründen auf Alternativen wie etwa Menstruationstassen zurück.
Zwei Gläser zuckerhaltiges Erfrischungsgetränk
Softdrinks im Fokus

Süßgetränke und Leberkrebsrisiko: Deutlich mehr HCC- und ICC-Fälle bei täglichem Konsum

Zuckergesüßte Getränke stehen seit Langem im Verdacht, metabolische Erkrankungen zu fördern – doch wie sieht es mit dem Risiko für hepatozelluläre Karzinome und intrahepatische Cholangiokarzinome aus? Und was ist mit den vermeintlich harmloseren Light-Varianten mit künstlichen Süßstoffen? Eine gepoolte Analyse von über 1,5 Millionen Erwachsenen aus 11 prospektiven Kohortenstudien liefert nun differenzierte Antworten.
Symbolbild zur Vernetzung: Eine geöffnete Hand trägt ein schwebendes, dreidimensionales Netzwerk aus miteinander verbundenen blauen Personen-Symbolen (männlich und weiblich) und transparenten Kugeln vor einem hellen, unscharfen Hintergrund.
Entzündung mit Weitblick

Bei IMIDs auch ans Auge denken: Interdisziplinäre Versorgung gewinnt an Bedeutung

Immunvermittelte entzündliche Erkrankungen und Uveitis sind enger verknüpft als bislang gedacht. Für 12 untersuchten Autoimmun- und Entzündungserkrankungen hat eine aktuelle Studie ein signifikant erhöhtes Uveitisrisiko dokumentiert – am ausgeprägtesten bei ankylosierender Spondylitis, juveniler idiopathischer Arthritis und systemischen Vaskulitiden. Und Uveitispatienten tragen umgekehrt ein deutlich gesteigertes Risiko für eine spätere Autoimmundiagnose. Die Konsequenz: Rheumatologie und Ophthalmologie müssen enger kooperieren.
Adipositas beim Kind
Prä- und postnatale Einflüsse

MASLD: Alles eine Frage des Lebensstils?

Die metabolische Dysfunktion-assoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD) zählt hierzulande zu den häufigsten Lebererkrankungen. Während sie zunächst asymptomatisch verläuft, kommt es im weiteren Verlauf der Erkrankung oftmals zu Bauchbeschwerden, Magen-Darm-Problemen und Erschöpfung. Auch Ödeme, eine ungewollte Gewichtsabnahme und Gelbsucht können bei einem weiteren Fortschreiten die Folge sein.
Frau mit entfernter Brust
Mammakarzinom

Wie KI die Früherkennung von Brustkrebs vorantreiben könnte

Eine aktuelle Analyse mit über 88.000 Mammographie-Untersuchungen zeigt, dass KI-CAD-Systeme bereits bis zu zehn Jahre vor der Diagnose ansteigende Risiko-Scores liefern. Welche Chancen ergeben sich daraus für ein individualisiertes Screening und die ergänzende Bildgebung?
Fischölkapseln und Sardinen als Omega-3-Quellen auf Holztisch
Auch viel DHA hilft nicht!

Fischöl gegen Alzheimer? Hochdosiertes DHA erreicht das Gehirn – ein kognitiver Nutzen bleibt aus

Fischölpräparate gelten bei älteren Menschen mit erhöhtem Alzheimerrisiko als beliebtes Mittel zur Vorbeugung – doch schützen sie tatsächlich vor kognitivem Abbau? Ein Forscherteam kommt jetzt zu einem ernüchternden Ergebnis: Hochdosiertes DHA (2 g/Tag) gelangt zwar nachweislich ins Gehirn – und das unabhängig von der genetischen Vorbelastung. Auf Gedächtnisleistung, Hirnstruktur oder kognitive Fähigkeiten hatte es über 2 Jahre hinweg jedoch keinerlei Auswirkung.
Eine Ärztin oder ein Arzt zeit auf ein MRT-Bild mit einer Hirnmetastase.
Nach Bestrahlung von Hirnmetastasen

Neurokognitive Störungen oft reversibel

Patienten mit Hirnmetastasen leiden nach einer Strahlentherapie nicht selten an kognitiven Defiziten. Nach einer neuen Studie erholt sich ein Großteil der Betroffene davon wieder.
Papier-Silhouetten von Mann und Frau auf einer Korkwand.
Geschlechtssensible Krebsdiagnostik

Krebs wird bei Männern meist erst später entdeckt als bei Frauen

Bei einer Krebsdiagnose ist das Erkrankungsstadium entscheidend. Männliche Patienten scheinen hier insgesamt schlechtere Karten zu haben als weibliche. Besonders groß ist der Geschlechterunterschied bei Zungen-, Speicheldrüsen-, Schilddrüsen- und Magenkrebs. Die späte Diagnose erklärt einen Teil der schlechteren Prognose männlicher Patienten.
Schwimmern Sport
Kardiorespiratorische Fitness

Sportliche Jugend zahlt sich aus – trotz leicht erhöhtem Vorhofflimmern-Risiko

Junge Ausdauersportler mit exzellenter kardiorespiratorischer Fitness gelten als Risikogruppe für späteres Vorhofflimmern. Doch wie relevant ist dieser Zusammenhang wirklich – und wie steht er im Verhältnis zum kardiovaskulären Nutzen? Eine schwedische Kohortenstudie mit über 1,1 Millionen Wehrpflichtigen liefert erstmals einen geschwisterkontrollierten Blick auf die Langzeitbilanz. Das Ergebnis relativiert bisherige Bedenken deutlich – und rückt die präventive Bedeutung körperlicher Leistungsfähigkeit im Jugendalter in ein neues Licht.
Frauenfüße auf einer Waage
Ovarialkarzinom

Risikofaktor Adipositas? Auf das Stoffwechselprofil kommt es an

Eine aktuelle Metaanalyse mit 230 untersuchten Expositionen belegt einen klaren Zusammenhang zwischen Endometriose, spätem Menopausenalter, Adipositasparametern und einem erhöhten Ovarialkarzinomrisiko. Welche Faktoren zudem protektiv wirken und was das für die gynäkologische Praxis bedeutet.
Mann hält sich Bauch mit beiden Händen
Alles aus dem Takt?

Wenn nächtliches Essen den Darm durcheinanderbringt

Bauchschmerzen, Rumoren im Darm und ein Völlegefühl: Ein fettiges und schweres Essen am Abend ist keine gute Idee. Und auch mit Salat hat der Darm eine Menge zu tun. Die Folge: Wir schlafen schlecht. Und das ist nicht nur ein Gefühl. So zeigen auch Studien, dass wir mit einigen Lebensmitteln besser schlafen als mit anderen.

Medizinische Studien: FAQ – Häufige Fragen

Die Auswahl konzentriert sich auf Arbeiten mit hoher Relevanz für die evidenzbasierte Medizin. Dazu gehören primär randomisierte kontrollierte Studien (RCTs), systematische Reviews, Metaanalysen sowie große Kohorten- und Registerstudien. Ergänzt wird die Berichterstattung durch aktuelle Daten aus der Versorgungs- und Gesundheitsforschung, um auch langfristige Trends im Real-World-Kontext abzubilden.