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Gynäkologie

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Neuste Artikel

Schreibtisch mit Laptop, der den Schriftzug Kolumne trägt
Christines Kolumne

Wanted: Ägyptische Hebammen

Gebären ist privat? Schön wär’s. Zwischen staatlich missliebigen Kaiserschnitten, nicht vorhandenen Hebammen und Skalpell-Fließbandarbeit zeigt sich: Die Art, wie ein Kind zur Welt kommt, ist weniger eine medizinische als eine geopolitische Frage. Willkommen im globalen Kreißsaal.
Globus auf Weltkarte mit Spielfiguren drum herum
Klimawandel Geburtstrends

Weniger Jungen bei Hitze: Temperatur beeinflusst Geburtenverhältnis

Auswertungen von mehr als fünf Millionen Lebendgeburten aus 33 Ländern südlich der Sahara und Indien zeigen einen klaren Zusammenhang – ab einem Schwellenwert von 20 Grad Celsius steigt das Risiko spontaner Fehlgeburten, und männliche Nachkommen sind überproportional betroffen. Regionale Unterschiede im Trimester-Timing machen das Bild komplex.
Chirurgische Instrumente liegen während einer Kaiserschnittentbindung auf einem Tisch.
Geburtsmedizin International

Kaiserschnitt-Rate in Ägypten: 72 Prozent – warum Ärzte zum Skalpell greifen

Sieben von zehn Babys kommen in Ägypten per Kaiserschnitt zur Welt – eine der höchsten Raten weltweit. Hinter den Zahlen stehen wirtschaftlicher Druck auf Ärzte, drohende Haftstrafen bei Komplikationen, fehlende Hebammen und Schwangere, denen oft jede Wahl genommen wird. Wie die Regierung in Kairo gegensteuert und warum Experten von einem Bruch des hippokratischen Eids sprechen.
Buchstaben legen das Wort Hormone aus, umgeben von Tablettenblistern und einem Stethoskop
Foko Kongressbericht

Brustkrebs und Hormonentzug: Fertilität, Menopause und Osteoporose managen

Aktuelle Daten zeigen, dass eine zeitweise Unterbrechung der endokrinen Therapie die Prognose vieler Patientinnen nicht verschlechtert. Gleichzeitig stellen postmenopausale Beschwerden und Osteoporose unter Hormonentzug relevante Herausforderungen dar. Ein Überblick über Fertilitätserhalt, Hormonersatztherapie (HRT) und Knochenschutz – praxisnah zusammengefasst vom FOKO 2026.
Tired stressed old mature business woman suffering from headache at work. Upset sick senior middle aged lady massaging head feeling migraine from overwork or menopause using computer at home office.
Wechseljahre

Während der Menopause nimmt die graue Substanz ab und die psychische Belastung steigt

Eine Auswertung mit über 124.000 Frauen zeigt messbare Einbußen bei Gedächtnis, Konzentration und emotionaler Stabilität nach der Menopause – verbunden mit einem Verlust grauer Substanz in relevanten Hirnarealen. Die Hormonersatztherapie (HRT) konnte diese Effekte nicht abmildern und ging teils sogar mit stärkeren psychischen Beschwerden einher.
Sängerin Vanessa Mai
Krebsvorsorge & Aufklärung

Krebsvorsorge beim Frauenarzt: Vanessa Mai und Lola Weippert machen Mut

Eine Krebsvorstufe am Gebärmutterhals, ein Tumor in der Brust: Vanessa Mai und Lola Weippert sprechen offen über ihre Diagnosen – und warum regelmäßige Vorsorgetermine beim Frauenarzt trotz Angst und Stress unverzichtbar bleiben. In ihrem Podcast „Schön Laut" appellieren die Promis an Frauen, Früherkennung ernst zu nehmen.
Marc Thill, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie im Markus Krankenhaus, und Anneke Jost, Betroffene, sprechen in einem Interview zum Thema Endometriose.
Frauengesundheit & Diagnostik

Endometriose: Warum mehr Diagnosen ein gutes Zeichen sind

Acht Jahre bis zur Diagnose, zahllose Arztbesuche, unerklärte Schmerzen: Endometriose betrifft jede zehnte Frau und bleibt oft jahrelang unentdeckt. Warum die Erkrankung als „Chamäleon der Gynäkologie" gilt, weshalb steigende Fallzahlen in Hessen Anlass zur Hoffnung geben und wie Betroffene endlich gehört werden.
Grafische Darstellung der Nicht-invasiven Pränataldiagnositk
FOKO Kongressbericht

NIPT in der Kritik: Wird der Pränataltest zu oft eingesetzt?

Seit der Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen nutzen 48 % aller Schwangeren den nichtinvasiven Pränataltest (NIPT) – auch in Altersgruppen mit niedrigem Ausgangsrisiko. Bei unter 30-Jährigen bestätigt ein auffälliges Ergebnis nur in etwa der Hälfte der Fälle eine chromosomale Störung. Wird der NIPT entgegen seiner Zweckbestimmung als Routinescreening eingesetzt?
Papier-Silhouette eines Embryos mit rotem Herz vor rosa Hintergrund: Symbolbild für Abtreibung
Mammakarzinom Risikofaktoren

Brustkrebsrisiko nach Abtreibung und Fehlgeburt: Registerdaten geben Entwarnung

Brustkrebsrisiko und Schwangerschaftsabbruch: Eine bevölkerungsbasierte Registeranalyse aus Finnland mit über 31.000 Brustkrebspatientinnen liefert klare Ergebnisse – weder induzierte Abtreibungen noch Fehlgeburten sind mit einem erhöhten Risiko für prä- oder postmenopausales Mammakarzinom assoziiert. Auch Anzahl und Zeitpunkt spielen keine Rolle.
Babygläschen mit Karottenpüreee mit Schnuller daneben
Lebensmittelkriminalität

Rattengift in Hipp-Babybrei: Ermittler fahnden nach Erpresser

Mit Rattengift versetzte Hipp-Gläschen sorgen in Österreich, Tschechien und der Slowakei für Alarm. Während Deutschland bislang verschont bleibt, koordiniert die Kripo Ingolstadt internationale Ermittlungen gegen einen mutmaßlichen Erpresser. Ein zweites manipuliertes Glas „Karotten mit Kartoffeln" bleibt verschwunden – Eltern sollten gezielt auf bestimmte Merkmale achten.
Ärztin in Schutzhandschuhen dokumentiert Befunde während einer gynäkologischen Untersuchung – regelmäßige Tests auf sexuell übertragbare Infektionen können schwere Folgen verhindern.
Sexuell übertragbare Infektionen

HIV, Syphilis, Gonorrhö: Aktuelle Fallzahlen aus Baden-Württemberg im Überblick

HIV-Meldungen steigen, Syphilis-Fälle gehen zurück, Gonorrhö bleibt auf hohem Niveau – die aktuellen RKI-Daten aus Baden-Württemberg zeichnen ein differenziertes Bild sexuell übertragbarer Infektionen. Auffällig: Rund ein Drittel der HIV-Diagnosen erfolgt erst bei fortgeschrittenem Immundefekt. Was das für Teststrategien, PrEP-Zugang und die gynäkologische Praxis bedeutet.
Fuß eines asiatischen Mannes: Zwei Hände massieren die Fußsohle eines nackten Fußes, der auf einem Holzboden aufliegt.
Einfaches Tool erleichtert Therapieplanung

Fünf klinische Risikofaktoren ermöglichen TIPN-Vorhersage vor Therapiebeginn

Bis zu 70% der mit Taxanen behandelten Patientinnen entwickeln eine periphere Neuropathie – wirksame Präventionsstrategien existieren bislang kaum. Ein neues, prospektiv validiertes Risikomodell auf Basis von 5 klinischen Parametern ermöglicht es, besonders gefährdete Patientinnen bereits vor Chemotherapiebeginn zu identifizieren. Zwischen der niedrigsten und der höchsten Risikogruppe lag die Neuropathierate um fast 37 Prozentpunkte auseinander.

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