Die neue ESC/ERA-Leitlinie 2026 bündelt erstmals evidenzbasierte Empfehlungen zum gemeinsamen Management kardiovaskulärer Erkrankungen und chronischer Nierenerkrankung. Im Zentrum stehen ein systematisches Screening mittels eGFR und Albuminurie, eine individuelle Risikostratifizierung sowie der frühzeitige Einsatz nephro- und kardioprotektiver Substanzklassen wie SGLT2-Inhibitoren, ACE-Hemmer, Finerenon und GLP-1-Rezeptoragonisten.
ESC-Leitlinie 2026: Kardiovaskuläre Erkrankungen bei chronischer Nierenerkrankung gezielt managen
Jetzt kostenlos registrieren bzw. einloggen und den gesamten Artikel freischalten.
Leitlinie Herz und Niere
Die European Society of Cardiology (ESC) hat gemeinsam mit der European Renal Association (ERA) die erste dedizierte Leitlinie zum Management kardiovaskulärer Erkrankungen bei chronischer Nierenerkrankung (CKD) veröffentlicht. Das Dokument bündelt die wichtigsten Empfehlungen zu Screening, Risikostratifizierung und Therapie dieser häufigen Komorbidität.
In Europa leben rund 100 Millionen Menschen mit einer CKD. Die Erkrankung ist eng mit koronarer Herzkrankheit, Herzinsuffizienz, Vorhofflimmern, Schlaganfall, peripherer arterieller Verschlusskrankheit und plötzlichem Herztod verknüpft. Umgekehrt kann eine kardiovaskuläre Erkrankung – insbesondere eine Herzinsuffizienz – die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) deutlich reduzieren. Die Leitlinie fasst die Kernbotschaften unter dem Akronym „STAMP on CKD“ zusammen: Screening, Triage und Staging, Addressing CKD risk, Modifying CVD management und Planning health services.
Artikel kostenlos freischalten und weiterlesen
Erhalten Sie unbeschränkten Zugang zu exklusiven Artikeln auf Thieme Praxis. Registrieren Sie sich jetzt kostenlos mit wenigen Klicks – oder nutzen Sie Ihren bestehenden Thieme Account.


