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Hämatologie & Onkologie

Therapeutische Innovationen, neue Studienergebnisse und sich rasch wandelnde Leitlinien prägen kaum ein Fachgebiet so stark wie die "Hämatologie & Onkologie". Dieser Themenbereich greift genau diese Dynamik auf und bereitet relevante Entwicklungen fachlich fundiert und praxisnah auf – mit klarem Fokus auf ihre Bedeutung für Diagnostik und Therapie.

Sie finden hier aktuelle Inhalte zu malignen und benignen hämatologischen Erkrankungen ebenso wie zu soliden Tumoren, modernen Therapiekonzepten und begleitenden Versorgungsaspekten. "Hämatologie & Onkologie" unterstützt Sie dabei, komplexe Evidenz schnell einzuordnen, Therapieentscheidungen sicher zu treffen und im klinischen Alltag souverän am medizinischen Fortschritt zu bleiben.

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Reste von gerauchten Zigaretten liegen in einem Aschenbecher.
Tabakentwöhnung

E-Zigaretten schlagen Nikotinpflaster in der Rauchentwöhnung

Nikotinhaltige Vapes führen doppelt so häufig zum Rauchstopp wie klassische Nikotinersatztherapien: Eine Cochrane-Übersichtsarbeit mit fast 30.000 Teilnehmern weist Abstinenzraten von 8–10% nach. Fachleute mahnen dennoch zur Vorsicht, denn Abhängigkeit und langfristige Gesundheitsrisiken durch den Vape-Konsum bleiben bestehen.
Transgender-Symbol vor rosa-blauem Hintergrund
Ungleiche Krebsprävention

Queere Menschen seltener bei gynäkologischer Krebsvorsorge

Wer als Frau geboren wurde, sich aber nicht als solche identifiziert, geht seltener zur Vorsorge. Gleich gilt für homo- und bisexuelle Frauen. Wissenschaftler machen Barrieren im Gesundheitssystem dafür verantwortlich.
Arzt untersucht Hand einer älteren Patientin.
Alterserkrankungen im Wandel

Herzinfarkt seltener, Krebs häufiger: Medizinischer Fortschritt verschiebt Krankheitslast

Herzinfarkt, Schlaganfall und Hüftfraktur werden seltener, Krebsdiagnosen dagegen häufiger – und immer mehr Patienten überleben schwere Erkrankungen deutlich länger. Eine neue Auswertung schwedischer Registerdaten des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung und des Karolinska-Instituts zeigt, wie Prävention und bessere Therapien die Krankheitslast im Alter grundlegend verändern.
Hand platziert Würfel mit Ungleichheitszeichen zwischen rosa und blauer Spielfigur
Umbenennung könnte viele Leben retten

Niedriggradiges Prostatakarzinom – schon Krebs oder nur präkanzerös?

Eine Umbenennung des niedriggradigen Prostatakarzinoms (Grade Group 1) in eine Krebsvorstufe könnte mehr Todesfälle verhindern als verursachen. Der Grund: Mehr Männer würden an der PSA-Früherkennung teilnehmen, wenn die Angst vor Überdiagnose und Übertherapie sinkt. Ein Modell aus Los Angeles liefert die Daten.
Alveolen und Kapillaren im Detail
Pulmonale AML-Infiltration

Mechanismen des Atemversagens bei AML entschlüsselt

Bei akuter myeloischer Leukämie (AML) ist Atemversagen eine gefürchtete Komplikation. Eine aktuelle Analyse zeigt, wie Leukämiezellen die Alveolarwand durchbrechen, fibrotischen Umbau auslösen und die Immunabwehr in der Lunge kippen. Prednison bessert die Lungenfunktion binnen Stunden und mit Lgals9 und IL-33 rücken 2 neue Targets in den Fokus.
Laborantin mit Schutzkleidung und Maske hantiert mit Pipette
Wenn Bürstenzytologie und CA 19-9 an ihre Grenzen stoßen

Omics-Diagnostik beim perihilären Cholangiokarzinom: Wege aus der diagnostischen Grauzone

Unklare hiläre Gallengangstrikturen bleiben eine der schwierigsten diagnostischen Situationen in der Hepatologie – besonders bei Patienten mit primär sklerosierender Cholangitis. Bürstenzytologie, FISH und CA 19-9 liefern zu oft unklare Befunde und verzögern kurative Therapieoptionen. Ein aktueller Übersichtsartikel beleuchtet, wie proteomische, genomische, methylomische, metabolomische und lipidomische Analysen aus Galle, Serum und Bürstenmaterial die Diagnostik des perihilären Cholangiokarzinoms auf eine neue molekulare Grundlage stellen könnten.
Ein übergewichtiges junges Paar steht eng zusammen und ist mit einem Maßband umwickelt.
Übergewicht

GLP-1-Agonisten und Brustkrebsrisiko

Übergewicht gilt mit Blick auf Brustkrebs als wichtiger Risikofaktor. Doch wie sind GLP-1-Präparate mit dem Brustkrebsrisiko assoziiert?
USA, Cambridge: Der Schriftzug «moderna» ist am Eingang eines Gebäudes des US-Unternehmens zu sehen
Krebstherapie nach Maß

Individualisierte mRNA-Therapie gegen Melanom besteht Phase-III-Studie

Moderna und Merck & Co melden erstmals den erfolgreichen Abschluss einer Phase-III-Studie mit der personalisierten Neoantigen-Therapie Intismeran Autogene in Kombination mit Keytruda gegen schwarzen Hautkrebs. Das Rückfallrisiko bei fortgeschrittenem Melanom sinkt deutlich – Analysten sprechen von einem Meilenstein für die gesamte mRNA-Onkologie.
Weit geöffneter Mund mit Blick auf Zunge und Mundschleimhaut
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Bürstentest ersetzt schmerzhafte Biopsie zur Diagnostik von Mundhöhlenkarzinomen

Ein neuer Multigen-mRNA-Bürstentest aus England erkennt Mundhöhlenkarzinome zuverlässig und ohne Skalpell. Mit einer Falsch-Positiv-Rate von 4,9% und einer Falsch-Negativ-Rate von 4,3% erlaubt er eine präzise Risikostratifizierung. Damit rückt eine schmerzfreie, wiederholbare Alternative sowohl zur Früherkennung als auch zur Überwachung von Mundhöhlen-Plattenepithelkarzinomen zur Gewebebiopsie in greifbare Nähe – zuerst muss jedoch ein geeigneter Industriepartner gefunden werden.
Eine Besprechungsrunde am Tisch von oben gesehen
Mehr Krebs, höhere Mortalität

Lange Sitzphasen sind ein eigenständiger Krebs-Risikofaktor – Bewegung schützt

Nicht die Gesamtdauer, sondern die Länge einzelner Sitzphasen beeinflusst das Krebsrisiko. Aber auch die Krebsmortalität erhöht sich durch langes, ununterbrochenes Sitzen – und zwar um 9% pro zusätzlicher Stunde. Es lässt sich aber auch mit einfachen Mitteln gegensteuern: Kurze Bewegungspausen senken das Risiko messbar und sind damit ein neuer Ansatz für die Krebsprävention.
Zwei Gläser Wein, eins rot, eins weiß
Die versteckte Gefahr im Glas

Alkohol und Krebs: Ein Tröpfchen schadet nicht?

Alkoholkonsum ist gesellschaftlich anerkannt. Doch wie gefährlich sind bereits geringe Mengen mit Blick auf das Krebsrisiko? Besonders gastroenterologische Krebsarten wie Darmkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs und Leberkrebs zeigen eine klare Verbindung zu Alkohol – auch bei niedrigem Konsum.
Vitamin D Kapseln
Mammakarzinom

Viel Vitamin D, wenig Schmerzen?

Vitamin D und postoperative Schmerzen nach Mastektomie: Eine aktuelle Studie mit 184 Brustkrebspatientinnen zeigt, dass ein präoperativer Vitamin-D-Mangel mit stärkeren Schmerzen, höherem Opioidbedarf und längeren Krankenhausaufenthalten einhergeht.

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