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Hämatologie & Onkologie

Therapeutische Innovationen, neue Studienergebnisse und sich rasch wandelnde Leitlinien prägen kaum ein Fachgebiet so stark wie die "Hämatologie & Onkologie". Dieser Themenbereich greift genau diese Dynamik auf und bereitet relevante Entwicklungen fachlich fundiert und praxisnah auf – mit klarem Fokus auf ihre Bedeutung für Diagnostik und Therapie.

Sie finden hier aktuelle Inhalte zu malignen und benignen hämatologischen Erkrankungen ebenso wie zu soliden Tumoren, modernen Therapiekonzepten und begleitenden Versorgungsaspekten. "Hämatologie & Onkologie" unterstützt Sie dabei, komplexe Evidenz schnell einzuordnen, Therapieentscheidungen sicher zu treffen und im klinischen Alltag souverän am medizinischen Fortschritt zu bleiben.

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Neuste Artikel

Mikroskopische Darstellung leukämischer Lymphozyten
Neue Therapieoption

Pirtobrutinib plus VenR senkt Progressionsrisiko bei rezidivierter CLL um 45%

Pirtobrutinib zusätzlich zu Venetoclax-Rituximab kann das progressionsfreie Überleben bei rezidivierter oder refraktärer chronischer lymphatischer Leukämie deutlich velängern: Im Rahmen der Phase-III-Studie BRUIN CLL-322 sank das Progressionsrisiko um 45% – auch bei BTKi-vorbehandelten und Hochrisikopatienten. Die zusätzliche Toxizität bleibt überschaubar.
TV-Koch Johann Lafer
Prominente Krebserkrankung

Lymphdrüsenkrebs: Johann Lafer spricht offen über Chemotherapie-Folgen

Fernsehkoch Johann Lafer schildert erstmals öffentlich, wie stark ihn die Krebstherapie im Alltag einschränkt. Geschmacksverlust, offene Finger und Nahrungsprobleme belasten den 68-Jährigen massiv. Trotz nicht heilbarer Erkrankung zeigt sich der Spitzenkoch kämpferisch – und will mit seinem Bekenntnis anderen Betroffenen Mut machen.
Eine erhobene Hand hält eine rosafarbene Schleife, das internationale Symbol für Brustkrebsbewusstsei.
Die Erstlinie ist entscheidend

Therapiesequenz beim metastasierten Mammakarzinom: Wirksamste Optionen zuerst

Neue Subtypen, neue Wirkstoffe, neue Regeln: Beim metastasierten Mammakarzinom entscheidet die frühe Wahl der wirksamsten Substanz maßgeblich über den Therapieerfolg. Biomarkergesteuerte Konzepte – von der Dreierkombination mit Inavolisib bei PIK3CA-Mutation bis zur frühen Intervention bei ESR1-Mutation – erweitern das Spektrum deutlich. Antikörper-Drug-Konjugate lösen die klassische Chemotherapie in immer mehr Linien ab und verschieben sie weit nach hinten.
Illustration eines menschlichen Magens mit einer deutlich sichtbaren tumorartigen Läsion an der Magenwand.
Chemotherapie verlängert progressionsfreies Überleben

HER2-positives Magenkarzinom: Bispezifischer HER2-Antikörper schlägt Trastuzumab im Erstlinien-Setting

Beim fortgeschrittenen HER2-positiven Adenokarzinom von Magen und ösophagogastralem Übergang galt Trastuzumab plus Chemotherapie über Jahre als Erstlinienstandard. Nun fordert ein bispezifischer HER2-Antikörper – mit und ohne PD-1-Inhibitor – diese Stellung heraus: In der Phase-III-Studie HERIZON-GEA-01 zeigte die Kombination signifikante Vorteile beim progressionsfreien Überleben, beim Gesamtüberleben profitierte zumindest der Tripel-Arm. Erkauft wurde der Effekt mit einer höheren Rate gastrointestinaler Nebenwirkungen.
Stilisierte Illustration von vier medizinischen Fachkräften im weißen Kittel mit Stethoskopen und Akten, die in einem Krankenhausgang stehen; im Hintergrund ist links ein großes Fenster mit schwarzem Rahmen sichtbar, die Figuren sind in gedeckten Blau- und Grautönen dargestellt.
EHA-Kongress 2026 in Stockholm

Neue Immuntherapien und zielgerichtete Ansätze treiben die Hämatoonkologie voran

Die Jahrestagung der European Hematology Association (EHA) 2026 zeigte: Innovative Immuntherapien, neue zielgerichtete Substanzen und differenzierte Therapiestrategien prägen zunehmend die Behandlung hämatologischer Erkrankungen. Die vorgestellten Daten liefern wichtige Impulse für eine stärker individualisierte Therapie unter anderem beim multiplen Myelom, bei myeloproliferativen Neoplasien und bei der chronischen myeloischen Leukämie. Auf unserem Partnerportal hematooncology.com finden Ärzte strukturierte Berichte und kurze Videos vom EHA-Kongress 2026 – kompakt zusammengefasst und klinisch eingeordnet._
Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC); Illustration
Präzision mit Risiko

Schwere Neutropenien unter ADC-Therapie – große Unterschiede zwischen den Substanzen

Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADC) gelten als sichere und wirksame Alternative zur herkömmlichen Chemotherapie – doch eine US-amerikanische Real-World-Analyse offenbart: Einige ADCs sind mit hohen Raten an schweren Neutropenien und lebensbedrohlichen Komplikationen assoziiert. Dabei sticht ein ADC besonder heraus.
Pfeile
Klug entscheiden

DGIM veröffentlicht 5 neue Empfehlungen für die Innere Medizin

Fünf neue „Klug entscheiden"-Empfehlungen der DGIM aus Gastroenterologie und Kardiologie geben Ärzten praxisnahe Orientierung zu Mangelernährung bei Krebs, Barrett-Ösophagus, Reizdarmsyndrom, Bewegungstherapie bei Herz-Kreislauf-Risiko und dem neuen CHA₂DS₂-VA-Score bei Vorhofflimmern – für das richtige Maß zwischen Über-, Unter- und Fehlversorgung.
Multiples Myelom (Biopsie)
Progressionsrisiko halbiert

Mezigdomid verdoppelt PFS beim rezidivierten multiplen Myelom

Beim vorbehandelten multiplen Myelom werden die Optionen schnell knapp. Jetzt liefert die Phase-III-Studie SUCCESSOR-2 starke Argumente für eine neue Tripeltherapie: Mezigdomid plus Carfilzomib-Dexamethason verdoppelte das progressionsfreie Überleben von 8,3 auf 18,0 Monate – und das konsistent über alle Subgruppen hinweg, beispielsweise auch bei Hochrisikozytogenetik. Auf dem Jahreskongress der European Hematology Association (EHA 2026) in Stockholm wurde diese Tripletherapie daher als möglicher neuer Therapiestandard avisiert.
Zwei parallel verlaufende und sich teilende Eisenbahnschienen in einer ländlichen Landschaft mit Bäumen, Wiesen und blauem Himmel.
Personalisierung kommt in der klinischen Realität an

Ovarialkarzinom erfolgreich therapieren: Bessere Strategie schlägt mehr Wirkstoffe

Nicht die Zahl neuer Substanzen ist es, was beim Ovarialkarzinom über den Therapieerfolg entschiedet, sondern die intelligente Sequenz aus optimaler Chirurgie, Chemotherapie, PARP-Inhibitoren, Antiangiogenese und – in selektierten Subgruppen – Immuntherapie. Tumorbiologie und Biomarker rücken damit ins Zentrum einer personalisierten Behandlungsstrategie.
Frauenhand stoppt fallende Holzklötz
Neuer Hebel gegen KRAS-Tumoren

Gallengangskrebs mit KRAS-Mutation: PARP-1-Hemmung stoppt Tumorwachstum

Intrahepatische Cholangiokarzinome mit KRAS-Mutation gelten als besonders aggressiv und schwer behandelbar. Eine Studie des UKSH Lübeck identifiziert nun das Enzym PARP-1 als zentralen Treiber dieser Tumoren. Die gezielte Hemmung reduzierte das Tumorwachstum in präklinischen Modellen deutlich und eröffnet neue Perspektiven für personalisierte Therapien bei Gallengangskrebs.
Eine Person im weißen Kittel mit Stethoskop zeigt mit beiden Zeigefingern auf Holzwürfel, auf denen das Wort „HITZE“ geschrieben steht.
Wenn Hitze einsam macht

Wie gehen Krebspatienten mit Hitze um?

Die Sommer werden immer heißer. Das bringt auch gesundheitliche Risiken mit sich – insbesondere für vulnerable Gruppen wie beispielsweise Krebspatienten.
Ein medizinischer Monitor zeigt zwei Mammografieaufnahmen der Brust; im Hintergrund ist eine Person während einer Untersuchung in einer radiologischen Umgebung zu sehen.
Schnellere Diagnose, schnelle Krebsresektion

KI verkürzt Wartezeit bis zur Brustkrebsdiagnose drastisch

Könnte wochenlanges Warten auf die Brustkrebsdiagnose bald der Vergangenheit angehören? Das KI-Modell Mirai identifiziert Hochrisikopatientinnen direkt nach der Mammografie und ermöglicht eine Abklärung noch am selben Tag. In einer US-Studie sank die Zeit bis zur Biopsie von über 2 Monaten auf weniger als 10 Tage – bei einer Krebsdetektionsrate von 60/1.000.

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