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Hämatologische Neoplasien

Neue Therapieoptionen, differenzierte Risikostratifizierungen und eine sich rasant entwickelnde Evidenz prägen den Bereich der malignen hämatologischen Erkrankungen. Der Themenbereich "Hämatologische Neoplasien" greift die relevanten Fortschritte auf und ordnet sie praxisnah für den klinischen Alltag ein – mit klarem Fokus auf diagnostische Konsequenzen und therapeutische Entscheidungen.

Sie finden hier aktuelle Inhalte zu Leukämien, Lymphomen, Multiplem Myelom und verwandten Erkrankungen, die Ihnen helfen, Studienergebnisse, Leitlinienänderungen und neue Behandlungsstrategien sicher zu bewerten.

Neuste Artikel

Haut
EHA Kongressbericht

Multiples Myelom: Tragbares Device für die Subkutanapplikation vereinfacht Antikörpertherapie

Die IRAKLIA-Studie ist die erste Studie mit einem tragbaren Device zur s.c. Applikation eines CD38-Antikörpers in der Myelomtherapie. Isatuximab s.c. war dabei ebenso effektiv wie Isatuximab i.v.
Spritze die in Zielscheibe fliegt
EHA Kongressbericht

CML: STAMP-Inhibitor erfüllt die Vorgaben

Die europäische Zulassungsbehörde hat vergleichende Sicherheitsdaten für Asciminib zur Erstlinientherapie der chronisch myeloischen Leukämie (CML) gefordert. Die liegen jetzt vor.
Rote Blutzellen im Fluss
EHA Kongressbericht

AML: Personalisierte Therapie mit Menininhibitor ergänzt Ven/Aza 

Revumenib zusätzlich zu Venetoclax und Azacitidin (Ven/Aza) ermöglicht bei vielen älteren Patient*innen mit neu diagnostizierter akuter myeloischer Leukämie (AML) und einem Rearrangement des Gens KMN3A (KMN3Ar) oder einer Mutationen im NPM1-Gen (NPM1m) ein Komplettansprechen und könnte die Prognose dieser Patient*innen deutlich verbessern.
Krankenhausbett
EHA Kongressbericht

B-ALL: Genügt die CAR-T-Zell-Therapie manchmal für eine Heilung? 

Das Komplettansprechen Erwachsener mit rezidivierter oder refraktärer B-Zell akuter lymphatischer Leukämie (r/r B-ALL) auf die Therapie mit Obecabtagen autoleucel (Obe-cel) hält bei 38% auch ohne weitere Therapie über drei Jahre an.
Stilisierte Illustration von vier medizinischen Fachkräften im weißen Kittel mit Stethoskopen und Akten, die in einem Krankenhausgang stehen; im Hintergrund ist links ein großes Fenster mit schwarzem Rahmen sichtbar, die Figuren sind in gedeckten Blau- und Grautönen dargestellt.
Mit freundlicher Unterstützung von hematooncology.com

EHA 2025: Therapien im Wandel – innovative Wirkstoffe, neue Dosierungsstrategien und vielversprechende Studiendaten

Vom 12. bis 15. Juni 2025 fand in Mailand, Italien, und online die 30. Jahrestagung der European Hematology Association (EHA) statt. Die internationale Community der Hämatologie-Onkologie hatte sich dort versammelt, um die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, therapeutische Innovationen und klinische Herausforderungen gemeinsam zu erörtern. Auf unserem Partnerportal hematooncology.com finden interessierte Ärzte den aktuellen Bericht über die Highlights vom EHA 2025 zu den Themen indolente Lymphome, chronisch lymphatische Leukämie, blastische plasmazytoide dendritische Zellneoplasie und Multiples Myelom. Ergänzt wird der Bericht durch das neue multimediale Format „Flying Experts“ mit authentischen Selfie-Kurzvideos zu den wichtigsten Studiendaten.
Blutprobe
ASCO Kongressbericht

Polycythaemia Vera: Mit Hepcidin-Mimetikum Hämatokritwert anhaltend senken

Auf Rusfertid sprechen mehr als drei Viertel der Patient*innen mit Polycythaemia vera (PV) an, die bislang Phlebotomien zur Kontrolle des Hämatokrits (Hct) benötigten.
Stapel Bücher und zwei Listen mit Stift und Lupe
S3-Leitlinie CLL

S3-Leitlinie Chronische Lymphatische Leukämie umfassend aktualisiert

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie zur Chronischen Lymphatischen Leukämie (CLL) umfassend überarbeitet. Einige Kapitel wurden umstrukturiert. Zudem wurden unter anderem die Inhalte zur Therapie aktualisiert und ein Kapitel zur Behandlung der Richter-Transformation neu aufgenommen. Die S3-Leitlinie entstand unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) sowie unter Mitwirkung von 31 weiteren Fachgesellschaften und Organisationen. Finanziert wurde die Leitlinie von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie. 
OP-Bild, OP-Besteck
ASH-Kongressbericht

MCL: ASCT wahrscheinlich nicht immer nötig

Die Studie TRIANGLE belegte eine hohe Effektivität der Therapie des Mantelzelllymphoms (MCL) mit Ibrutinib zusätzlich zur Chemoimmuntherapie und warf die Frage auf, ob bei gutem Ansprechen auf die Induktion eine autologe Stammzelltransplantation (ASCT) überhaupt einen Vorteil bietet. Die Ergebnisse einer US-amerikanischen Studie gehen in dieselbe Richtung.
Immuntherapie
Länger progressionsfrei

Rezidiviertes/refraktäres Follikuläres Lymphom: CD19- und CD20-Antikörper kombinieren

Beim rezidivierten/refraktären follikulären Lymphom (r/r FL) verlängert die Kombination von Tafasitamab mit Rituximab plus Lenalidomid das mediane progressionsfreie Überleben (PFS) um 8,5 Monate.
Zwei kompatible Puzzlestücke werden aneinander gehalten
ASH-Kongressbeeicht

Multiples Myelom: PFS-Vorteil für Isa-RVd plus Transplantation

Isatuximab in Kombination mit Lenalidomid, Bortezomib und Dexamethason (Isa-RVd) erhält im Januar 2025 die Zulassung für die Therapie von Patient*innen mit neu diagnostiziertem Multiplem Myelom (NDMM), die nicht für eine Transplantation geeignet sind. Die deutsche Studiengruppe GMMG-HD7-Studie prüft diese Kombination auch zusammen mit einer autologen Stammzelltransplantation (ASCT).
ASH-Kongressbericht

CLL: Anderer Partner für Venetoclax?

Die zeitlich begrenzte Therapie mit Ibrutinib plus Venetoclax ist ein Standard der Erstlinientherapie für Patient*innen mit behandlungsbedürftiger chronischer lymphatischer Leukämie (CLL). Brutontyrosinkinase-Inhibitoren (BTKi) der zweiten Generationen sollen verträglicher sein als Ibrutinib.
ASH-Kongressbericht

Multiples Myelom: Symptomatische Erkrankung im Vorfeld verhindern

Ein schwelendes multiples Myelom (SMM) wird bislang nur beobachtet. Immer wieder gibt es Studien, die eine Therapie in diesem Myelom-Vorstadium etablieren und den Krankheitsverlauf frühzeitig beeinflussen sollen.