
Wenn Bürstenzytologie und CA 19-9 an ihre Grenzen stoßen
Omics-Diagnostik beim perihilären Cholangiokarzinom: Wege aus der diagnostischen Grauzone
Unklare hiläre Gallengangstrikturen bleiben eine der schwierigsten diagnostischen Situationen in der Hepatologie – besonders bei Patienten mit primär sklerosierender Cholangitis. Bürstenzytologie, FISH und CA 19-9 liefern zu oft unklare Befunde und verzögern kurative Therapieoptionen. Ein aktueller Übersichtsartikel beleuchtet, wie proteomische, genomische, methylomische, metabolomische und lipidomische Analysen aus Galle, Serum und Bürstenmaterial die Diagnostik des perihilären Cholangiokarzinoms auf eine neue molekulare Grundlage stellen könnten.